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Anzuchterde Test 2018 – die besten 7 Erden im Vergleich

Schon in den frühen Monaten des Jahres beginnt für die meisten Hobbygärtner die Gartensaison. Die unterschiedlichsten Blumen- und Gemüsesorten werden in Frühbeeten, Gewächshäusern oder in den eigenen vier Wänden vorgezogen. Um diese Keimlinge erfolgreich zu ziehen, spielen mehrere Faktoren eine große Rolle. Die richtige Anzuchterde und ein hochwertiges Saatgut sind wohl die Wichtigsten. Daneben haben auch das Wetter, die Sonneneinstrahlung und die Temperatur einen großen Einfluss auf das Wachstum der Keimlinge. Was genau unter einer Anzuchterde zu verstehen ist und woher Sie diese bekommen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die aktuellen top 7 Bestseller für Anzuchterde im Vergleich:

Bestseller Nr. 1
COMPO SANA Anzucht- und Kräutererde mit 6 Wochen Dünger für alle Jung- und Kräuterpflanzen, Kultursubstrat, 10 Liter
  • Gebrauchsfertige Spezialerde inklusive Start-Düngung für bis zu 6 Wochen, Ideal für die Aussaat und Vermehrung von Pflanzen sowie zur Kultivierung von Kräutern in Töpfen, Schalen oder Beeten
  • Sichere Keimung und kräftiges Wachstum: Optimale Nährstoffversorgung dank enthaltener Start-Düngung, Sehr gute Wasseraufnahme, Besonders feine und lockere Struktur durch Perlite-Atmungsflocken und spezielle Aufbereitung, Mit Wurzel-Aktivator AGROSIL
  • Einfache Handhabung: Leichtes Auflockern der Erde, Befüllung des Gefäßes mit Erde bis ca. 1 cm unter den Rand, Ausbringung der Aussaat, Übersiebung mit dünner Schicht Erde, Leichte Bewässerung
Bestseller Nr. 2
Anzuchterde 20ltr (Pikiererde, Aussaaterde) Kräutererde
  • Fachhändler seit 1928
  • Premium-Gartenprodukt
  • Inhalt: 20ltr
Bestseller Nr. 3
Floragard Bio Kräuter- und Aussaaterde 20 L • torfreduzierte Bio-Spezialerde • mit Bio-Naturdünger und Perlite • für Aussaaten, Jungpflanzen und Kräuter wie Basilikum, Thymian, Oregano, Lavendel, Minze
  • Gebrauchsfertige Spezialerde zum Aussäen, Stecken und Pikieren
  • Fein abgesiebter Grünschnittkompost optimiert die Nährstoffversorgung
  • Kräftige Pflanzen durch den besonderen Bio-Dünger Flora Bio-Mix
AngebotBestseller Nr. 4
COMPO SANA Qualitäts-Blumenerde mit 8 Wochen Dünger für alle Zimmer-, Balkon- und Gartenpflanzen, Kultursubstrat, 5 Liter
  • Gebrauchsfertige, universell einsetzbare Qualitäts-Blumenerde inklusive Start-Düngung für bis zu 8 Wochen, Ideal für alle Zimmer-, Balkon- und Gartenpflanzen, Nicht geeignet für Moorbeetpflanzen, Aussaaten und Orchideen
  • Gesundes und kräftiges Pflanzenwachstum: Optimale Nährstoffversorgung dank enthaltener Start-Düngung, Ideale Wasseraufnahme durch Perlite-Atmungsflocken und hochwertige Einsatzstoffe, Stärkung des Wurzelwachstums dank Wurzel-Aktivator AGROSIL
  • Einfache Handhabung: Leichtes Auflockern der Erde, Befüllung des Gefäßes mit Erde und Einsetzen der Pflanze samt Wurzelballen, Auffüllen mit Erde bis 1 cm unter den Rand, Leichtes Andrücken
Bestseller Nr. 5
Floragard Bio Kräuter- und Aussaaterde ohne Torf 40 L • Bio-Spezialerde • zur Anzucht und zum Umtopfen • für Jungpflanzen und Kräuter wie Basilikum, Thymian, Lavendel, Minze, Oregano • mit Perlite und Bio-Dünger • torffrei
  • Gebrauchsfertige Bio-Spezialerde ohne Torf zur Anzucht und zum Umtopfen von Jungpflanzen und Kräutern
  • Fein abgesiebter Grünschnittkompost trägt zur Nährstoffversorgung bei und belebt die Erde
  • Gesundes Pflanzenwachstum und reichhaltige Nährstoffe durch den besonderen Bio-Dünger Flora Bio-Mix
Bestseller Nr. 6
COMPO SANA Anzucht- und Kräutererde 5 l
  • COMPO 10620 SANAŽ Anzucht- und Kräutererde, 5 Liter
Bestseller Nr. 7
Windhager Quelltabs Anzuchttabs, Torfquelltabs für erfolgreiche Pflanzenanzucht, mit feinmaschigem Netz, aus Sphagum-Weißtorfen, 20 Stück, 05500
  • zur Wachstumsförderung der Sämlinge
  • aus hochwertigem Sphagum-Weißtorfen mit ausgewogener Nährstoffmischung
  • mit feinmaschigem Netz für besseren Halt umrandet

Letzte Aktualisierung am 21.05.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist Anzuchterde?

Anzuchterde ist eine speziell ausgerüstete Erde, welche zum Vorziehen von Jungpflanzen verwendet wird. Diese Erde kann für die Aussaat sämtlicher Blumenzwiebeln und Gemüsesamen verwendet werden. Kleine Keimlinge und Jungpflanzen haben andere Ansprüche als bereits ausgereifte Pflanzen. Daher sollten sie nicht mit einer handelsüblichen Blumenerde vorgezogen werden. Diese Blumenerde ist meist auf andere Bedürfnisse ausgerichtet und kann den Keimlingen keine Grundlage zu einem gesunden Wachstum bieten. Gerade in den ersten Wochen ist der Einsatz von Anzuchterde besonders wichtig. Die Qualität dieser speziell ausgerüsteten Erde spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Eigenschaften von Anzuchterde

Anzuchterde gilt generell als sehr keimarm, was die Gesundheit der Pflanzen schützt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Keimlinge typische Krankheiten bekommen, sinkt dadurch stark. Die Anzuchterde aus dem Einzelhandel besteht meist zu einem Drittel aus Sand und zu zwei Dritteln aus Torf. Je nach Qualität der Erde hat sie außerdem unterschiedliche Zusätze, welche die Keimrate oder andere wichtige Eigenschaften verbessern. Oftmals wird in fertiger Anzuchterde der Sand auch durch Perlite ersetzt. Dabei handelt es sich um ein aufgeschäumtes Vulkanmineral mit einem Anteil Kalk, mit einem pH-Wert von 5,5 bis zu 6. Durch diesen besonderen Zusatz können Jungpflanzen tiefere Wurzeln schlagen und gefährliche Staunässe wird vermieden.

Anzuchterde kann in allen Gewächshäusern, Kübeln oder anderen Anzuchtgefäßen verwendet werden.

Die wichtigsten Eigenschaften von hochwertiger Anzuchterde sind:

  • Keine Verunreinigungen oder fremde Keime
  • Lockere, feinkrümelige Erde
  • Enthält keine für die Jungpflanze ungeeigneten Nährstoffe

Welche Vor- und Nachteile bietet spezielle Anzuchterde?

Ein sehr großer Vorteil von spezieller Anzuchterde ist die perfekt abgestimmte Zusammensetzung für sämtliche Jungpflanzen. Die Erde bietet alles, was kleine Keimlinge zu einem gesunden Wachstum benötigen. Durch die sehr breit gefächerte Auswahl an Anzuchterde lässt sich für jeden Pflanzentyp die Passende finden. Tropische Pflanzen benötigen andere Anzuchterde als Blumen oder Gemüsesorten. Kakteen haben ebenso andere Ansprüche. Auf all diese unterschiedlichen Bedürfnisse sollte beim Kauf der Anzuchterde geachtet werden. Unterschieden wird die Anzuchterde hauptsächlich in der Zusammensetzung und den Zusätzen.

Ein weiterer Vorteil von spezieller Anzuchterde sind die enthaltenen Nährstoffe. Im Vergleich zu herkömmlicher Blumenerde sind diese sehr gering enthalten. Dadurch wachsen die Keimlinge nicht zu schnell in die Höhe, sondern bilden tiefgründige und stabile Wurzeln für ein gesundes Wachstum.

Sobald die Jungpflanze groß und kräftig ist, muss sie in ein größeres Gefäß und in eine spezielle, dem Pflanzentyp gerechte Erde, gepflanzt werden. Dafür muss eine neue Spezialerde gekauft werden und die Anzuchterde kann nicht weiterverwendet werden.

Vorteile der Anzuchterde

  • Perfekte Abstimmung von Nährstoffen und Mineralien
  • Optimale Durchlässigkeit von Wasser
  • Einfach selbst herzustellen
  • Auch kleine Packungsgrößen erhältlich

Nachteile der Anzuchterde

  • Teuer im Einzelhandel
  • Nur für Jungpflanzen – muss später ausgetauscht werden

Anzuchterde Test vom NDR

Welche Ergänzungen gibt es zur Anzuchterde?

Viele Samen können durch eine spezielle Vorbehandlung noch effektiver eingepflanzt werden. Um spätere Pilzerkrankungen bei Jungpflanzen vorzubeugen, werden die Samen in eine Beizflüssigkeit eingelegt werden. Diese können Sie selbst herstellen, indem Sie beispielsweise eine geriebene Knoblauchknolle mit heißem Wasser aufgießen. Sobald der Sud kalt ist, können die Samen hineingegeben werden und sollten dort für einige Stunden bleiben. Anschließend können sie in die Anzuchterde eingepflanzt werden.

Auch das Vorquellen ist eine gute Möglichkeit, um Pflanzensamen auf die Keimung vorzubereiten. Sie werden in Wasser eingelegt und dort für einige Stunden quellen gelassen. Auf diese Weise werden die Samen etwas aufgeweicht und können anschließend in die Anzuchterde gegeben werden.

Worauf ist beim Kauf von Anzuchterde zu achten?

Eine hochwertige Anzuchterde ist wichtig und ausschlaggebend für den späteren Erfolg. Die Erde sollte absolut keimfrei sein und Wasser durchlassen. Auf diese Weise wird einer Staunässe im Anzuchttopf vorgebeugt und die Samen können nicht ertrinken. Die keimfreie Ausrüstung ist besonders wichtig, dass die Jungpflanzen und Keimlinge nicht in den ersten Wochen erkranken. Dies gilt für alle Jungpflanzen – ob Blumen oder Gemüse.

Hochwertige Anzuchterde bietet meist einen gewissen Anteil Vulkangestein oder Ton. Dieser Zusatz entnimmt der Erde überflüssige Feuchtigkeit und schützt die Pflanze vor Staunässe. Sollte die Pflanze bei viel Hitze zusätzlich Wasser benötigen, kann sie diese gespeicherten Reserven aufbrauchen. Zusätzlich besitzt Ton die Fähigkeit, schädliche Salze, welche häufig in Gießwasser vorkommen, der Erde zu entnehmen.

Jeder Hersteller setzt auf einen anderen Zusatz. Nehmen Sie sich Zeit und vergleichen Sie verschiedene Produkte unterschiedlicher Hersteller. Spezielle Bio-Anzuchterde versichert zusätzlich die Nachhaltigkeit und unterstützt die Umwelt.

Welche unterschiedlichen Arten von Anzuchterde gibt es?

Anzuchterde gibt es in vielen unterschiedlichen Qualitätsstufen. Die Zusammensetzung und die Zusätze spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Für jeden Pflanzentyp gibt es eine passende Anzuchterde, egal ob Tropenpflanzen, Blumen oder Gemüsesorten. Tomaten lassen sich in einer speziell ausgelegten Tomaten-Anzuchterde viel besser ziehen als in herkömmlicher Anzuchterde für Blumen. Genauso verhält es sich bei empfindlichen Pflanzen wie Orchideen oder einigen Tropenpflanzen.

Anzuchterde von Compo Sana

Compo Sana ist einer der führender Hersteller von Anzuchterde, welche im Einzelhandel erhältlich ist. Die Erde hat perfekt abgestimmt Rohstoffe, welche das Pflanzenwachstum optimal unterstützen. Die verwendeten Rohstoffe sind sehr hochwertig und verfügen über sehr gute Eigenschaften. Das zugefügte Vulkangestein verleiht den Jungpflanzen Stabilität und unterstützt sie im Wachstumsstadium.

Die Erde eignet sich für sämtliche Gemüsesorten, Blumen und Kräutern.

Anzuchterde von Boller

Auch die Anzuchterde des Herstellers Boller ist sehr beliebt unter Hobbygärtner. Die Erde gilt als vollkommen frei von Torf und eignet sich dadurch hervorragend zum Vorziehen von Pflanzen. Aber auch zum späteren Pikieren wird diese Anzuchterde sehr gerne und erfolgreich verwendet. Diese spezielle Erde besitzt einen bestimmten Anteil Kokosfasern und ist sehr nährstoffarm.

Neben diesen beiden Herstellern gibt es noch viele andere, welche sich hauptsächlich in der Qualität und im Preis unterscheiden. Jede dieser Anzuchterden deckt die Bedürfnisse sehr vieler Jungpflanzen, jedoch nicht immer von allen ab. Demnach sollte sich für die richtige Anzuchterde, abhängig von den in diesem Artikel beschriebenen Faktoren, entschieden werden.

Wie kann ich meine Anzuchterde selbst herstellen?

Sich eine eigene Anzuchterde herzustellen und dadurch Geld zu sparen liegt deutlich im Trend. Viele Gärtner empfehlen diese und auch die Herstellung gestaltet sich als sehr einfach und unkompliziert. Die benötigten Zutaten hat meist jeder Hobbygärtner zu Hause oder kann sie sich leicht beschaffen.

Welche Zutaten werden für eine Anzuchterde benötigt?

Um eigene Anzuchterde herzustellen, werden grundlegend lockere Gartenerde, Sand mittlerer Korngröße und gut ausgereifter Kompost benötigt. Das Verhältnis sollte dabei möglichst gleich und damit ausgewogen sein. Um keine Unkrautsamen mit der Gartenerde zu verwenden, sollte etwas gegraben werden, um an eine der unteren Bodenschichten zu gelangen. Dabei reicht meist schon eine Tiefe von etwa fünf bis zehn Zentimetern.

Alle Zutaten werden dann vermischt und mithilfe eines Siebes von Schimmelpilzsamen, Unkrautsamen oder auch Mückenlarven befreit. Dieser Schritt ist sehr wichtig, da die Keimlinge sehr große Schäden von verunreinigter Erde nehmen können. Nach dem Reinigen durch einen Sieb muss die Erde zusätzlich sterilisiert werden. Um dies zu erreichen, wird anschließend die gereinigte Erde auf ein Backblech gegeben und bei ca. 120 Grad im Backofen erwärmt. Bei der Temperatur hat jeder Gärtner sein eigenes Geheimnis, somit kann die Temperatur bis zu 200 Grad eingestellt werden. Dies ist sehr stark abhängig von der verwendeten Gartenerde. Die Zeit sollte dabei rund 45 Minuten betragen. Sobald die Erde ausgekühlt ist, kann sie als Anzuchterde verwendet werden.

Empfohlene Zusätze für die perfekte Anzuchterde

Viele Gärtner empfehlen außerdem die Zugabe von Perlite-Granulat. Dieses verbessert die Rate der gekeimten Samen und sorgt für eine bessere Durchlüftung der Erde. Zusätzlich kann die Erde mit Algenkalk oder Steinmehl aufgebessert werden. Diese Materialen sorgen für eine sehr gute Grundversorgung der Jungpflanzen. Auch Holzkohleersatz ist sehr beliebt und kann beispielsweise aus getrockneten und zerkleinerten Kokosnuss-Schalen bestehen. Blumenünger sollte in diesem Stadium nicht eingesetzt werden, da die darin enthaltenen Salze den Wurzeln der Pflanzen schaden können. Die Pflanzen können nicht mit Kraft wachsen und bilden einen langen, dünnen Haupttrieb.

Die eigene Anzuchterde zu entwickeln kann Spaß machen, Geld sparen und es besteht die Möglichkeit, die Erde individuell zu verbessern und anzupassen.

Fazit zur Anzuchterde Test – Übersicht

Um erfolgreich Pflanzen ziehen zu können, bedarf es der richtigen Anzuchterde. Der Einzelhandel bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte für die verschiedensten Ansprüche und Pflanzen. An dieser Stelle besteht die Möglichkeit, aus einem sehr großen Sortiment die passende Anzuchterde auszusuchen.

Eine weitaus günstigere Möglichkeit ist die selbstständige Herstellung von Erde zum Züchten von Keimlingen. Die einfache Vorgehensweise und die wenigen Zutaten machen dies für jeden Hobbygärtner möglich.

Für welche Methode Sie sich entscheiden, hängt ganz von den persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Im Garten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Anzuchterde
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