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Rattengift Test-Überblick, Testsieger, Empfehlungen und Kaufberatung 2018

Welches Rattengift ist am wirkungsvollsten? Welches Rattengift ist das Beste im Vergleich?

Es steht die Jahreszeit vor der Tür, in welcher sich Ungeziefer ihre Winterunterkunft suchen. Dazu gehören auch die Ratten. Dazu sollte man wissen, dass sie sich rasant fortpflanzen. Ein Wurf kann aus bis zu 20 Jungtieren bestehen. Eine Ratte kann bis zu 12 Mal im Jahr werfen. Bei den Wanderratten ist die Geschlechtsreife schon nach 2 bis 3 Monaten und bei den Hausratten nach etwa 3 bis 5 Monaten möglich. Bei dieser Geschwindigkeit der Vermehrung ist schneller Handlungsbedarf bei der Bekämpfung angesagt. Effizient erweist sich an dieser Stelle das Rattengift.

Rattengift Testsieger

Rattengift Tests, Testsieger, Vergleiche und Kaufberatung

Die aktuellen top 5 Bestseller für Rattengift im Vergleich:

Bestseller Nr. 1
Rodicum Ratten Portionsköder 500 gr.
  • Rattenköder zur Bekämpfung von Ratten
  • im Haus und um Gebäude
  • Rattengift vorportioniert, einfache Anwendung
Bestseller Nr. 2
Köder-Discount Sparset Rattenbekämpfung - 2 Köderboxen Plus 500g Rodicum Rattengift
  • Sparset zur Rattenbekämpfung: Rodicum Home Protect Ratten Portionsköder, 500 g (50x 10 g) + 2 Rattenköderstationen
  • Rattenköder zur Bekämpfung von Ratten im und um Gebäude. Anwendung durch nichtberufliche Anwender erlaubt.
  • Rattengift: hochattraktiver Fett-Getreide-Köder. Der Pastenköder wird in vorportionierten Köderbeuteln ausgelegt.
Bestseller Nr. 3
Frunol Ratron Giftweizen 1 kg
  • Schnellwirkender Getreideköder zur gezielten Feldmausbekämpfung im Ackerbau, Grünland (Wiesen und Weiden), in Forst, im Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau sowie zum Einsatz im Haus- und Kleingartenbereich.
  • Ratron Giftweizen ist ein schnell wirkender, gebrauchsfähiger Köderweizen mit dem Wirkstoff Zinkphosphid (25 g/kg) zur Bekämpfung von Feldmäusen und ist weitestgehend feuchtigkeitsbeständig und nicht keimfähig. Durch eine neue Formulierungstechnologie wird eine Wirkstoffausgasung vor Köderaufnahme verhindert. Dies bedeutet eine deutliche Verringerung der Köderscheu durch Mäuse und einen zusätzlichen Schutz für den Anwender.
  • Die volle Wirkung und Attraktivität bleibt bis zur Aufnahme durch die Mäuse erhalten. Der Wirkstoff Zinkphosphid entwickelt nach der Köderaufnahme im Magen der Mäuse unter Einfluss der Magensäure Phosphin (Phosphorwasserstoff). Phosphin ist ein sehr starkes Stoffwechsel- und Nervengift und tötet die Mäuse innerhalb von 1 bis ca. 3 Stunden. Der Wirkstoff wird dabei vollständig abgebaut und kann deshalb keine Sekundärvergiftungen verursachen.
AngebotBestseller Nr. 4
Sugan Rattenköder Pad 400 g
  • Coumatetralyl 27 mg/kg (0,0027 %)
  • gebrauchsfertiger Portionsköder mit Langzeitwirkung
  • optimal für den Innen- und Außenbereich
Bestseller Nr. 5
Köder-Discount: Sparset Rattenbekämpfung - 1 Köderbox Plus 250g Rodicum Rattengift
  • Sparset zur Rattenbekämpfung: Rodicum Ratten Portionsköder, 250 g (25x 10 g) + 1 Rattenköderstation
  • zur Bekämpfung von Ratten im und um Gebäude. Anwendung durch nichtberufliche Anwender erlaubt.
  • hochattraktiver Fett-Getreide-Köder in vorportionierten Köderbeuteln

Letzte Aktualisierung am 12.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Definition

Die fachliche Bezeichnung für Rattengift lautet Rodentizid. Es ist ein chemisches Mittel, welches gezielt zur Nagetierbekämpfung, also auch für Ratten, entwickelt wurde. Genutzt wird es in Form von Fraßködern. Erfolgreich ist auch der Einsatz von unterirdischen Gängen der Ratten und Lagerräumen in Form von Gas.

Wie wirkt Rattengift?

Das Rodentizid wurde so konzipiert, dass seine Wirkung nicht unmittelbar, sondern erst nach Stunden einsetzt. Die Wirkungsweise ist auf die gerinnungshemmenden Substanzen zurückzuführen. Bekannt sind die Gifte wie Brodifacoum. Durch die Mittel Antikoagulation und Superwarfarin wird die Wirkung der Vitamin-K-Synthese lang anhaltend gestört. Die körperliche Reaktion bei der Ratte ist das Einsetzen des Todes.

Nicht nur die schnelle Vermehrung der Ratten, sondern auch deren Vorsicht führt dazu, dass es gar nicht so einfach ist, sie schnell, komplett und dauerhaft zu vernichten. Bei der Herstellung des Giftes wurde der Geschmack der Ratten zwar berücksichtigt, doch bevor die Ratten das Gift zu sich nehmen, handeln sie ähnlich wie im Altertum und bedienen sich eines „Vorkosters“. Überlebt dieser den Test nicht, indem er binnen kürzester Zeit verstirbt, nehmen die Ratten von diesem Produkt Abstand. Die Wirkung des Rattengiftes kann etwa nach etwa 48 Stunden einsetzen.

Arten von Rattengift

Beim Rattengift gibt es mehrere Generationen. Es bedeutet, das aufgrund der Resistenz der Ratten auf das bisherig verwendete Gift die Forschung gezwungen war, ein weiteres Rattengift zu entwickeln. Waren es in der ersten Generation Warfarin und Coumatetralyl die es in der Zeit von 1970 bis etwa 1980 frei verkäuflich auf dem Markt erhältlich waren, änderte sich dies durch neue Generation. Ähnlich sind die Reaktionen der Ratten von Warfarin mit dem Wirkstoff Cumarin.

Bei der Wirkungsweise handelt es sich um Blutungen im Magen-Darm-Trakt, ebenso wie im Schädel und den Harnwegen. Nachverfolgbar wird sie aber erst einige Stunden oder gar Tage später. Bromadiolon und Difenacoum sind Arten vom Rattengift der zweiten Generation.

Kaufberatung für Rattengift

Wie eben kurz angeschnitten gibt es unterschiedliche Arten von Rattengift, was schon beim Kauf beachtet werden muss. Unterschieden werden die Rattengifte in drei Arten. Dabei handelt es sich um:

  • Köderblöcke
  • Frischeköder
  • Köderpasten.

Bei den Grundbestandteilen der drei Arten findet man Lockmittel vor. Gern mögen Ratten Zucker, Mehl, Getreidekörner und Aromastoffe. Ähnlich reagieren auch die Geschmacksnerven von Haustieren. Aus diesem Grund wurden dem Rattengift Denatonium zugesetzt. Seine Eigenschaft ist darin zu sehen, dass dieses Gift einen bitteren Beigeschmack hat. Dies hält die Haustiere vom Verzehr in der Regel ab. Bei den Ratten führen die darin vorhanden Bromadiolon und Difenacoum, also Antikoagulantien zum Tod.

Wenn die Rattenplage sich vorwiegend im Freien zeigt, sollten Köderblöcke gekauft werden. Diese behalten ihre Wirkungsweise auch, wenn, die Witterungsbedingungen recht widrig sind. Werden Lockmittel, wie angeführt und Paraffin sonst im Außenbereich angewandt, können sie ihre Wirksamkeit, recht schnell verlieren.

Nicht anders in der Zusammensetzung sind die Köderpasten. Lediglich die Konsistenz unterscheidet sich, denn sie ist flüssig. Daher sind die Anwendungsbereiche im Keller, in Garagen, etc. vorgesehen. Frischeköder, welche sich aus Getreide und Aromastoffen bieten sich ebenfalls für innen an.

Rattengift richtig auslegen

Das Auslegen von Rattengift ist prinzipiell recht einfach, wenn einige Regeln beachtet werden.

Sie sollten das Gift auf keinen Fall offen auslegen!

Niemals sollten die Boxen mit dem Rattengift offen, also auf Gehwegen und anderen frei zugänglich Stellen von Kindern, anderen Tieren, etc. ausgelegt werden!

Gesucht werden sollten Spuren, welche die auf die Anwesenheit von Ratten hindeuten.

Es könnte der Kot von Ratten oder deren Fressspuren sein.

Kontrolle der Köder

Wenigstens 1 bis 2 Mal pro Woche sind die Köderdosen zu kontrollieren.

Wurde festgestellt, dass das Rattengift aufgefressen wurde, ist diese Stelle neu mit Gift zu versehen. Zu beachten ist, die zeitversetzte Wirkung, sodass es sicherer ist, einmal mehr Gift auszulegen als einmal zu wenig. Es besteht nämlich auch die Möglichkeit, dass Ratten aus einem anderen Rudel später damit begonnen haben, das Gift zu fressen.

Beim Auslegen im Außenbereich ist es zu empfehlen, Köderblöcke für die Bekämpfung zu verwenden. Der Tipp zur Verwendung innen sind die Pastenköder.

Gefahren von Rattengift für Menschen

Lebensgefahr für Menschen, die von Rattengift ausgehen kann, ist nicht mit absoluter Sicherheit auszuschließen. Der Grund ist im Wirkmechanismus zu sehen. Es ist die Reaktion darauf, dass bei der inneren Zufuhr von Rattengift von den Menschen die gleiche Reaktion wie bei Ratten einsetzt. Die Blutadern der Menschen werden durchlässig. Dies hat zur Folge, dass die Blutgerinnung unterbunden wird.

Teilweise haben die Menschen versucht, mittels Rattengift einen Suizid zu unternehmen. Doch glücklicherweise führten diese Versuche nicht zum gewünschten Erfolg. Nachhaltig konnte das starke und lang anhaltend Zahnfleischbluten auf diesen untauglichen Versuch zurückgeführt werden.

Es ist die folgende Relation, die hierbei eine Rolle spielt. Wird das durchschnittliche Gewicht der Wanderratte mit rund 230 g bzw. dem Gewicht einer Hausratte mit etwa 300 g und dem durchschnittlichen Gewicht eines Menschen von zirka 70 kg verglichen ergibt sich der Schluss, dass der Mensch 100 bis 200-mal schwerer, als ein erwachsener Mensch ist. Daher ist nicht nur die Art des von Rattengiftes, sondern deren Menge ausschlaggebend, welche Wirkungen es hinterlässt.

Ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann die Aussage getroffen werden, dass wenn ein ungewollter und so geringer Kontakt zwischen Menschen und der Rodentizidköderdose zustande kommt, keine gesundheitliche Gefahr besteht. Anders verhält es sich bei Kleinkindern und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Ein solcher Kontakt ist zu vermeiden. Sonst sollte umgehend ein Arzt oder das Krankenhaus aufgesucht werden.

Es ist somit ratsam, sorgfältig beim Auslegen von Rattengift vorzugehen. Handschuhe beim Auslegen sind zu tragen und das anschließende gründliche Waschen der Hände haben hierbei Priorität.

Gefahren von Rattengift für Haustiere wie Hunde und Katzen

Anders sieht mit der Lebensgefahr für Haustiere aus. Wie eben ausgeführt, hängt es unter anderem mit dem Gewicht zusammen. Daher ist nur das Auslegen der Rattengiftboxen, welche wieder verschließbar sind, erlaubt. Im Handel wird das Rattengift in Boxen angeboten, welche fest fixiert, also nicht von Ratten vom Standort entfernt werden können, angeboten.

Nicht ausgelegt werden soll das Bromadiolin ausschließlich in der Landwirtschaft, da dieses Rattengift den Menschen und auch den Haustieren gefährlich werden kann.

Rechtslage vom Kauf und Einsatz von Rattengift in Deutschland

Viele Gesetze wurden inzwischen in den letzten Jahren diesbezüglich entworfen. Gültigkeit hat die letzte Änderung aus dem Jahr 2018.

Die EU hat wegen der Gefahr für Mensch und Haustier einen Beschluss gefasst, dass bisher frei verkäufliche Gifte ab 03.2018 nicht mehr frei verkauft werden dürfen. Sie vertreten die Auffassung, dass zum Schutz von anderen Tieren Rattenfallen zu verwenden sind. Doch die Menge der Ratten, die bei einem Befall auftreten können, lassen die meisten der vorgestellten Alternativen zum Gift, hoffnungslos zu Wirkung erscheinen. Daher bleibt das Rattengift die am häufigsten genutzte Variante. Dabei ist zu beachten, dass Produkte, welche vor dem Datum der genannten Verordnung auf ihre Inhaltsstoffe zu prüfen sind. Denn hier komm der Spruch zum Tragen „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“

Alternativen zum Rattengift

Neben den bisher aufgeführten Optionen zu effizienten Bekämpfung der Ratten sollten die Köderbeutel, das Kontaktgel und das Kontaktpulver erwähnt werden. Für den Einsatz des Trinkköders stellt die regelmäßige Wasserversorgung von rund 60 ml die Voraussetzung, um einen Erfolg zu erzielen, dar.

In Inneren von Gebäuden sind es das Kontaktpulver und das Kontaktgel, welche im Gespräch sind. Werden die Laufwege und Nistplätze der Ratten entdeckt, ist zum Kontaktgel zu raten. Dieses und Kontaktpulver sind rentabel, wenn der Mauerdurchbruch genutzt wird, also der Kontakt unter den Ratten sehr eng ist. Der Übertragungsweg vom Kontaktgel und auch vom Kontaktpulver erfolgt über das Fell durch den Putzreflex.

Da es inzwischen zu einer regelrechten Resistenzbildung der Ratten gegen das Gift gekommen ist, wurde von der EU eine neue Verordnung erlassen. Diese besagt, dass nur noch bestimmte Gifte von Privatpersonen gekauft und ausgelegt werden dürfen. Oft ist die Wirkung als sehr gering zu bezeichnen. Daher ist ein guter Tipp einen Experten mit der Bekämpfung zu beauftragen. Doch es gibt auch noch weitere Alternativen. Diese wird aufgrund auf die starke Rattenpopulation meist als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen. Es handelt sich um die Rattenfallen.

Tierschützer begrüßen diese Methode nicht. Zum Einsatz kommen Schlagfallen, Lebendfallen, etc. Der Nachteil ist darin zu sehen, dass die Rattenfallen in sehr kurzen zeitlichen Abständen überprüft werden müssen.

Welche der Rattenfallen sinnvoll sind und an welchem Ort können sie sinnvoll eingesetzt werden, sollten ganz eindeutig die Experten beurteilen. Handelt sich um einen starken Befall, kann davon ausgegangen werden, dass dieses Problem mit der Fallen nicht gelöst werden kann.

Innovativ soll die Ultraschall-Rattenfalle sein. Doch leider konnte, außer dem
Anschaffungspreis, für diese Behauptung bisher kein Beweis angetreten werden.

Resümee zur Rattengift Test-Übersicht

Der beste Tipp, aber leider in der Praxis nicht umzusetzen ist, einem Rattenbefall vorzubeugen. Viele Hinweise könnten gegeben werden. An erster Stelle steht hierbei Option, keine Reste von Lebensmitteln aufzubewahren, um damit den Ratten die Futtergrundlage zu entziehen. Haben sie sich dennoch eingenistet, sind die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Gekauft werden sollte Rattengift am besten in Fachgeschäften oder nach Beratung im Internet. Dabei sind die günstigsten Konditionen zu erwarten. Zwei Beispiele hierfür sind Rodicium Ratten Portionsköder oder auch Frunol Ratron Giftweizen.

Rattengift Test-Überblick, Testsieger, Empfehlungen und Kaufberatung 2018
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