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Schmutzwasserpumpe Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2019/2020

Das Szenario vor dem es jedem Hausbesitzer graut, ist ein Wasserrohrbruch im Keller. Insbesondere bei einem Abwasserrohrbruch stinkt es fürchterlich und die enthaltenen Feststoffe im Wasser beschädigen die Hauswand. Passiert dieses Szenario auch noch an einem Sonn- oder Feiertag, sind hohe Handwerkerkosten vorprogrammiert und dieser ist nicht sofort vor Ort, um das Problem zu beseitigen. Die kostengünstige und schnellere Lösung für dieses Problem stellt die Schmutzwasserpumpe dar. Anders als eine gewöhnliche Pumpe, kann sie auch im Wasser enthaltene Feststoffe befördern und befreit so den Keller vom Schmutzwasser.

Hier finden Sie:

  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Schmutzwasserpumpen mit Ansaugschlauch
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Schmutzwasserpumpen Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Schmutzwasserpumpen von beliebten Marken wie Einhell, Kärcher, Güde, Bauhaus, Conrad, Gardena, Aldi, Toom, Jung, Hornbach, Lidl, Hagebau, Obi usw. auf dem Markt
  • Aktuelle Preise und Preisvergleiche für selbstsaugende Schmutzwasserpumpen mit integriertem Schwimmer sowie Tipps, um eine Schmutzwasserpumpe günstig online zu kaufen

Die aktuellen top 5 Bestseller für Schmutzwasserpumpen im Vergleich:

AngebotBestseller Nr. 1
Einhell Schmutzwasserpumpe GC-DP 7835 (780 Watt, max. 15.700 l/h, max. 8 m Förderhöhe, Fremdkörper bis 35 mm, stufenloser Schwimmerschalter)
  • Die Pumpe mit starker Leistung für gründliches Abpumpen von Schmutzwasser aus Teichen, Baugruben, Kellerräumen und für die Regenwassernutzung
  • Starke 780 Watt Leistung zum Pumpen von bis zu 15.700 Litern pro Stunde aus 7 m Tiefe
  • Robustes Kunststoffgehäuse ausgelegt für Fremdkörper bis 35 mm Durchmesser
AngebotBestseller Nr. 2
Güde 94630 Schmutzwassertauchpumpe GS4002P mit var.Schwimmerschalter (400W, 7500l/h, 5m max. Förderhöhe)
  • hocheffizienter 400 W Motor sorgt für maximale Fördermenge bei minimalem Stromverbrauch
  • Pumpengehäuse aus schlagfestem Kunststoff
  • 10 m Anschlusskabel für größtmögliche Flexibilität beim Einsatz
Bestseller Nr. 3
Einhell Schmutzwasserpumpe GC-DP 1020 N (1000W, Ø20mm Fremdkörper, 18.000L/h Förderleistung, Schwimmerschalter, Tragegriff, inkl. Universalanschlüsse)
  • Die Pumpe mit starker Leistung für gründliches Abpumpen von Schmutzwasser aus Teichen, Baugruben, Kellerräumen und für die Regenwassernutzung
  • Starke 1.000 Watt Leistung zum Pumpen von bis zu 18.000 Litern pro Stunde aus 5m Tiefe
  • Robustes rostfreies Edelstahlgehäuse ausgelegt für Fremdkörper bis 20mm Durchmesser
AngebotBestseller Nr. 4
Einhell Schmutzwasserpumpe GC-DP 3730 (370 W, max. 9000 l/h, Fremdkörper bis 30 mm, max. Förderhöhe 5 m, stufenlos einstellbarer Schwimmerschalter)
  • Die Pumpe zum gründlichen Abpumpen von Schmutzwasser aus Teichen, Baugruben, Kellerräumen und für die Regenwassernutzung
  • 370 Watt Leistung zum Pumpen von bis zu 9.000 Litern pro Stunde aus 5 m Tiefe
  • Robustes Kunststoffgehäuse ausgelegt für Fremdkörper bis 30 mm Durchmesser
Bestseller Nr. 5
Güde 94639 Schmutzwassertauchpumpe GS 1103 PI (Eintauchtiefe bis 7 m, maximale Förderhöhe 8 m, 1100 W, 20000 l/h)
  • Edelstahl Schmutzwassertauchpumpe mit integriertem Schwimmerschalter
  • Fördervolumen 20.000 l/h
  • Max. Förderhöhe 8 m

Letzte Aktualisierung am 4.08.2020 /Verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum zutreffend und können sich jederzeit ändern./Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schmutzwasserpumpe im Test:

Schmutzwasserpumpe Test

Was ist eine Schmutzwasserpumpe?

Eine Schmutzwasserpumpe ist eine besondere Form der Tauchpumpe, die nicht nur Klarwasser, sondern auch verschmutztes Wasser befördern kann. Tauchpumpen sind Wasserpumpen, die in das Wasser eintauchen und so Flüssigkeiten von einem zum anderen Ort befördern. Sei es bei einem Wasserrohrbruch oder beim Abpumpen eines Gartenteichs. Sobald das Wasser kleinere Feststoffe enthält, versagen gewöhnliche Tauchpumpen, weshalb ausschließlich die Schmutzwasserpumpe zum Einsatz kommen kann.

Wie funktioniert eine Schmutzwasserpumpe?

Eine Schmutzwasserpumpe agiert nach demselben Prinzip wie eine Tauchpumpe. Die Pumpe versenkt der Anwender im Wasser, woraufhin das Wasser durch die Öffnung der Pumpe zuerst zur Laufradnabe und dann zum Pumpenlaufrad gelangt. Dieses Pumpenlaufrad wird beschleunigt durch einen Motor, wodurch die Pumpe Fliehkraft erzeugt und das Wasser mit den enthaltenen Feststoffen zum Auslass der Schmutzwasserpumpe beschleunigt.

Aus diesem Grund muss die Pumpe zwingend im Wasser sein, da sie nicht das Wasser ansaugt, wie andere Pumpen, sondern es ausschließlich im Inneren der Pumpe in Bewegung versetzt. Am Pumpenausgang sitzt daraufhin ein Schlauch oder ein Rohr an, um das Wasser abzuleiten.

Welche Arten von Schmutzwasserpumpen gibt es?

Schmutzwasserpumpen sind in zahlreichen Ausführungen und Arten vorhanden. Je nach Verwendungszweck variiert der Nutzen einer speziellen Pumpe, weshalb diese auf die Anwendungswünsche des Käufers angepasst sein sollte. Folgende Schmutzwasserpumpen sind erhältlich:

Die elektrische Schmutzwasserpumpe

Die elektrische Schmutzwasserpumpe ist die meistverkaufte Form der Schmutzwasserpumpen. Ihr elektrischer Motor ist in einer speziellen Kapsel, die wasserfest ist und die empfindlichen Elektroteile vom Wasser isoliert. Der Motor treibt direkt das Schaufelrad an und leitet somit das Wasser ab.

Die benzinbetriebene Schmutzwasserpumpe

Die benzinbetriebene Schmutzwasserpumpe ist besonders leistungsstark und befördert größere Mengen Schmutzwasser. Dies ist auf den Viertakt-Motor der Pumpe zurückzuführen, der deutlich leistungsstärker als ein Elektromotor ist. Dadurch verbraucht der Motor viel Benzin, hat aber nur einen kleinen Tank und benötigt die ständige Aufsicht des Nutzers. Darüber hinaus bringt die benzinbetriebene Schmutzwasserpumpe den Vorteil, dass sie völlig unabhängig vom Stromnetz agieren kann.

Die hydraulische Schmutzwasserpumpe

Die hydraulische Schmutzwasserpumpe ist die leistungsstärkste Form der Schmutzwasserpumpen. Sie befördert noch mehr Wasser und arbeitet mit einem weitaus höheren Druck als eine elektrische Schmutzwasserpumpe. Dadurch haben sie auch eine größere Förderhöhe, die es ihnen erlaubt, auch in einer Sickergrube auf einer Baustelle, das Wasser mehrere Meter in die Höhe zu befördern.

Die Schmutzwasserpumpe mit Ansaugschlauch

Die Schmutzwasserpumpe mit Ansaugschlauch agiert nach einem anderen Prinzip als bisherige Schmutzwasserpumpen. Sie saugt das Wasser über Unterdruck und einen Schlauch an, um es zu befördern. Dies hat den Vorteil, dass die Pumpe nicht im Wasser platziert sein muss, sondern auch außerhalb des Wassers stehen kann.

Die Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer

Die Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer ist eine Sonderform der Schmutzwasserpumpen und bietet einen einzigartigen Vorteil. Der Schwimmer hängt etwas tiefer als die Pumpe und besitzt eingebaute Sensoren. Sobald das Wasserlevel zu tief fällt und die Pumpe ,,leerlaufen” würde, schaltet der Schwimmer die Pumpe ab. Dadurch kommt es zu keinen Überhitzungen an dem Pumpenrad und die Schmutzwasserpumpe bleibt unversehrt.

Speziell in Abwassergruben oder Schächten bieten sich solche Schmutzwasserpumpen an, da der Schwimmer auch registriert, wann sich zu viel Wasser in der Grube befindet. Tritt dieser Fall ein, aktiviert sich der Schwimmer und lässt die Pumpe bis zu einem gewünschten Wasserspiegel arbeiten, um sie danach selbstständig abzuschalten.

Die flachsaugende Schmutzwasserpumpe

Flachsaugende Schmutzwasserpumpen befördern das Wasser selbst in Millimeterhöhe ab. Ihr Saugkorb ist wesentlich flacher als bei einer gewöhnlichen Schmutzwasserpumpe und kann so bei der Trockenlegung eines Kellers besser helfen. Nach dem Reinigen mit einer flachsaugenden Schmutzwasserpumpe bleibt ein nahezu trockener Boden übrig mit.

Die selbstsaugende Schmutzwasserpumpe

Die selbstsaugende Wasserpumpe funktioniert nicht nach dem Jet-Prinzip, bei der ein Pumpenrad Fliehkraft erzeugt, sondern Kolben im Inneren der Pumpe saugen das Wasser an und geben es wieder ab. Dafür muss ein erhöhter Druck auf der Pumpe sein, weshalb der Wasserspiegel im Gebrauch nicht zu gering sein darf.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Schmutzwasserpumpe?

Die Vorteile

Die Schmutzwasserpumpe bietet als einzige Pumpenart den Vorteil, dass sie Partikel von bis zu 35 mm Größe abpumpen kann. Jegliche andere Pumpenart versagt bei diesem Prozess, denn die groben Partikel verstopfen jeden Filter.


Darüber hinaus besitzt sie eine mechanische Konstruktion. Eine Schmutzwasserpumpe besteht aus wenigen Bauteilen, die jedoch sehr robust sind. Daher ist eine Schmutzwasserpumpe langlebig und benötigt keine bis kaum Reparaturen.


Ein weiterer Vorteil der Schmutzwasserpumpen ist ihre autarke Funktionsweise durch einen zusätzlichen Schwimmer. Der Schwimmer verhindert das Leer- und Heißlaufen der Pumpe und regelt zusätzlich das Wasserlevel. Sobald der Wasserspiegel einen gewissen Wert überschreitet, schaltet sich die Pumpe von selbst an und befördert die Wassermengen.


Darüber hinaus ist der Einsatz und der Betrieb einer Schmutzwasserpumpe selbst für Laien und Nicht-Handwerker völlig problemlos möglich, denn das Gerät erklärt sich durch die wenigen Bauteile von selbst.
Der letzte Vorteil von Schmutzwasserpumpen ist, dass sie ihre Arbeit relativ leise verrichten und kaum stören.

Vorteile auf einen Blick:

  • Partikel von bis zu 35 mm beförderbar
  • Langlebig und stabil
  • Autarke Funktionsweise
  • Simple Handhabung
  • Leise

Die Nachteile

Selbst bei einer flachsaugenden Schmutzwasserpumpe bleibt immer ein kleiner Wasserfilm oder sogar eine größere Lache an Wasser übrig. Letzteres betrifft hauptsächlich gewöhnliche Schmutzwasserpumpen. Dies hat zur Folge, dass die Feststoffe aus einem Abwasserrohr noch von Hand entfernt werden müssen.


Ein weiterer Nachteil ist der vergleichsweise hohe Energieverbrauch der Pumpen. Sowohl die benzinbetriebenen Varianten als auch die elektrischen Modelle sind wahre Energiefresser und zeichnen sich durch einen hohen Strom- sowie Benzinverbrauch aus.


Darüber hinaus lässt jedoch die Förderhöhe oft zu wünschen übrig. Speziell elektrische Schmutzwasserpumpen versagen beim Transport des Wassers auf mehreren Metern Höhe, denn das Pumpenrad erzeugt nicht genügend Druck.


Letztlich ist eine weitere Folge des geringen Drucks, dass die Pumpe sehr langsam arbeitet. Handelt es sich um einen größeren Wasserrohrbruch benötigt der Nutzer mehrere Schmutzwasserpumpen, um ausreichend Wasser aus dem Keller/der Grube zu befördern.

Nachteile auf einen Blick:

  • Nie vollständige Wasserentfernung
  • Hoher Energieverbrauch
  • Geringe Förderhöhe
  • Langsamer Pumpvorgang

Was sollte ich beim Kauf von einer Schmutzwasserpumpe beachten?

Die Schmutzwasserpumpe ist eine langlebige Pumpe mit wenigen Bauteilen, die jedoch hochwertig verarbeitet sein müssen. Daher ist vor dem Kauf auf folgende Aspekte zu achten:

Die Fördermenge

Die Fördermenge ist angegeben in Liter pro Stunde und beschreibt, wie viel Wasser die Pumpe innerhalb einer Stunde befördert. Dieser Wert schwankt jedoch stark und ist abhängig vom Druck, den die Pumpe erzeugen kann. Für das Absaugen eines Gartenteichs oder zeitunabhängige Förderarbeiten ist eine Fördermenge von circa 2000 l/h völlig ausreichend. Bei einem Wasserschaden spielt Zeit jedoch eine erhebliche Rolle, weshalb die Schmutzwasserpumpe mindestens 10 000 l/h befördern sollte. Bei Schmutzwasserpumpen ist sogar eine Fördermenge von bis zu 15 000 l/h möglich.

Die maximale Förderhöhe

Die maximale Förderhöhe ist oft ein entscheidender Faktor, wenn es sich um eine Grube oder Zisterne handelt. Beide Wasserreservoires zeichnen sich durch extreme Tiefen aus, die die Schmutzwasserpumpe überwinden muss. Um herauszufinden, wie viel Förderhöhe notwendig ist, muss der Anwender die Grube/Zisterne vorher ausmessen, sodass die optimale Schmutzwasserpumpe gekauft werden kann. Maximale Förderhöhen von circa 10 Metern sind optimal für eine Schmutzwasserpumpe, denn für das Auspumpen eines Kellers ist diese Förderhöhge völlig ausreichend.

Die Tauchtiefe

Die Tauchtiefe von Schmutzwasserpumpen ist im Vergleich zu Klarwasserpumpen besonders hoch. Die Tauchtiefe einer Schmutzwasserpumpe beschreibt den Abstand zwischen Wasseroberfläche und der oberen Kante des Geräts. Bei einer Schmutzwasserpumpe sind Tiefen von bis zu 18 Metern möglich, was den Einsatz in Brunnen oder tiefen Gartenteichen erlaubt.

Der Schwimmer

Bei jeder Schmutzwasserpumpe sollte ein Schwimmer beziehungsweise Schwimmschalter im Lieferumfang enthalten sein. Dieser Schalter erleichtert die Arbeit mit einer Schmutzwasserpumpe, insbesondere dann, wenn sie einen gewissen Wasserspiegel halten soll. Darüber hinaus verhindert der Schwimmer, dass die Pumpe trotz fehlendem Wasser weiterläuft und schaltet die Schmutzwasserpumpe ab.

Das Gewicht der Pumpe

Ein weiterer und oft vernachlässigter Faktor ist das Gewicht der Pumpe. Handelt es sich nicht um eine stationäre Pumpe, die eigenständig über einen Schwimmer den Wasserspiegel kontrolliert, sondern um eine mobile Pumpe, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Kleinere Pumpen können circa fünf Kilogramm wiegen und sind somit besonders mobil. Eine stationäre Pumpe wiegt jedoch bis zu 10 Kilogramm und ist für schmächtigere Personen schwer zu transportieren sowie zu installieren.

Das Material

Das Material, aus dem Schmutzwasserpumpen bestehen, ist vorrangig Kunststoff. Kunststoff rostet nicht, ist leicht und relativ langlebig. Noch besser ist jedoch Edelstahl, insbesondere beim Pumpenrad, denn Edelstahl verschleißt langsamer als Kunststoff. Bei häufigen Einsätzen lohnt sich der Kauf einer Edelstahl-Schmutzwasserpumpe, bei weniger häufigen Einsätzen ist eine Schmutzwasserpumpe aus Kunststoff völlig ausreichend.

Die Korngröße

Die Korngröße gibt an, wie groß Schmutzpartikel sein dürfen, sodass die Pumpe sie befördern kann. Bei Schmutzwasserpumpen sind Korngrößen von bis zu 35 mm möglich, günstige Modelle weisen jedoch geringere Korngrößen von circa 20 mm auf. Darüber hinaus ist auf den angeschlossenen Schlauch zu achten, denn er muss mindestens denselben Durchmesser wie die Korngröße haben, sodass die Partikel auch durch den Abwasserschlauch passen.

Die Größe

Der letzte Faktor vor dem Kauf ist die Größe der Schmutzwasserpumpe, denn sie ist entscheidend bei besonders engen Orten wie Drainageschächten. Muss die Schmutzwasserpumpe an einem solchen Ort platziert sein, darf die Abmessung der Pumpe nicht zu groß sein, denn sonst kann sie nicht an die Wirkungsstelle gelangen. Der Nachteil einer kleineren Pumpe ist jedoch eine geringe Förderhöhe und -menge.

Kann man Teichschlamm mit einer Schmutzwasserpumpe absaugen?

Eine Schmutzwasserpumpe ist nur bedingt für das Absaugen von Teichschlamm geeignet. Da sich im Teichschlamm auch gröbere Partikel befinden können, sollte der Nutzer eher auf eine Schlammpumpe zurückgreifen. Schlammpumpen sind konzipiert, um Bau- sowie Sickergruben auszupumpen, weshalb sie auch den Schlamm des Gartenteichs absaugen können.

Welcher Schlauch ist für eine Schmutzwasserpumpe geeignet?

Für Schmutzwasserpumpen eignen sich hervorragend Gartenschläuche, denn sie sind flexibel und weisen oft einen ausreichenden Durchmesser auf. Ansonsten findet sich im Baumarkt ein passender Schmutzwasserschlauch, der exakt auf die Maße der Schmutzwasserpumpe passt. Notfalls sind in manchen Schmutzwasserpumpen Adapter im Lieferumfang enthalten, die das Anschließen von unterschiedlichen Schlauchgrößen ermöglichen. Ansonsten limitiert der Schlauch die Durchflussmenge und Korngröße der Schmutzwasserpumpe.

Schmutzwassertauchpumpe von Güde im Test:

Güde Schmutzwassertauchpumpe Test

Wie viel kostet eine Schmutzwasserpumpe?

Bei Schmutzwasserpumpen ist entscheidend, ob es sich bei der Materialauswahl vorrangig um eine Kunststoff-Schmutzwasserpumpe oder eine Edelstahl-Schmutzwasserpumpe handelt. Während erstere circa 50 Euro, abhängig von der Qualität weiterer Kaufaspekte, kostet, startet die Edelstahl-Variante bereits ab 110 Euro. Da jedoch eine Edelstahl-Schmutzwasserpumpe wesentlich langlebiger ist und daher auf die längere Lebenszeit weniger kostet, ist sie empfehlenswerter.

Ähnliche Tests und Vergleiche:

Was sollte ich beim Einsatz von einer Schmutzwasserpumpe beachten?

Da der Einsatz einer Schmutzwasserpumpe generell oft in Notfällen passiert, sollte die Funktionsweise vorher klar sein. Da diese sehr simpel ist, kann der Anwender auch im Notfall ruhig bleiben und die nötigen Schritte befolgen. Diese sind:

  • Die passende Schlauchgröße für den Druckstutzen wählen und den Schlauch befestigen
  • Falls ein Adapter notwendig ist, diesen zwischenschalten und eine Schlauchschelle verwenden, damit der Schlauch durch den Druck nicht abreißt
  • Ein optionales Verlängerungskabel nehmen, falls das originale Stromkabel zu kurz ist
  • Darauf achten, dass ausschließlich das Originalkabel mit Wasser in Kontakt kommt oder das Verlängerungskabel über eine ausreichende IP-Zertifizierung gegen Wasserschäden verfügt
  • Die Pumpe in das Wasser stellen
  • Nun das Stromkabel an die Stromversorgung anschließen
  • Abschließend den Schwimmer einstellen, falls einer vorhanden ist
  • Sobald das Wasser abgepumpt ist, die Stromverbindung trennen und die Pumpe entfernen

Wo kann man eine Schmutzwasserpumpe mieten?

Das Mieten einer Schmutzwasserpumpe ist meist in Baumärkten, Fachgeschäften oder bei wenigen Klempnern möglich. Da eine Schmutzwasserpumpe häufig nur in Notfällen vonnöten ist, bietet sich ein Gebrauchtkauf oder die Miete eines Geräts an.

Wie pflegt und reinigt man eine Schmutzwasserpumpe?

Eine Schmutzwasserpumpe ist zahlreichen Chemikalien und Exkrementen ausgesetzt. Diese Stoffe setzen dem Material der Pumpe zu, weshalb sie zwar langlebig, aber auch etwas pflegebedürftig ist. Insbesondere im Inneren der Pumpe gelangen Feststoffe an die Bauteilen und lagern sich ab. Dadurch kann es zu Einbußen der Leistungsfähigkeit kommen, weshalb folgende Reinigungsschritte notwendig sind:

  • Die Schmutzwasserpumpe aus dem Wasser nehmen und vom Stromnetz trennen
  • Die Pumpe, entsprechend der Anleitung, in ihre Einzelteile zerlegen
  • Jegliche Schläuche und Rohre mithilfe von lauwarmen Wasser reinigen
  • Mit einer alten Zahnbürste gröbere Verschmutzungen entfernen
  • Das Gehäuse mithilfe eines Schwammes und ebenfalls lauwarmen Wasser abwischen
  • Die Einzelteile trocknen lassen und nach dem Trockenvorgang die Pumpe zusammensetzen

Schmutzwasserpumpe Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Schmutzwasserpumpen sind leistungsstark und insbesondere bei Klempnern oder auf der Baustelle im Einsatz. Im Privatgebrauch ist der Kauf einer gebrauchten Pumpe oder das Mieten einer Schmutzwasserpumpe sinnvoll, da die Geräte hauptsächlich in Notfällen zum Einsatz kommen.

Wer die Pumpe für seinen Gartenteich nutzt, sollte auf eine leistungsstarke Schlammpumpe zurückgreifen, da diese auch den nicht gewünschten Schlamm absaugt. Bei kleineren Pumparbeiten wie beispielsweise einem Rohrbruch im Keller bietet sich eine flachsaugende Schmutzwasserpumpe an, da sie das Wasser bis auf wenige Millimeter Höhe absaugt und einen fast trockenen Boden zurücklässt.



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