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Bewässerungsschlauch Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2019/2020

Bewässerungsschlauch Test
Hier finden Sie den besten Bewässerungsschlauch für Ihre Bedürfnisse!

Pflanzen, Blumen und angebautes Gemüse benötigen Sonne und vor allem Wasser, um zu wachsen. Ähnlich wie wir Menschen, beginnen Pflanzen auszutrocknen und gehen ein, wenn sie nicht regelmäßig Wasser erhalten. Das Bewässern von großen Gartenflächen oder mehreren Beeten ist jedoch eine Herausforderung mit einer Gießkanne, da diese nur eine begrenzte Menge an Wasser fasst. Abhilfe schafft ein Bewässerungsschlauch, der innerhalb weniger Stunden ausreichende Mengen an Wasser für Beete und Gärten zur Verfügung stellt.

Die aktuellen top 5 Bestseller für Bewässerungsschläuche im Vergleich:

AngebotBestseller Nr. 1
Gardena Schlauch-Regner: Feiner Sprühregner für die Bewässerung länglicher, schmaler Zonen, Länge 15 m, anschlussfertig ausgestattet, braun, individuell verkürz- oder verlängerbar (1999-20)
  • Pflanzenschonende Bewässerung: Der feine Sprühregen beregnet sanft empfindliche Pflanzen, ohne sie zu belasten
  • Platzsparende Schlauch-Bewässerung: Dank des feinen Sprühregens können Beete, Rabatte und schmale Zonen im Garten einfach, komfortabel und gezielt bewässert werden
  • Flexible Erweiterung: Der GARDENA Schlauch-Regner kann individuell angepasst werden - Durch Abschneiden und Montieren von Anschlussteilen verkürzbar oder durch Zusammenstecken verlängerbar (bis max. 22.5 m)
Bestseller Nr. 2
Beregnungsschlauch Bewässerungsschlauch / Sprühschlauch 20m schwarz inkl. Anschlüsse / sofort Startklar
  • 🌱 BEREGNUNGSSCHLAUCH: 20 Meter 3-Kanalsystem passend für alle 1/2"-Stecksysteme
  • 🌱 OPTIMALE BEWÄSSERUNG: der Schlauch kann so gelegt werden, dass er nach oben sprüht oder nach unten, um den Boden optimal mit Wasser zu versorgen
  • 🌱 VERLÄNGERBAR: mehrere Schläuche können einfach aneinander gesteckt werden ohne zusätzliche Bauteile
AngebotBestseller Nr. 3
FIXKIT 50M Perlschlauch Gartenschlauch für Tropfbewässerung Tropfschlauch Beregnungsschlauch mit Umfangreichem Zubehör-Set Perlregner zur Gartenbewässerung Flexibel Wassersparend Schwarz
  • 🖤【Flexibler Gartenschlauch】Der Durchmesser des Perlschlauchs beträgt 1/2 Zoll. Die Länge des Schlauchs kann flexibel gestaltet werden, und der Wasserschlauch kann problemlos in einem Garten, Blumenbeet, Boden oder einem anderen Landschaftsbereich eingesetzt werden. Die Bewässerungsschlauch kann leicht am Boden oder unter der Erde installiert werden, und die Position des Tropfschlauches kann auch leicht bewegt werden.
  • 🖤【Wassersparende Gartenwasserleitung】 Installieren Sie den Tropfbewässerungschlauch unter der Erde, um bis zu 70% Wasser zu sparen. Die Wasserleitung verfügt über eine neue Kupplung mit einem Durchmesser von 1/2-Zoll, die den Wasserzufluss verringern und die gleichmäßige Wasserverteilung verbessern kann. Der bodennahe Flexschlauch kann die Verdunstung von Wasser verringern, und die Wasserleitung kann die Pflanze dazu bringen, die Nährstoffe des Flüssigdüngers besser aufzunehmen
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Gardena Perl-Regner: Wassersparender Schlauch-Regner für Bewässerung von Pflanzenreihen und Beeten, Wasserersparnis bis 70%, individuell anpassbar, leicht zu bedienen, Schlauchlänge: 15 m (1969-20)
  • Wassersparende Bewässerung: Zur gezielten, sparsamen Bewässerung von Beeten und Pflanzenreihen, Sie erreichen damit eine Wasserersparnis von 70 %
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  • Details: Robuster und flacher Schlauchregner aus Kunststoff in grün - Schlauchlänge etwa 8,2 Meter
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Letzte Aktualisierung am 4.08.2020 /Verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum zutreffend und können sich jederzeit ändern./Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Bewässerungsschlauch im Test:

Bewässerungsschlauch Test

Was ist ein Bewässerungsschlauch?

Ein Bewässerungsschlauch ist nicht zu verwechseln mit einem Gartenschlauch. Während ein Gartenschlauch das Wasser punktuell versprüht und eine Person benötigt, die den Garten bewässert, kann ein Bewässerungsschlauch völlig autonom agieren. In ihm sind zahlreiche kleine Löcher, die entweder oberirdisch oder unterirdisch die Erde und umliegende Pflanzen mit Wasser versorgen.

Wie funktioniert ein Bewässerungsschlauch?

Ein Bewässerungsschlauch liegt in der Erde vergraben (unterirdisch) oder auf der Erde auf (oberirdisch). Dadurch sitzt er zwischen den Pflanzen und gibt, über seine Löcher, Wasser an sie ab. Die Löcher sind so fein, dass Wasser nur sehr langsam aus dem Schlauch austritt, weshalb der Hahn über mehrere Stunden geöffnet bleiben kann. Die feinen Löcher im Bewässerungsschlauch simulieren einen leichten, aber anhaltenden Regen, der für die Wasseraufnahme der Pflanzen besser geeignet ist, als ein Wasserschlauch, der punktuell und mit hoher Wucht, viel Wasser auf die Pflanze ,,schießt”. Durch die feine Dauerbewässerung nimmt die umliegende Pflanze einen Großteil des Wassers auf und wächst somit.

Welche Arten von Bewässerungsschläuchen gibt es?

Die verschiedenen Arten von Bewässerungsschläuchen unterscheiden sich in ihrer Art der Wasserabgabe und daher auch, ob sie in der Erde vergraben sind oder oberirdisch aufliegen. Folgende Arten sind erhältlich:

Der Sprühschlauch

Sprühschlauch zur Bewässerung im Einsatz

Der Sprühschlauch oder auch Schlauchregner genannt, ähnelt stark einem herkömmlichen Gartenschlauch, bis auf den Unterschied, dass er mehrere Sprühausgänge besitzt. Er liegt oberirdisch auf einer Rasenfläche oder auf kleineren Gartenzonen auf und bleibt dadurch gerade und knickt nicht ein. Durch den Wasserdruck der Wasserrohre und den verengten Löchern, schießt das Wasser punktuell und in einem feinen Strahl aus ihm heraus. Dieser feine Sprühregen bewässert optimal größere Rasenfläche, Gartenzonen und Rabatten. Hinzu kommt, dass an beiden Enden Schlauchanschlüsse installiert sind, um einen weiteren Sprühschlauch oder eine Düse zu installieren.

Der Perlschlauch

Der Perlschlauch unterscheidet sich wesentlich vom Sprühschlauch, da das Wasser aus ihm perlt und sich nicht sprühartig verteilt. Die Löcher sind viel feiner gewählt, sodass der Wasseraustritt einem schwitzenden Menschen gleicht. So sammeln sich die feinen Wassertropfen, bis sie eine gewisse Größe erreicht haben und perlen sanft vom Schlauch ab. Diese Methode ist für empfindliche Pflanzen ,,angenehmer”, da das Wasser sanft in ihr Erdreich zu den Wurzeln gelangt und nicht auf die Blätter tropft. Hinzu kommt, dass das Erdreich das Wasser besser aufnimmt und weniger Wasser für das Bewässern notwendig ist.

Der Tropfschlauch

Der Tropfschlauch funktioniert ähnlich wie der Perlschlauch, erlaubt aber auch eine unterirdische Installation. In einem Abstand von drei Zentimetern gibt er über die Löcher das Wasser in Form von Tropfen ab. Diese sind etwas gröber als die feinmaschigen Perlenlöcher des Perlschlauchs, können aber dadurch mehr Druck entwickeln, um, mithilfe einer zusätzlichen Düse, direkt im Erdreich das Wasser abzugeben. Dies hat den Vorteil, dass das Wasser direkt an die Wurzeln gelangt, während überschüssiges Wasser in tieferliegendes Erdreich sickert. Das verbessert die Bodenqualität und verschont zugleich die empfindlichen Blüten oder Blätter von jungen Pflanzen. Das Verlegen eines unterirdischen Tropfschlauchs benötigt jedoch die zusätzlichen Düsen und zudem ein geschicktes Vergraben des Schlauches, denn nachträgliche Änderungen sind mit großem Aufwand verbunden.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Bewässerungsschlauches?

Die Vorteile

Der Wasserverbrauch durch einen Bewässerungsschlauch sinkt enorm. Insbesondere unterirdische Bewässerungsschläuche verringern den Wasserverbrauch der Bewässerung eines Gartens um bis zu 70 Prozent. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
Hinzu kommt, dass das Bewässern gleichmäßig verläuft. Während bei einer Bewässerung mit einem Gartenschlauch oder einer Gießkanne einige Stellen weniger Wasser bekommen oder sogar völlig vergessen werden, bewässert ein Bewässerungsschlauch gleichmäßig die gesamte Fläche, an der er verlegt ist.
Doch nicht nur das gleichmäßige Verteilen ist besser als beim gewöhnlichen Bewässern des Gartens, sondern auch die Möglichkeit der völligen Automatisierung. Pflanzen nehmen Wasser am besten morgens vor Sonnenaufgang auf. Im Sommer kann dies bereits um 4 Uhr morgens sein, doch da schläft ein Großteil der Menschheit noch. Währenddessen schaltet sich jedoch die Zeitschaltuhr ein, gibt den Wasserhahn frei und der Bewässerungsschlauch erhält völlig autonom Wasser. Das geschieht sogar bei Abwesenheit, wie beispielsweise durch einen Urlaub.
Letztlich ist ein Bewässerungsschlauch optimal, um die Pflanze schonend zu wässern. Das Herabregnen von oben schadet jüngeren Pflanzen oder Pflanzen, die Beeren tragen. Hinzu kommt, dass das Wässern an heißen Tagen zu Verbrennungen führt, die ein unterirdischer Bewässerungsschlauch verhindert, da er direkt die Wurzel wässert.

Vorteile auf einen Blick:

  • Geringerer Wasserverbrauch
  • Gleichmäßige Bewässerung
  • Automatisiertes Bewässern möglich
  • Schonender für die Pflanze

Die Nachteile

Zwar spart das Bewässern mit einem Bewässerungsschlauch Wasser und somit auch Kosten, aber die Anfangsinvestition beläuft sich auf eine größere Summe als bei einem gewöhnlichen Wasserschlauch. Zubehör wie eine Zeitschaltuhr mit angeschlossenem Wasserspender oder ein Wasserdrucksenker, der den Wasserdruck des Leitungswassers senkt, um den Schlauch vor dem Reißen zu schützen, kostet viel den Nutzer viel Geld.
Darüber hinaus ist das Verlegen des Schlauchs oberirdisch zwar einfach, aber besonders unterirdisch, wo das Bewässern am effektivsten ist, ist die Installation mit hohem Aufwand verbunden. Das Aufgraben, das Verlegen einer Drainage, das Einsetzen des Schlauches, das Ausgleichen von Unebenheiten und zuletzt das Vergraben ist aufwändiger als das herkömmliche Bewässern mit einem Gartenschlauch.
Letztlich sind Bewässerungsschläuche zwar erweiterbar, aber versagen ab einer gewissen Länge und das Wasser gelangt nicht bis an das Ende des Schlauches. Heißt, dass mehrere Anschlüsse notwendig sind, um eine größere Fläche effektiv zu bewässern.

Nachteile auf einen Blick:

  • Hoher Anschaffungspreis durch notwendiges Zubehör
  • Aufbau kompliziert und erfordert hohen Aufwand
  • Nur auf kleiner Fläche ausreichende Wasserversorgung

Was sollte ich beim Kauf von einem Bewässerungsschlauch beachten?

Sodass der Bewässerungsschlauch möglichst effizient und sparsam die Pflanzen, Beete oder Rabatten mit Wasser versorgt, sind folgende Punkte vor dem Kauf beachtenswert:

Die Schlauchlänge

Die benötigte Schlauchlänge ist stark abhängig von der Größe der Gartenfläche und zudem von der Anzahl der Pflanzen. Perlschläuche beispielsweise geben zwar schonend ihr Wasser ab, aber haben auch nur einen geringen Wirkungskreis. Daher muss der Schlauch möglichst nah an der Pflanze platziert sein. Bei mehreren Beetreihen sind mehrere oder ein sehr langer Schlauch notwendig. Vor dem Kauf sollte die benötigte Fläche abgemessen werden, sodass jede Pflanze Wasser erhält. Falls etwas zu viel Schlauch vorhanden ist, hilft eine Gartenschere, die den Schlauch kürzt.

Die Maximallänge des Schlauches

Ein weiterer Längenfaktor ist die Maximallänge, die bestimmt, wie lang Mehrstecksysteme aus mehreren Bewässerungsschläuchen sein können. Diese Zahl schwankt von drei Metern, hin zu bis zu 100 Metern. Bei größeren Gärten fällt die Wahl auf größere Maximallängen, wobei auch die Möglichkeit besteht, mehrere kleine Längen auf unterschiedliche Wasseranschlüsse zu verteilen, falls diese vorhanden sind.

Der Wasserdruck

Der maximale Wasserdruck bei Bewässerungsschläuchen sollte möglichst gering sein. Das spart Wasser, denn der Schlauch lässt nur sehr wenig Wasser in ihn hinein und aus ihm heraus. Das setzt aber auch einen hochwertigen Druckregler voraus. Hinzu kommt, dass ein möglichst niedriger Wasserdruck dafür sorgt, dass die Maximallänge abnimmt, denn durch den geringen Druck erreicht das Wasser kaum das Ende des Schlauches.

Der Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch ist angegeben in Litern pro Stunde und abhängig von:

  • Der Schlauchlänge
  • Dem maximalen Wasserdruck
  • Der Breite des Schlauchs

Der Wert des Wasserverbrauchs ist dabei angegeben in Litern pro Stunde und verrechnet sich mit der Länge und auch der Breite. Meist ist die Faustformel: Verbrauch in Liter pro Stunde × Länge des Schlauchs = Gesamtverbrauch pro Stunde.

Die Winterfestigkeit

Die Winterfestigkeit spielt besonders bei Bewässerungsschläuchen eine Rolle, die unter der Erde liegen. Diese sind Bodenfrost ausgesetzt und der Abbau erfolgt nicht so schnell, wie bei einem oberirdisch verlegten Bewässerungsschlauch. Daher sollte der Bewässerungsschlauch winterfest sein und der Einsatz sollte Ende des Winters beziehungsweise im Frühjahr erfolgen. Zu dieser Zeit benötigen die Pflanzen besonders viel Wasser, da sie anfangen zu blühen.

Das Zubehör

Das Zubehör erweitert eine Bewässerungsschlauch-Anlage im Garten um viele Faktoren.

Mögliches Zubehör ist:

  • Bewässerungsschlauch-Anker zur oberirdischen Befestigung
  • Verbindungssets zum Verbinden mehrerer Bewässerungsschläuche
  • Rohrhalter
  • Niedrigdruckregler
  • Zeitschaltuhren

Die Auswahl ist groß und oft verliert der Laie schnell den Überblick. Daher bieten einige Hersteller auch vollständige Sets an, die zwar nicht immer optimal für jeden Garten angepasst sind, aber einen Großteil des Zubehörs enthalten und den Garten wässern.

Wie viel kostet ein Bewässerungsschlauch?

Je nach mitgeliefertem Zubehör und Länge des Schlauchs, variiert der Preis.
Der Preis eines Startersets variiert zwischen 40 und 60 Euro. Dabei enthalten sind Anschlüsse, Rohrhalter und Steckverbindungen.
Der Preis eines einzelnen Schlauchs hängt vom Hersteller und der Qualität ab. Ein günstiger Schlauch von einem unbekannten Hersteller kostet circa 20 bis 30 Euro. Ein Bewässerungsschlauch von namhaften Firmen kostet bis zu 60 Euro, garantiert aber auch eine lange Lebensspanne und eine optimale Bewässerung.

Welcher Schlauch eignet sich für die Bewässerung einer Hecke?

Für die Bewässerung einer Hecke eignen sich optimal Perl- oder Tropfschläuche. Besonders bei letzterem bietet sich eine unterirdische Verlegung an, sodass der Schlauch unsichtbar bleibt. Wenn die Hecke ausreichend voluminös ist, ist auch ein Perlschlauch nicht zu sehen, der nah am Stamm liegt. Der Vorteil beider Schläuche ist, dass selbst eine große Hecke ausreichend Wasser erhält, da die Wasserversorgung möglichst nah an den Wurzeln sitzt. Allerdings ist besonders darauf zu achten, dass die Maximallänge bei größeren Hecken nicht überschritten wird, sodass die Pflanzen am Ende des Schlauchs ebenfalls Wasser erhalten.

Wie verlegt man einen Bewässerungsschlauch? Wie tief sollte er verlegt werden?

Das Verlegen eines Bewässerungsschlauches erfordert zwar etwas Arbeit, ist aber prinzipiell auch von Laien durchführbar und innerhalb weniger Stunden erledigt. Die Tiefe des Schlauches schwankt zwischen fünf und 50 cm. Bei einer Hecke beispielsweise muss der Gartenbesitzer tiefer graben, als bei einem Blumenbeet. Je tiefer die Wurzel, desto tiefer muss der Schlauch in die Erde.

Folgendes Vorgehen für die Installation ist notwendig:

  • Ein möglichst langes oder U-förmiges Loch für den Schlauch in der gewünschten Tiefe graben
  • Darauf achten, dass die Löcher in einem Abstand von mindestens 30 cm sind, sodass sich die Wasserzufuhr nicht überlappt
  • Den Schlauch anschließen und auf die Erde legen
  • Tropfdüsen, falls vorhanden, auf die Löcher setzen und den Schlauch zuschütten
  • Falls eine oberirdische Installation mit Rohrhaltern erfolgt, den Schlauch spannen und auf die Erhöhungen legen, sodass er nicht schlaff herunterhängt

Was sollte ich beim Einsatz von einem Bewässerungsschlauch beachten?

Das Bewässern beziehungsweise der Einsatz eines Bewässerungsschlauches ist simpel und erfolgt in folgenden Schritten:

  • Den Schlauch verlegen und an den Wasserhahn anschließen
  • Den Schlauch auf Löcher oder Risse überprüfen, falls er oberirdisch verlegt ist
  • Den Wasserhahn einschalten oder die Zeitschaltuhr so installieren, dass sie diesen Part übernimmt
  • Nach mehreren Stunden überprüfen, ob die Erde gleichmäßig feucht ist
  • Fehlt das Endstück oder ein Zwischenstück, die Maximallänge überprüfen und den Schlauch checken, ob manche Löcher nicht verstopft sind
  • Nach mehreren Stunden den Hahn abdrehen

Wie lange sollte man die Pflanzen bewässern?

Das Bewässern mit einem Bewässerungsschlauch dauert mehrere Stunden. Dadurch, dass das Wasser so langsam aus dem Schlauch austritt, versorgt es zielführend und mit geringer Fließgeschwindigkeit das Erdreich. Daher ist es empfehlenswert den Schlauch mindestens vier Stunden oder über Nacht laufen zu lassen, sodass selbst tiefere Wurzelschichten Wasser erhalten.

Kann man einen Bewässerungsschlauch selber machen?

Ein Bewässerungsschlauch unterscheidet sich häufig nicht von einem Gartenschlauch, abgesehen von der Tatsache, dass er Löcher besitzt. Diese Löcher kann der Laie auch mit einem feinen Messer selbst einstechen, sodass er sich einen eigenen Bewässerungsschlauch bastelt. Die Gefahr besteht allerdings, dass die Löcher zu groß sind und so wesentlich mehr Wasser verloren geht, als bei einem Bewässerungsschlauch. Hinzu kommt, dass ein Gartenschlauch nicht so konzipiert ist, dass Löcher in ihm vorkommen, sodass er im Betrieb reißen kann und die Wasserrechnung in die Höhe schießt.

Ratgeber vorlesen lassen:

Bewässerungsschlauch Test und Ratgeber (Audioversion)

Bewässerungsschlauch Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Bewässerungsschläuche sind unauffällig (unterirdisch), sparsam und selbst von Laien installierbar. Sie senken den Wasserverbrauch um bis zu 70 Prozent und bewässern dennoch effektiv Pflanzen, Blumen oder ganze Beete. Häufig ist ein günstiges Einsteigerset bereits völlig ausreichend, um das Beet im Kleingarten zu bewässern, sodass der Bewässerungsschlauch die bessere Alternative zum Gartenschlauch darstellt.



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