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Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2020

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Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser Test und Vergleich

In Deutschland fällt circa die Hälfte der erneuerbaren Energien auf Windkraftanlagen, die keine fossilen Brennstoffe für die Energiegewinnung heranziehen. Während Solarzellen bereits im privaten oder gewerblichen Bereich zahlreich auf Dächern zu finden sind, ist die Windkraft auf staatliche Windparks beschränkt. Dies ändern Kleinwindkraftanlagen beziehungsweise Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser, die ,,saubere” Energie für das Eigenheim erzeugen und von der unendlichen Ressource Wind profitieren.

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Windkraftanlage HaroldDol 600W 12V Windturbine Generator Weiß Laterne Vertikale Windgenerator 5 Blätter Windkraftanlage mit Controller
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Was sind Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser? Wann ist die Anschaffung sinnvoll?

Eine Windkraftanlage ist ein bis zu 90 Meter hohes und 25 Tonnen schweres Windrad, das Strom erzeugt und diesen zum örtlichen Energiewerk speist.

Eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser ist nicht vergleichbar mit diesen Werten, denn diese sind maximal 50 Meter hoch und wesentlich leichter. Das führt jedoch dazu, dass die Leistung auf das Einfamilienhaus begrenzt ist und die Windkraftanlage ausschließlich für einen Haushalt Strom produziert.

Die Anschaffung einer Windkraftanlage für Einfamilienhäuser ist ausschließlich in windigen, meist küstennahen Umgebungen sinnvoll. Dort behindert weder die örtliche Bebauung noch die Vegetation den Wind und das Windrad kann Strom produzieren. Bei dem Bau und der Anschaffung einer Kleinwindkraftanlage entstehen massive Kosten, die der Nutzer mit der Produktion des Strom erst wieder amortisieren muss.

Darüber hinaus lohnt sich die Vergütung mit einem Stromwerk nicht, da die Vergütung pro Kilowattstunde nur sechs Cent beträgt. Deshalb sollte der Strom ausschließlich für den Eigenbedarf herangezogen werden. Zuzüglich zu den Anschaffungskosten kommen noch Wartungskosten hinzu, die ebenfalls teuer sind. Daher lohnt sich die Anschaffung erst bei größeren Anlagen und einem Zeithorizont von mehreren Jahrzehnten.

Wie funktionieren Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser?

Bei einer Windkraftanlage stößt der Wind auf die einzelnen Rotorblätter. Diese sind befestigt an der Rotorachse, die sich dreht, sobald der Wind auf ein einzelnes Blatt trifft. Die bewegliche Achse treibt daraufhin einen Generator an, ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo, nur in größeren Ausmaßen. Der Generator wandelt die kinetische Energie des Winds in elektrische Energie um und speist den Strom entweder ins Stromnetz des Energiewerks oder direkt in das Einfamilienhaus.

Welche Arten von Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser gibt es?

Die Unterteilungsmöglichkeiten von Windkraftanlagen sind sehr vielfältig, doch für den Betrieb einer Windkraftanlage für Einfamilienhäuser sind ausschließlich zwei Anlagen tatsächlich von Nutzen. Diese Arten sind:

Vertikale Windkraftanlagen

Vertikale Windkraftanlagen sind eine günstige, aber wenig effiziente Form der Windkraftanlagen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich ein Teil der Rotorblätter stetig gegen den Wind bewegen muss und dadurch Energie nicht effizient umwandelt. Die vertikal zur Standachse aufgestellten Rotorblätter haben unterschiedlichste Formen, um die Rotorachse zu drehen. Diese sind: Savonius-Rotoren, H-Rotoren oder Darrieus-Rotoren. Selbst Mischformen sind möglich, die optisch hochwertig und modern wirken.

Horizontale Windkraftanlagen

Horizontale Windkraftanlagen folgen dem Konstruktionsprinzip der Windräder in Windparks, denn ihre drei Rotorblätter sind das Markenzeichen dieser Form von Windkraftanlagen. Durch das aerodynamische Design strömt der Wind entlang der Rotorblätter, treibt diese an und verhindert, dass einzelne Blätter gegen den Wind arbeiten müssen. Dadurch ist die Anlage zwar optisch weniger ansprechend, aber die Effizienz ist weitaus höher als bei vertikalen Windkraftanlagen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile von Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser?

Die Vorteile

Der größte Vorteil einer Windkraftanlage ist, dass sie zusätzlich zu einer Solaranlage eine weitere Möglichkeit bietet, um Strom für den Eigenbedarf zu produzieren. Diese zusätzliche Energie hilft den Nutzern weg von einer externen Stromversorgung durch ein Kraftwerk zu kommen und fördert die Autarkie. Speziell Häuser oder kleinere Landgärten, die nicht an ein Stromnetz angeschlossen sind, können so sauberen Strom erhalten und benötigen keinen dieselbetriebenen Generator. Hinzu kommt, dass die Preise für Strom jährlich steigen und ein Einfamilienhaus mit mehreren Personen im Haushalt und jeglichen elektrischen Geräten einen hohen Verbrauch aufweist. Die Windkraftanlage schafft es, einen Teil dieses Verbrauchs zu decken und senkt so effektiv die Stromkosten. Letztlich schont eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser die Umwelt. Die ,,saubere” Energie ist endlos verfügbar und greift nicht auf fossile Brennstoffe, wie beispielsweise ein Kohlekraftwerk, zurück.

Vorteile auf einen Blick:

  • Autarkes Leben einfacher möglich
  • Unabhängiger von steigenden Strompreisen
  • Umweltfreundlich
  • Günstige Preise im Vergleich zu Photovoltaik-Anlagen

Die Nachteile

Der größte Nachteil von Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser sind die anfänglichen Investitionskosten. Diese belaufen sich auf mindestens 15 000 Euro, je nach Größe und Leistungsstärke der Anlage. Darüber hinaus sind nicht nur die Anschaffungskosten enorm hoch, sondern auch die Vergütung für die Einspeisung zum Stromwerk sinkt jährlich. Mit nur 6 Cent pro kWh und einer zugesicherten Vergütung von maximal 20 Jahren muss die Windkraftanlage außerordentlich viel Strom erzeugen, um profitabel zu sein. Letztlich sind Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser noch stärker von der Lage betroffen als Solarzellen. Ausschließlich durchgehend starker Wind verhilft der Anlage zu einer ausreichenden Stromproduktion, die nur in flachen Gegenden zu finden ist. Hinzu kommt, dass selbst in flachen Gegenden weitere Einfamilienhäuser die Windzufuhr behindern, weshalb nur eine große Windkraftanlage oder ein alleinstehendes Haus ausreichend Wind erhält.

Nachteile auf einen Blick:

  • Je nach Region strenge Vorschriften
  • Geringe Vergütung für das Einspeisen des Stroms in das Netz
  • Starke Abhängigkeit von der Lage

Was sollte ich beim Kauf von Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser beachten?

Die Investition in eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser ist nicht vergleichbar mit dem Kauf eines neuen Smartphones oder von Kleidung, denn die Anschaffungskosten sind enorm hoch und etwaige Veränderung treiben den Preis in die Höhe. Daher ist vor dem Kauf auf folgende Punkte zu achten:

Der Standort

Für den Standort ist folgende Checkliste zu beachten, um einen Überblick zu erhalten, ob die Anlage profitabel wäre:

  • Ist am Wohnort/Standort eine Windgeschwindigkeit von mindestens 5 m/s auf Nabenhöhe?
  • Ist das Haus eher im Norden Deutschlands, statt im Süden?
  • Ist die Windkraftanlage so ausgerichtet, dass sie den Wind von Westen nach Osten auffängt?
  • Ist das Haus und die Anlage im Windschatten nahestehender Häuser?
  • Ist im Garten genügend Platz, um das Fundament auszuheben?
  • Bietet das Dach genügend Stabilität, falls die Installation im Garten nicht möglich ist?

Falls jede dieser Fragen mit einem klaren Ja beantwortet werden kann, ist der Standort ideal. Falls auf mehrere Fragen ein Nein folgt, ist eine Windkraftanlage für das Einfamilienhaus nicht lukrativ genug. Insbesondere die erste Frage, ob am gewünschten Standort eine Windgeschwindigkeit von mindestens 5 m/s auf Nabenhöhe gegeben ist, spielt eine entscheidende Rolle beim Ertrag einer Windkraftanlage für Einfamilienhäuser. Notfalls ist ein Windgutachten am gewünschten Standort die genaueste Methode, um herauszufinden, ob dieser günstig ist. Hierfür misst ein Gutachter den Wind, berücksichtigt die Vegetation, topografische Gegebenheiten, die örtliche Bebauung und sogar nähere Windkraftanlagen, um ein genaues Urteil zu fällen.

Die Genehmigung

Ein weiteres K.o. Kriterium bei Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser sind die Bauordnungsrechte der einzelnen Bundesländer. Während einige Bundesländer bei Windkraftanlagen mit einer Höhe von maximal zehn Metern noch keine Genehmigung einfordern, ist dies in anderen Bundesländern bereits notwendig. Ab einer Höhe von zehn Metern ist immer eine Genehmigung einzuholen und bei einer Höhe von mindestens 30 Metern gelten zusätzliche Anforderungen. Spätestens ab einer Höhe von 50 Metern greift sogar das Bundesrecht. Hinzu kommt das Baurecht, Natur- und Landschaftsschutzgesetz sowie das Denkmalschutzrecht, die alle Einfluss auf die Genehmigung oder Nicht-Genehmigung der Windkraftanlage haben können.

Die Lautstärke

Moderne Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser sind wesentlich leiser als die ersten Windkraftanlagen in Windparks. Allerdings ist die Lautstärke bei starkem Wind nicht zu unterschätzen, da die Anlage dauerhaft einen Ton von sich gibt. Daher ist vor dem Kauf zu prüfen, wie laut die Windkraftanlage tatsächlich ist, denn das Lautstärkeempfinden ist sehr subjektiv.

Die Nachbarn

Selbst mit der Genehmigung des Landes oder des Bunds ist eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser in einer stark besiedelten Gegend ein Problem für Nachbarn. Neben der dauerhaften Lautstärke wirft die Anlage einen enormen Schatten, der den Garten des Nachbarn großflächig überdecken kann. Daher sollte auch vorher mit dem Nachbarn abgeklärt sein, ob diesen eine Windkraftanlage stört.

Einspeisung oder Eigenverbrauch?

In äußerst seltenen Fällen ist die Einspeisung in das Stromnetz lukrativer als der Eigenverbrauch, aber dies betrifft nur einen sehr geringen Teil. Daher ist die Anlage vor dem Kauf so einzurichten, dass sie vollständig den Strom an das Einfamilienhaus überträgt.

Stromspeicher

Bei der anfänglichen Investition in eine Windkraftanlage für das Einfamilienhaus ist der zusätzliche Kauf eines Stromspeichers äußerst empfehlenswert, denn dieser speichert überschüssigen Strom. In der Nacht oder während jegliche Bewohner bei der Arbeit beziehungsweise aus dem Haus sind, sinkt der Stromverbrauch. Normalerweise speist die Windkraftanlage die überschüssige Energie daraufhin in das Stromnetz, aber mit einem Stromspeicher bleibt die Energie erhalten und kann danach vom Haushalt aufgebraucht werden. Dadurch ist eine Autarkie noch besser möglich.

Aufbau

Wer wartet und pflegt eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser?

Die Pflege einer Windkraftanlage übernimmt der Nutzer selbst. Das betrifft die Sichtprüfung auf jegliche Auffälligkeiten oder kleinere Reparaturen, falls technisches Geschick vorhanden ist.

Die Wartung übernimmt eine Fachkraft und prüft die Windkraftanlage alle zwei Jahre auf folgende Kriterien:

  • Sind an der Anlage Auffälligkeiten wie Rost, Schimmel oder sonstige Beschädigungen zu sehen?
  • Sind alle Bauteile und Dichtungen intakt?
  • Haben die Schrauben das ideale Drehmoment?
  • Sind die Ölstände ausreichend?
  • Ist die Laserausrichtung korrekt?
  • Ist der Triebstrang in Ordnung?

Nach dem Prüfen dieser Kriterien füllt die Fachkraft die Ölstände auf, falls nötig, und reinigt sowie justiert die Bremsen.

Wie viel kosten Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser?

Der Preis bei Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser setzt sich aus den Herstellungskosten, der Montage, dem Aufbau und der Abnahme zusammen. Diese vier Parameter steigen pro Kilowatt installierter Leistung. Heißt, dass der Nutzer pro Kilowatt installierter Leistung in etwa 750 Euro für Herstellung, Montage, Aufbau und Abnahme bezahlen muss. Dieser Preis war im Jahre 2005 noch bei circa 880 Euro und im Jahre 1990 sogar bei circa 1300 Euro. Heißt, dass in Zukunft der Preis noch sinken könnte.

Ähnliche Tests und Vergleiche:

Wie hoch sind die Wartungs- und Betriebskosten?

Abgesehen von den Anschaffungs- und Installationskosten entstehen durch den Betrieb einer Windkraftanlage weitere Kosten durch Verschleißteile, Versicherungen oder die Wartung der Anlage. Bei modernen Anlagen sind diese Kosten relativ gering, denn die modernere Technik und Verfeinerung der Anlagentechnik senkt die Betriebskosten.

Bei einer Finanzierung sind die Zinskosten zu berücksichtigen sowie eine Versicherung der Anlage, da diese nicht in einer Gebäudeversicherung inbegriffen ist. Somit belaufen sich die Kosten auf circa drei Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr. Bei einer Anlage, die 20 000 Euro kostet, wären das circa 600 Euro Betriebskosten pro Jahr.

Wie lang ist die Betriebsdauer einer Windkraftanlage für Einfamilienhäuser?

Die Zukunft ist stets ungewiss, denn möglicherweise ist in wenigen Jahren eine erneuerbare Technologie vorhanden, die den Betrieb einer Windkraftanlage für Einfamilienhäuser zwecklos macht. Allerdings hat eine derzeitig gebaute Windkraftanlage eine Betriebsdauer von circa 20 Jahren. Nach diesen 20 Jahren erfolgt entweder der vollständige Rückbau oder ein ,,Repowering”.

Bei diesem Vorgehen ersetzt der Nutzer einige Teile der Anlage durch neue und profitiert von effizienterer Energieerzeugung. Dies kann bereits während der Betriebsdauer in etwa nach fünf Jahren geschehen, falls die Kosten der neuen Teile einen erheblichen Unterschied in der Energiegewinnung machen.

Welche Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat kein angesehenes Onlinemagazin Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser getestet. Allerdings hat die Stiftung Warentest sogenannte Bürgerparks beziehungsweise Windparks, in die Personen investieren können, untersucht. Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser sind von diesem Test bisher ausgeschlossen.

Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Der Kauf einer Windkraftanlage für Einfamilienhäuser ist mit zahlreichen Hürden versehen. Seien es Genehmigungen, die Installation oder das Erhalten von Förderprogrammen durch den Staat. Hinzu kommt die enorme Standortabhängigkeit der Anlagen, die nur durch ein Gutachten tatsächlich aufgezeigt wird und somit die Anschaffung bereits zunichtemacht. Falls jedoch günstige Bedingungen vorliegen, ist eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser ein ,,sauberer” Zusatz für eine bereits installierte Photovoltaik-Anlage. Inklusive einem zusätzlichen Stromspeicher ist es für einen kleinen Haushalt möglich, völlig autark von der externen Stromversorgung zu sein.

 



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