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Wühlmausgift Test-Überblick, Testsieger, Vergleich und Kaufberatung 2021/2022

Der Garten ist das Heiligtum der Hobbygärtner. Penibelst gepflegt und der Besuch darf wie in einem botanischen Garten lediglich auf den Trittsteinen durch das Heiligtum laufen. Doch etwas stört die Idylle – kleine braune Erdhaufen im satten Grün des Rasens. Was zuerst wie Maulwurfhügel wirkt, sind die Eingänge der Wühlmaus in ihren Bau. Während der Maulwurf lediglich Erdhaufen wirft, frisst die Wühlmaus empfindliche Wurzeln der eingesetzten Pflanzen. Daher besteht Handlungsbedarf und hierzu verwendest Du Wühlmausgift.

Wühlmausgift Testsieger

Wühlmausgift Test, Testsieger, Kaufberatung und Vergleich

Das Wichtigste im Überblick:
  • Wühlmausgift bekämpft effektiv Schädlinge wie die Wühlmaus und andere Nager
  • Wühlmausgift greift das Nervensystem an, verhindert die Blutgerinnung oder vertreibt die Schädlinge durch den starken Gestank
  • Wühlmausgift ist vorsichtig und nach Herstellerangaben einzusetzen, um sich, Haustieren und dem Grundwasser nicht zu schaden

Die aktuellen top 5 Bestseller für Wühlmausgift im Vergleich:

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  • Sichere und zuverlässige Wirkung gegen Wühlmäuse - der bewährte Wirkstoff (Coumatetralyl 27mg/kg) wird von den Wühlmäusen über Fraß aufgenommen und wirkt innerhalb weniger Tage. Gefressene Wühlmausköder sollten regelmäßig durch neue ersetzt werden.
  • Mit bewährtem Wirkstoff für maximalen Erfolg. Das Wühlmaus Gift wirkt zuverlässig gegen Ratten im Haus oder um Gebäude und ist auch für nicht berufsmäßige Verwender zugelassen.
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Was ist Wühlmausgift?

Wühlmausgift ist eine Chemikalie, die Wühlmäuse und andere Nager entweder vertreibt oder durch den Verzehr tötet. Hierzu bringst Du das Gift in den Gängen der Wühlmaus an und wartest, bis sie flüchtet oder durch das Gift stirbt.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz ist dann sinnvoll, wenn es sich auch tatsächlich um Wühlmäuse handelt. Die Erdhügel ähneln auf den ersten Blick stark denen eines Maulwurfs.

Bringst Du jedoch das Gift in einem Maulwurfbau aus und das Tier verendet, machst Du Dich strafbar.

Daher achte auf das Eingangsloch zum Bau, denn während das eines Maulwurfs senkrecht von oben in den Bau führt, zeigt das Loch einer Wühlmaus seitlich in den Gang. Bist Du Dir unsicher, ob es nicht doch ein Maulwurfbau ist, kannst Du die Gänge etwas aufgraben und verstopfen. Sollten sie innerhalb weniger Stunden wieder geöffnet sein, handelt es sich um eine Wühlmaus. Sie ist wesentlich aktiver als ein Maulwurf und repariert ihren Bau schneller.

Solltest Du Pflanzen mit empfindlichen Wurzeln im Garten haben oder Dich stört der Anblick der kleinen Erdhaufen, ist der Einsatz sinnvoll. Andernfalls kannst Du das Tier leben lassen.

Aktuelle Erfahrungen

Mein Kleingarten war völlig unterhöhlt und mit Erdhaufen übersät. Man konnte kaum noch Gras sehen. Alle Versuche davor haben nicht funktioniert, auch nicht mit Buttersäure. Mehr als zwei Jahre lang hat uns eine Wühlmaus regelrecht terrorisiert. Es entstanden immer mehr Löcher im Rasen und schließlich in meinem Hochbeet. Eine Saison lang konnte man das Ernten dort fast vergessen. Meine Versuche, das Tier mit Karbit zu vertreiben, schlugen fehl. Schließlich begannen die Wühlmäuse, unsere gelben Säcke mit Plastikabfällen aufzureißen. Der Inhalt war über mehrere Meter verstreut. Auch die Fäkalien waren am Ende überall. Nach etwa 12 Ködern, kehrte Ruhe ein, die nun schon mehrere Wochen anhält. Vergessen Sie Karbit und die üblichen Vibrationsgeräte, das alles hilft nicht! Auch wenn ich kein Freund von Gift bin, war mir das Risiko einer Erkrankung durch die Ausscheidungen dieses Tieres letztendlich zu groß. Nachtrag: Ein Landwirt erklärte mir, dass Wühlmäuse normalerweise nicht alleine auftreten. So kamen nach und nach zwei weitere Exemplare zu mir. Beide kosteten mich fast eine komplette Packung des Wühlmausgiftes. Erst nach dem 3. Tag nahm der Verbrauch der Köder langsam ab. An den folgenden Tagen wurden die Tüten nur noch kurz angefressen oder verunstaltet. Aber alle Wühlmäuse sind nun endgültig verschwunden.Joachim F.

Welche Erfahrungen hast du mit Wühlmausgift gemacht?
Hast du schon Wühlmausgift im Garten eingesetzt? Aktuelle Erfahrungen zu unterschiedlichen Produkten helfen uns und unseren Lesern immer weiter. Schreibe dafür einfach deine Erfahrungen in den Kommentarbereich und wir werden diese dann hier veröffentlichen.

Sicherheitshinweise für den Einsatz

Wühlmausgift besteht aus unterschiedlichsten Inhaltsstoffen, vorrangig Zinkphosphid und andere Chemikalien. Diese sind nicht nur für andere Nager schädlich, sondern auch für Menschen, Haustiere oder sogar Vögel.

Daher sind folgende Sicherheitshinweise für den Einsatz von Wühlmausgift zu beachten:
  • Handschuhe, Atemschutzmaske und Schutzbrille anziehen
  • die Gänge nach der Aussaat verschließen
  • das Gift in verschließbaren Köderboxen lagern
  • sind Kinder im Haus, das Gift verstecken oder in einen abschließbaren Schrank schließen
  • beim versehentlichen Verschlucken sofort den Giftnotruf wählen
  • sollte das Haustier Gift gefressen haben, die Verpackung mitnehmen oder abfotografieren und unverzüglich in eine Tierklinik fahren
  • die toten Wühlmäuse zur Tierkörperbeseitigungsanstalt bringen, nicht in den Hausmüll werfen
  • Reste des Gifts mit dem Sondermüll entfernen

Wie funktioniert Wühlmausgift?

Wühlmausgift besteht vorrangig aus Wurzelgemüse oder Weizen. Diese Inhaltsstoffe sind jedoch getränkt mit Chemikalien, die entweder die Blutgerinnung verändern oder das Nervensystem angreifen, sodass das Tier verendet. Unter diese Kategorie fallen die Fraßgifte, die lediglich nach dem Fressen schädlich für das Tier sind. Du kannst jedoch auch Gasgifte kaufen, die die Tiere vertreiben. Die Wühlmaus ist sehr geruchsempfindlich und orientiert sich, wie der Maulwurf, vorrangig über den Geruchssinn. Nimmt sie den fremden und ätzenden Geruch des Gifts als Gefahr wahr, flüchtet sie.

Wühlmausgift Test und Testsieger

Welche Arten von Wühlmausgift gibt es?

Wühlmausgift unterscheidet sich vorrangig darin, ob es ein Fraßgift oder ein Gas ist. Bei diesen Giften sind jedoch unterschiedliche Inhaltsstoffe erhältlich, die verschiedene Vor- als auch Nachteile haben. Folgende Arten sind erhältlich:

Zinkphosphid als Wühlmausgift

Zinkphosphid als Wühlmausgift ist das bekannteste Fraßgift für Wühlmäuse, denn es verspricht sofortige Wirkung. Zinkphosphid ist inzwischen in Köderboxen erhältlich, die im Gang liegen und in denen das Gift verschlossen in einer Box liegt. Das hat nicht nur den Vorteil, dass das Gift nicht in Kontakt mit der Erde kommt, sondern, dass andere Wühlmäuse im Bau nicht erkennen können, dass bereits ein Tier verendet ist. Sehen sie das tote Tier, fressen sie den Giftköder nicht, da sie den Tod in Verbindung mit dem Zinkphosphid bringen. Daher ist dieses Gift auch nur bei vereinzelten Tieren einzusetzen, eine ganze Herde erkennt nach wenigen toten Mäusen, dass der Köder giftig ist. Zudem solltest Du Zinkphosphid vorsichtig anwenden, da es für Mensch, Haustier und die Wasserversorgung besonders schädlich ist.

Rodentizide

Rodentizide hemmen die Blutgerinnung der Wühlmäuse, wodurch sie nicht sofort, sondern erst nach ein paar Tagen verenden. So bringen Tiere, die bisher noch nicht in Kontakt mit dem Gift kamen, dieses nicht mit den verendeten Tieren in Verbindung, weshalb sie es über einen längeren Zeitraum aufnehmen können. Müssen sie auch, denn Rodentizide wirken erst über die Anhäufung durch mehrmaliges Fressen. Achte beim Kauf von Rodentiziden darauf, dass Brodifacoum, Bromoadiolon, Difenacoum, Difethialon oder Flocoumafen enthalten ist, diese Chemikalien haben eine stärkere Wirkung und es besteht nicht die Gefahr, dass Wühlmäuse dagegen resistent sind. Das ist beim beliebten Wirkstoff Coumatetralyl der Fall.

Gase

Die letzte Art der Wühlmausgifte sind Gase. Dabei handelt es sich um Karbid, Rauch oder sogar pflanzliche Wirkstoffe. Bei Gasen verschließt Du die Gänge der Wühlmaus, bis auf einen, der sich möglichst am Rand des Gartens befindet. Nun steckst Du die Gaskartuschen in die geschlossenen Löcher und öffnest sie. Sobald sie geöffnet sind, versprühen sie einen unangenehmen Geruch, der Wühlmäuse in Richtung des offenen Gangs treibt. Bestenfalls kehren die Tiere nicht mehr zurück, da der Geruch für sie fremd und gefährlich wirkt, aber dies ist nicht immer der Fall. Gase sind besonders dann empfehlenswert, wenn Du die Tiere nicht töten möchtest. Ansonsten solltest Du zu einem Fraßköder greifen.

Wie gut hilft Karbid gegen Wühlmäuse?

Karbid ist ein Mittel gegen Maulwürfe, denn es verströmt bei Kontakt mit Wasser einen Geruch nach Ammoniak, der den Maulwurf abschreckt. Auch Wühlmäuse können diesen Geruch als fremd und gefährlich wahrnehmen, sodass sie flüchten.

Allerdings ist Karbid, wie auch andere Gase, lediglich ein Mittel, um die Tiere zu vertreiben und nicht zu töten. Daher besteht dauerhaft die Gefahr, dass die Schädlinge in ihren Bau zurückkehren und Du den Prozess mehrere Male wiederholen musst.

Karbid gegen Wühlmäuse und Maulwürfe

Karbid gegen Wühlmäuse und Maulwürfe

Wo liegen die Vor- und Nachteile von Wühlmausgift?

Wühlmausgift Vorteile Nachteile

Wühlmausgift Vorteile und Nachteile

Die Vorteile

Wühlmausgift als Fressköder ist die effektivste Methode, um den Garten von Wühlmäusen zu befreien. Egal, ob es sich dabei um ein Gift handelt, das die Blutgerinnung hemmt oder um ein Nervengift, das die Wühlmaus sofort tötet, die Schädlinge sind entfernt. Greifst Du nicht zum Wühlmausgift, hast Du innerhalb kürzester Zeit mehrere Erdhaufen im Garten und die Schädlinge befallen die Wurzeln Deiner Pflanzen.

Hinzu kommt, dass das Gift inzwischen in Köderboxen erhältlich ist. So bist Du nicht im Kontakt mit den Chemikalien, legst die Box lediglich in den Gang des Baus und wartest ab. Das minimiert die Gefahr für Dich, Deine Tiere oder Kinder und der Schädling ist entfernt.

Letztlich musst Du die Tiere nicht zwingend töten, sondern Du kannst sie auch lediglich vertreiben mithilfe von Gas. Solltest Du Angst vor dem Gift haben oder es nicht verantworten können, ein Tier zu töten, greife zum Gas. Dieses vertreibt die Schädlinge aus dem Bau, sodass sie Deinem Garten nicht mehr schaden, aber weiterhin leben.

Vorteile auf einen Blick:

  • entfernt effektiv den Schädling
  • in Köderboxen ungefährlich für Mensch und Haustier
  • Tötung nicht zwingend notwendig

Die Nachteile

Wühlmausgift darf niemals in die Hände von Kindern gelangen, denn diese können zwar in den seltensten Fällen sterben, aber erbrechen oder schwerwiegende Magenprobleme bekommen. Da das Gift selbst süßlich riecht, könnten Haustiere oder kleine Kinder das Gift verschlucken.

Ferner sind Wühlmäuse inzwischen gegen eine breite Palette an Giften resistent, da diese häufig zum Einsatz kamen. So kann es sein, dass Du ein Wühlmausgift einsetzt und dieses überhaupt keine Wirkung zeigt. Daher musst Du zu immer aggressiveren Mitteln greifen, die nicht nur den Schädlingen, sondern auch Dir schaden können.

Letztlich besteht ein Wühlmausgift aus mehreren Chemikalien. Eine besonders gefährliche Chemikalie ist Zinkphosphid. Sie kann das Grundwasser verunreinigen, weshalb sie nur sparsam einzusetzen ist. Sind Gewässer oder ein Teich im Garten, ist von der Benutzung abzusehen, da Du sonst die dort lebenden Tiere vergiften könntest.

Nachteile auf einen Blick:

  • riecht süßlich, daher Gefahr für Kinder und Haustiere
  • Wühlmäuse resistent gegenüber Giften
  • Gefahr für Grundwasser und Gewässer im Garten

Was sollte ich beim Kauf von Wühlmausgift beachten?

Damit das Gift lediglich den Schädling tötet und dabei möglichst wenig Schaden bei Mensch und Haustier anrichtet, sind vor dem Kauf folgende Faktoren zu berücksichtigen:

Der Wirkstoff

Der erste und entscheidende Faktor ist der Wirkstoff, denn er bestimmt, ob und wie die Tiere verenden. Setzt Du ein Gas ein, flüchten die Schädlinge. Insofern Du sie nicht töten möchtest, greife zu diesem Wirkstoff. Setzt Du hingegen Wühlmausgift in fester Form ein, kannst Du zwischen Rodentiziden oder Phosphiden wählen. Rodentizide verhindern die Blutgerinnung und töten den Schädling unauffällig. Ist das Tier mit dem Gift in Kontakt und verletzt sich innerhalb der nächsten Tage, tritt keine Blutgerinnung ein und es stirbt. Dabei kann es jedoch passieren, dass das Gift bereits aus dem Organismus ist und es nicht zum Tod kommt.

Möchtest Du die Tiere sofort töten, greife zu Phosphiden. Spätestens drei Stunden nach Fraß des Giftköders kommt es zum Angriff des Nervensystems und zum Tod des Schädlings. Für ganze Horden an Wühlmäusen ist das Gift allerdings ungeeignet, denn sie erkennen den Zusammenhang zwischen verendeten Tieren und dem Gift.

Der Köder

Der Köder, der dem Gift beigemischt ist, ist ebenso entscheidend wie das Gift selbst. Sollte der Schädling Köder aus Weizen nicht fressen, bleibt das Gift wirkungslos. Stattdessen kannst Du Köder mit Wurzelgemüse oder anderen Gemüsesorten probieren. Teste eine Art von Köder, sollte diese keine Wirkung zeigen, greife zum nächsten Köder mit demselben Wirkstoff.

Die Portionsgröße

Die Portionsgröße ist nicht nur für Sparfüchse für die Kaufentscheidung wichtig, sondern auch für die sinngemäße Dosierung. Hast Du einen kleinen Wühlmausbefall und wenige Gänge, ist der Kauf einer großen Köderbox sinnbefreit. Du verwendest einen Bruchteil des Gifts und musst den Rest auf unbestimmte Zeit lagern. Bestenfalls handelt es sich um portionierbare Köderboxen, die Du in der gewünschten Dosierung in den Gang legen kannst und weder das Grundwasser verschmutzen noch zu wenig Gift enthalten, sodass die Schädlinge überleben.

Wühlmausgift Kosten

Kaufberatung für Wühlmausgift

Ist es erlaubt, Wühlmäuse zu töten?

Die Wühlmaus gilt in Deutschland als Schädling, sodass die Tötung nicht verboten ist. Anders als der Maulwurf, steht sie nicht unter Natur- und Artenschutz, weshalb Du sie aus Deinem Garten vertreiben oder dort töten kannst.

Wie viel kostet Wühlmausgift?

Wühlmausgift ist in den unterschiedlichsten Portionsgrößen und Verpackungseinheiten erhältlich, weshalb Du den Preis pro 100 g vergleichen solltest. Für Wühlmausgift musst Du mit fünf bis 15 Euro pro 100 g rechnen. Für das Gas mit nur sechs bis zehn Euro pro 100 g.

Wühlmausgift Kosten

Die Kosten für Wühlmausgift liegen bei etwa 15 Euro

Welche Wühlmausgift-Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher testete weder ein angesehenes Testmagazin noch die Stiftung Warentest unterschiedliche Wühlmausgifte. Ob dies sich zukünftig ändert, bleibt ungewiss. Schaue daher in die Rezensionen und Kaufberichte von Nutzern auf Verkaufsplattformen. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit dem Produkt, sodass Du Dir eine zusätzliche Meinung einholen kannst.

Was sollte ich beim Einsatz von Wühlmausgift beachten?

Für den Einsatz von Wühlmausgift hast Du drei verschiedene Vorgehensweisen, wovon sich zwei auf die Aussaat von Giftködern beziehen und eine Vorgehensweise auf den Einsatz von Gas. Folgendes gilt es bei den Harangehensweisen zu beachten:

Die direkte Anwendung

Bei der direkten Anwendung von Wühlmausgift benötigst Du keine Vorbereitung und kannst sofort loslegen. Nimm Dir Handschuhe und einen Stock oder dünnen Stab. Steche vorsichtig in den Gang der Wühlmaus und schiebe das Gift hinein. Verschließe das Loch mit einem festen Gegenstand, aber nicht mit Erde, da sonst die Wühlmaus gewarnt ist. Warte mehrere Tage und kontrolliere, ob sich weitere Haufen bilden. Falls ja, wiederhole den Vorgang und halte Dich bei der Dosierung immer an die Herstellerangaben.

Die Anwendung in der Köderbox

Entweder Du kaufst das Gift in einem Set mit Box oder Du musst separat eine Köder-/Rattenbbox erwerben. Diese Boxen stellen eine Kiste dar, in der mehrere Kammern mit Ködern sind. Sobald die Wühlmaus den Köder frisst oder vom Spieß entnimmt, schließt sich hinter ihr eine Sicherungsstange und die Box gleicht einem Gefängnis. Die Maus frisst anschließend den Ködern und verendet. Dies birgt den Vorteil, dass Du sie einfacher entsorgen kannst. Zudem kann die Maus den Köder nicht verschleppen, um ihn einzulagern. So ist garantiert, dass sie das Gift frisst und verendet.

Um die Köderbox zu platzieren, öffnest Du einen Gang und stellst sie hinein. Warte mehrere Tage und öffne dann die Box, um die Tiere zu entsorgen. Achte darauf, dass die Köderbox mit einem Schlüssel verschließbar ist, so können weder Haustiere noch Kinder den Giftköder versehentlich verschlucken.

Die Anwendung von Gas

Die Anwendung von Gas ist am kompliziertesten, denn Du musst alle Ausgänge der Wühlmaus in Deinem Garten finden. Diese verschließt Du, bis auf einen, der sich am Rande des Gartens befindet. Gehe nun an ein verschlossenes Loch, lege das Gas hinein und bringe es zum Reagieren. Beobachte, wie die Mäuse aus dem präparierten Ausgang wandern und verschließe ihn im Anschluss ebenfalls. So schließt Du verbliebene Mäuse ein, die am Gas verenden.

Kann man Wühlmausgift selbst herstellen?

Insofern Du Chemiker bist oder andere Qualifikationen in dem Bereich vorweisen kannst, bist Du fähig, Wühlmausgift selbst herzustellen. Andernfalls ist die eigene Herstellung nicht nur finanziell abwegig, sondern auch gefährlich, denn bei falscher Dosierung schadest Du den Lebewesen im und über dem Boden oder verunreinigst das Grundwasser.

Welche Alternativen gibt es?

Alle Alternativen vertreiben die Schädlinge durch ihren Geruch, die Lautstärke, sind giftig oder Fressfeinde der Wühlmaus.

Folgende Alternativen stehen Dir optional zur Auswahl:
  • pflanzen von Wolfsmilch, Steinklee, Hundsziege oder der Schachbrettblume
  • platzieren von Knoblauchzehen im Gang
  • legen von Menschen- oder Tierhaaren in die Öffnungen
  • erzeugen von Ultraschall oder anderen Schwingungen
  • aufstellen von Windrädern oder Klappermühlen
  • fördern von Fressfeinden wie Mardern, Eulen oder Greifvögeln
  • aussäen von Giftweizen

Wühlmausgift Test-Übersicht, Testsieger und Vergleich: Fazit

Die Wühlmaus ist ein süßer kleiner Nager, der jedoch die sorgsam gepflegten Pflanzen befällt und deren Wurzelwerk zerstört. Das Wühlmausgift ist für sie die ideale Bekämpfung, denn es tötet oder schreckt die Tiere effektiv ab. Achte aber immer auf die korrekte Verwendung nach Herstellervorgaben, um weder Mensch noch Haustier zu gefährden.

 

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