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Drehtorantrieb Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2019/2020 für Flügeltorantriebe

Eine Tür zu öffnen ist kein großer Akt, doch das sieht direkt anders aus, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug beispielsweise in die Garage einfahren möchten. Sie müssten aussteigen, bei Wind und Wetter, das Tor öffnen, zurück in Ihr Fahrzeug steigen und erst dann können Sie in Ihre Garage fahren. Deshalb gibt es diverse Hilfsmittel, welche eine Tür automatisch und auf Knopfdruck öffnen. Einer der beliebtesten Methoden ist ein Drehtorantrieb, welcher auf Flügeltüren ausgelegt ist.

Die aktuellen top 5 Bestseller für Drehtorantriebe/Flügeltorantriebe im Vergleich:

Bestseller Nr. 1
SCS Sentinel Opengate 1 Flügeltorantrieb mit Gasdruckfeder, 24 V
  • Antrieb mit Gasdruckfeder, 24 V.
  • Leicht zu installieren und benutzerfreundlich.
  • Design-Look.
Bestseller Nr. 2
SCS Sentinel MVE0056 OneGate1 Drehtorantrieb ohne Ende
  • Geräuschloser Antrieb.
  • Maximal 3 Meter und 300 kg.
  • 3 Jahre Garantie
Bestseller Nr. 3
Sommer 3217V000 Drehtorantriebe twist 200 E (2er Set)
  • Sommer Drehtorantrieb Set 3217V000
  • mit 4-Befehl Handsender
Bestseller Nr. 4
FLÜGELTORANTRIEB DT 3 Plus DREHTORANTRIEB TORANTRIEB mit el. SCHLOß TOR ANTRIEB 800Kg
  • Flügeltorantrieb DT 3 Plus für Einzel und Doppeltore
  • Für Tore bis zu 800 Kg und 7m Breite
  • inkl. 2 Fernbedienungen
Bestseller Nr. 5
Hörmann Ecostar Drehtorantrieb Portronic D2500 1-flgl. 4510720
  • für 1-flügelige Drehtore
  • inkl. 2 Stk. Handsender
  • inkl. Steuerung

Letzte Aktualisierung am 21.01.2020 /Verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum zutreffend und können sich jederzeit ändern./Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Drehtorantrieb Test, Ratgeber und Vergleich

Was ist ein Drehtorantrieb?

Ein Drehtorantrieb hört auch auf die Namen Flügeltoröffner oder Toröffner. Es handelt sich um zwei Motoren, welche die Aufgabe haben, die einzelnen Türen des Flügeltors zu öffnen. Das bedeutet, ein Drehtorantrieb öffnet nicht nur eine Seite, sondern beide Flügel werden zur gleichen Zeit geöffnet und wieder geschlossen.

Es gibt aber auch Produkte, welche sequenziell öffnen. Sie entscheiden also, ob sich beide Flügeltüren öffnen oder nur eine Seite. Beliebt ist der Drehtorantrieb in Garagen- oder Grundstückseinfahrten, doch auch in vielen anderen Bereichen kann der Drehtorantrieb dafür sorgen, dass sich Tore ohne große Umstände öffnen.

Wie funktioniert ein Drehtorantrieb/Flugeltorantrieb?

Die Funktionsweise hinter dem Drehtorantrieb ist recht simpel. Im Grunde besteht der Antrieb aus zwei Komponenten. Zum einen erhalten Sie eine Steuerzentrale, die auch als Steuereinheit bezeichnet wird. Jene schließen Sie an die Stromversorgung an. In den meisten Fällen handelt es sich um einen handelsüblichen 220 Volt Stromanschluss. Typisch ist, dass die Steuereinheit als Außenanlage installiert wird. Es gibt aber auch Modelle, die Innen einen Platz finden.

Ansonsten sehen Sie noch einen FI-Schutzschalter. Es handelt sich um einen Fehlerstrom-Schutzschalter. Er verhindert, dass es zu lebensgefährlichen Stromunfällen kommt. Zum anderen erhalten Sie den elektrischen Antrieb, denn mit der Steuereinheit allein bewegt sich beim Drehtorantrieb noch nichts. Der Antrieb, wobei es sich um zwei Motoren handelt, damit auch beide Seiten des Tors in Bewegung gesetzt werden können, wird per Kabel mit der Steuerzentrale verbunden.

Die Steuerzentrale regelt also, ob sich die Motoren bewegen oder nicht. Es gibt aber noch eine Kleinigkeit, die Sie bei der Funktionsweise nicht vergessen dürfen: die Fernbedienung. Sie wählt die Steuereinheit an und sendet einen Befehl, ob sich das Tor öffnen oder schließen soll. In der Regel ist die Fernbedienung nur mit einem Knopf ausgestattet, welcher beide Funktionen übernimmt. Insofern ist ein Drehtorantrieb recht simpel aufgebaut, bietet aber dennoch etliche Vorteile.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Es gibt zahlreiche Vorteile, die für einen Flügeltorantrieb sprechen. Doch auch der Drehtorantrieb hat nicht nur Vorzüge, sondern es gibt auch einige Schattenseiten. Wir wollen beide Seiten beleuchten und Ihnen zeigen, worauf Sie sich gefasst machen müssen.

Die Vorteile:

  • Ihr Tor wird leicht und automatisch zufallen, sobald Sie das Tor passiert haben. Sie müssen also nicht ständig an das Öffnen und Schließen denken.
  • Der Anschluss des Drehtorantriebs ist relativ simpel und muss nicht zwangsweise von einem Profi durchgeführt werden.
  • Je nach System können Sie sowohl Geschwindigkeit als auch Warnzeit einstellen. Auch das Verhalten bei Hindernissen ist programmierbar.
  • Der Drehtorantrieb kann in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen, nicht nur bei Grundstückseingängen oder Garagen.
  • Ein hoher Komfort wird beim Drehtorantrieb durch den unkomplizierten Gebrauch garantiert.
  • Anlauf sowie Stopp fallen sehr sanft aus, was empfindliche Tore schont.
  • Die meisten Drehtorantriebe gelten als komplett störungsfrei. Selbst nach Jahren funktionieren sie ohne Fehler.
  • Optisch ist ein Drehtorantrieb elegant versteckt und stört deshalb das Designkonzept nicht.

Die Nachteile:

  • Die Kosten steigen je nach gewählter Art an. Besonders hydraulische und solarbetriebene Systeme sind deutlich teurer.
  • Bei bereits bestehenden Toren müssen Sie oftmals Umarbeitungen in Kauf nehmen, um den Drehtorantrieb einzubauen.
  • Der Sender hat nur eine geringe Reichweite, weshalb der Drehtorantrieb nicht immer reagiert.
  • Bei Temperaturschwankungen kann es je nach Art zu Problemen kommen.

Die unterschiedlichen Arten von Drehtorantrieben/Flugeltorantrieben

Über die Jahre haben sich Drehtorantriebe weiterentwickelt, weshalb Sie heute drei Arten in Anspruch nehmen können. Die Funktionsweise ist zwar unterschiedlich, doch die Ergebnisse dieselben: Sie öffnen die Tür. Wir zeigen Ihnen, welche Drehtorantriebsarten Ihnen zur Verfügung stehen.

Elektrisch:

Der Klassiker unter den Drehtorantrieben ist die elektrische Variante. Beim elektrischen Drehtorantrieb handelt es sich um das Modell, welches wir Ihnen in der Funktionsweise vorgestellt haben. Insofern wird das System per Strom versorgt und beginnt sich dann um seine eigene Achse zu drehen, um das Tor zu öffnen. Deshalb müssen Sie einen elektrischen Drehtorantrieb auch immer in der Nähe einer Steckdose anbringen. Natürlich könnten Sie einen eigenen Stromanschluss für den Drehtorantrieb verlegen, doch das ist recht aufwendig.

Wir empfehlen den elektrischen Antrieb besonders in Hausnähe, wie bei einer Garage.

Extratipp: Verbinden Sie den elektrischen Antrieb ebenso mit einem Notstromaggregat. Sollte es zu einem Stromausfall kommen, können Sie den Drehtorantrieb dennoch nutzen. Im besten Fall ist auch eine manuelle Öffnung möglich. Es gibt aber auch einige Probleme, besonders, wenn kein Notstromaggregat vorliegt. Können Sie das Tor nicht manuell öffnen, bleibt es so lange versperrt, bis der Strom wieder geht. Außerdem kann die Stromleitung überlastet sein, sodass der Drehtorantrieb nicht mehr richtig funktioniert. Das passiert vor allem im Winter.

Die Vorteile:

+ Einfache Installation
+ Betrieb per Stromanschluss
+ Mit Notstromaggregat verbindbar
+ Manuelle Öffnung möglich

Die Nachteile:

– Stromnetz kann überlasten
– Keine Öffnung bei Stromausfällen

Hydraulisch:

Eine andere Art ist der hydraulische Drehtorantrieb. Der hydraulische Antrieb ist vor allem für größere Tore sowie eine hohe Intensität geeignet. Der Grund ist, dass ein hydraulisches System deutlich haltbarer, langlebiger sowie beständiger ist. Besonders Überlastungen wirken sich nur gering auf den Antrieb aus. Selbst ungünstige Witterungsbedingungen spielen nur eine kleine Rolle. Die Installation ist recht simpel, wobei Sie im Anschluss ein schnelles und leises System erhalten.

Praktisch: Der Wartungsbedarf bei einem hydraulischen Drehtorantrieb ist relativ gering. Anders als beim elektrischen Drehtorantrieb ist, dass dieses Modell mit Hydraulik arbeitet. Es liegt also eine Pumpe vor, welche den nötigen Druck aufbaut, um das Tor anschließend zu bewegen. Dank der Technik kann deutlich mehr Kraft aufgewendet werden als bei der elektrischen Variante. Dafür ist ein hydraulischer Drehtorantrieb aber auch deutlich teurer.

Die Vorteile:

+ Ideal für große Tore
+ Lange Lebensdauer und hohe Beständigkeit
+ Geringe Auswirkungen der Witterung
+ Leise und schnell
+ Geringer Wartungsaufwand

Die Nachteile:

– Für kleine Tore unpassend
– Hohe Kosten

Solar:

Einer der neueren Arten auf dem Markt ist ein Drehtorantrieb mit Solarpanele. Das bedeutet, der Antrieb funktioniert allein durch die Kraft der Sonne. Das ist aber auch der Grund, weshalb wir einen Solar-Antrieb lediglich für kleinere und leichtere Tore empfehlen. Ansonsten ist ein Solar-Drehtorantrieb aber hervorragend für Tore, welche keinen direkten Stromanschluss besitzen, wie am Grundstückseingang.

Sie müssen keine aufwendigen Stromkabel verlegen, sondern der Drehtorantrieb arbeitet mit Sonnenkraft. Die Sonne lädt dabei Akkus auf, welche sich innerhalb der Motoren befinden. Diese Akkus treiben anschließend die Motoren an, wodurch sich die Tore bewegen.

Großer Pluspunkt: Diese Art ist besonders umweltfreundlich und kostet Sie keinen Cent im Betrieb. Es gibt aber auch einige Nachteile, wie die hohen Anschaffungskosten, die Fehleranfälligkeit sowie der komplizierte Einbau.

Die Vorteile:

+ Kostenloser Betrieb
+ Gut für die Umwelt
+ Benötigt keinen Stromanschluss
+ Ideal für weit entfernte Tore

Die Nachteile:

– Hohe Anschaffungskosten
– Fehleranfälligkeit
– Komplizierte Installation

Was sollten Sie beim Kauf eines Drehtorantriebes/Flugeltorantriebes beachten?

Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Modelle, weshalb Sie sich nicht den erstbesten Flügeltorantrieb zulegen sollten. Überprüfen Sie genau, was die gewählten Angebote mitbringen und was zu Ihren Bedürfnissen passt. Da nur wenige Interessenten genau wissen, worauf es beim Kauf zu achten gibt, haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

  • Stärke: Wie stark muss der Drehtorantrieb sein? Die Stärke hängt davon ab, welches Tor Sie bewegen möchten. Je schwerer, breiter und undurchlässiger das Tor ist, desto stärker muss der Drehtorantrieb sein. In der Regel zeigen Ihnen die Hersteller an, für welche Art von Tor der Antrieb geeignet ist. Wir empfehlen, dass Sie lieber eine Nummer stärker wählen, als später auf Probleme zu stoßen.
  • Antrieb: Danach müssen Sie sich damit beschäftigen, welche Art von Antrieb Sie wünschen. Entweder einen elektrischen, hydraulischen oder solarbetriebenen Drehtorantrieb. Weiter oben haben wir bereits beleuchtet, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Systeme mitbringen.
  • Anbringung: Je nach Tor sowie Umgebung bringen Sie den Drehtorantrieb anders an. Hilfreich sind ein Torpfosten oder eine Wand, woran Sie das Drehtor befestigen. Ohne Torpfosten müssen Sie hingegen mit einem Unterflur-Antrieb oder einem Hebelarmantrieb arbeiten.
  • Hersteller: Auch der Hersteller dahinter ist zu beachten. Bietet er eine lange Garantie, hat er viele positive Rezensionen von Kunden oder wurde er bereits ausgezeichnet? Das hilft Ihnen, die Spreu vom Weizen zu trennen.
  • Preis: Den Preis dürfen Sie beim Kauf nicht vernachlässigen. Wie teuer der Flügeltorantrieb sein darf, bleibt Ihnen überlassen. Dabei gilt: Teuer ist nicht gleich besser.

FAQ zu den Kosten, der Montage und zum selber bauen

Wie viel kostet ein Drehtorantrieb bzw. Flügeltorantrieb?

Die Kosten hängen vom gewählten Modell ab, weshalb es keinen festen Preis gibt. Entscheiden Sie sich für einen regulären elektrischen Drehtorantrieb, müssen Sie mit etwa 400 bis 600 Euro rechnen. Die Preise für die hydraulische Variante beginnen bei etwa 700 Euro. Wünschen Sie sich aber ein solarbetriebenes System, bemerken Sie die größten preislichen Unterschiede. Es gibt bereits Systeme für 100 Euro, doch jene bringen eine sehr geringe Leistung mit. Gute Modelle liegen bei über 1.000 Euro.

Wie montiert man einen Drehtorantrieb?

Haben Sie bereits einen Garagentorantrieb eingebaut, wissen Sie in etwa, wie die Montage eines Drehtorantriebs abläuft. Das Prinzip unterscheidet sich aber, denn der Garagentorantrieb zieht das Tor über die gesamte Länge nach oben. Bei einem Drehtorantrieb drehen sich die Türen nach innen oder außen über die eigene Achse. In der Regel liegt eine Anleitung bei, wie Sie den Antrieb montieren müssen. Möchten Sie sich nicht lange mit der Installation aufhalten, können Sie auch einen Fachmann engagieren. Das ist zu empfehlen, wenn ein Tor bereits besteht. Natürlich kostet ein Monteur zusätzliches Geld, dafür gehen Sie aber sicher, dass alles richtig gemacht wird.

Was sollten Sie beim Einsatz des Drehtorantriebs beachten?

Es gibt nur bedingt etwas zu beachten. Zunächst sollten Sie bedenken, dass die Reichweite des Senders eher begrenzt ist. Es kann also sein, dass der Drehtorantrieb manchmal nicht reagiert, wenn Sie noch zu weit entfernt sind. Im Winter ist es hingegen entscheidend, dass Sie den Fahrweg des Tors von Schnee befreien. Bei Garagen, die sich nach Innen öffnen, ist das nur bedingt wichtig. Öffnet sich das Tor aber nach außen und schiebt den Schnee somit weg, kann das zu einer Überlastung führen. Immerhin ist der Drehtorantrieb nur darauf ausgelegt, dass Tor zu bewegen, jedoch nicht den Schnee. Allgemein sollten Sie von Zeit zu Zeit überprüfen, ob der Drehtorantrieb noch intakt ist oder einer Reinigung bedarf.

Wie kann man einen Drehtorantrieb selber bauen?

Ein Drehtorantrieb ist keine kostengünstige Anschaffung, weshalb viele auf die Idee kommen, das System einfach selbstzubauen. Einen Drehtorantrieb selber zu bauen ist aber kein Kinderspiel. Zunächst müssen Sie über das nötige handwerkliche Geschick verfügen.
Darüber hinaus brauchen Sie viele unterschiedliche Werkzeuge sowie die Materialien, um den Drehtorantrieb zu bauen. Leicht übersteigt das alles den Preis eines gekauften Drehtorantriebs, weshalb sich der Selberbau nur bedingt lohnt. Außerdem kann es schnell passieren, dass Sie etwas falsch machen und der Antrieb am Ende nicht funktioniert.



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