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Rindenmulch Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2023/2024

Zuletzt aktualisiert am 26.4.2023

rindenmulch test bild

Rindenmulch Test und Vergleich

Um den Boden im Sommer vor der hohen Hitze zu schützen und im Winter vor Frost zu bewahren, ist es sinnvoll, Rindenmulch einzusetzen. Was genau Rindenmulch ist, wie er funktioniert und was es zu beachten gibt, erfährst du hier.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
  • Rindenmulch: Zerkleinerte Pflanzen- und Rindenteile, häufig aus Kiefern, Fichten oder Douglasien.
  • Funktion: Schützt Boden vor Sonneneinstrahlung, Frost, Erosion; reduziert Unkrautbefall; verbessert Bodenqualität.
  • Arten: Kiefernrinde, Fichtenrindenmulch, Lärchenrindenmulch, Pinienrindenmulch, Hackschnitzel, Kokosmulch, Gummimulch.
  • Körnung: Feine Körnung (20 mm) für dichten Schutz; grobe Körnung (30-60 mm) für langlebige Abdeckung.
  • Vorteile: Verbessert Bodenfruchtbarkeit, Schutz vor Frost und Hitze, reduziert Erosion, Unkrautbekämpfung, Feuchtigkeitsregulierung, ästhetischer Effekt.
  • Nachteile: Unverträglichkeit bei manchen Pflanzen, Stickstoffentzug, Schneckenanziehung, vermindertes Sonnenlicht für Jungpflanzen, Pilzbefall möglich.
  • Kaufkriterien: Art des Rindenmulchs, Körnung, Qualität, Boden-pH-Wert, Verfügbarkeit, Preis, Umweltfreundlichkeit, Menge, Anwendungsbereich.
  • Preise: Variieren je nach Qualität und Art; Kiefernmulch günstiger als Pinienmulch.
  • Test- und Bewertungskriterien: Art, Körnung, Qualität, Farb- und Formbeständigkeit, Bodenverbesserung, pH-Wert, Unkrautunterdrückung, Schädlingsbekämpfung, Preis-Leistungs-Verhältnis, Umweltverträglichkeit.
  • Einsatz: Boden von Unkraut befreien, Rindenmulchschicht 5-7 mm dick, Schichtdicke bei Bodendeckern max. 5 cm, Windzug berücksichtigen, Rindenmulch regelmäßig erneuern.

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Was ist Rindenmulch?

Unter Rindenmulch versteht man Pflanzen- und Rindenteile, die zerkleinert wurden und noch nicht verrottet sind. Er wird traditionell aus einheimischen Nadelbaumarten wie Kiefern, Fichten oder Douglasien hergestellt, indem er als Abfallprodukt bei der Holzverarbeitung entsteht.

Am häufigsten ist die Nutzung von Kieferrinde. Eine Baumart, die ebenfalls sehr gern verwendet wird, ist die Pinie. Rindenmulch gibt es in verschiedenen Körnungen und Farben, außerdem ergeben sich erheblich Qualitätsunterschiede, da manche Konzerne billigere Fremdstoffe verwenden, um den Rindenmulch künstlich zu strecken und die Produktion so günstiger zu machen.

Wie funktioniert Rindenmulch?

Durch eine Schicht aus Rindenmulch auf dem Boden wird dieser beispielsweise vor Sonneneinstrahlung geschützt. Die Erde verliert so weniger Wasser, wodurch der Boden feucht bleibt und weniger Bewässerung nötig ist. Auch im Winter bringt Rindenmulch einige Vorteile. So wird der Boden in dieser Zeit vor Frost und Erosion geschützt, da Nässe und Wind von der Erde ferngehalten werden.

Ein weiterer Effekt von Rindenmulch ist, dass der Unkrautbefall dramatisch reduziert wird. Das kommt daher, dass die Unkrautsamen in der Rinde nur wenig Halt finden und unerwünschte Pflanzen so nicht zur Erde durchdringen können. Wird Kiefernrinde eingesetzt, ist der Erfolg sogar noch größer, da diese Rindenart viel Gerbsäure enthält, welche sich wachstumshemmend auf Unkraut auswirkt.

Weiterhin verbessert Rindenmulch die Bodenqualität. Das kommt durch die natürliche Verrottung der Rinde, die sich nach und nach in nährstoffreichen Humus verwandelt. Je nachdem, wie stark oder schwach die Körnung des Rindenmulchs ist, desto schneller oder schwächer schreitet dieser Prozess voran.

Welche Arten von Rindenmulch gibt es?

Art von Rindenmulch Beschreibung
Kiefernrinde Hergestellt aus Kiefernrinde, grob zerkleinert, langsam zersetzend, gute Belüftung und Wasserabzug.
Fichtenrindenmulch Feiner zerkleinert als Kiefernrinde, weniger langlebig, gut für Beete und Pflanzenrabatten.
Lärchenrindenmulch Mittelgroße Stücke, hohe Haltbarkeit, gut für Gartenwege und Hanglagen, gute Wasserspeicherung.
Pinienrindenmulch Rötlich-braun, langsam zersetzend, saure pH-Werte, gut für saure Boden liebende Pflanzen.
Hackschnitzel Grob zerkleinertes Holz, schneller zersetzend, gut für Wege und Spielplätze, günstigere Alternative.
Kokosmulch Hergestellt aus Kokosfasern, nachhaltig, gut für feuchte Bedingungen und tropische Pflanzen.
Gummimulch Hergestellt aus recyceltem Gummi, gute Bodenwärme, langlebig, ideal für Spielplätze und Wege.

Rindenmulch lässt sich einmal nach Körnung und einmal nach Baumart in verschiedene Typen unterteilen.

Feine Körnung

Feiner Rindenmulch ist bis zu 20 mm groß und kann dadurch sehr dünn aufgeschichtet werden. So bildet sich eine dichte Schicht, die den darunterliegenden Boden vor Hitze und Frost ideal schützen kann. Eine feine Körnung ist außerdem für den Einsatz bei kleinen Beeten und Pflanzentöpfen optimal. Der Nachteil besteht darin, dass kleine Rindenteile auch vergleichsweise schneller verwesen und der Mulch so häufiger erneuert werden muss.

Grobe Körnung

Grobe Körnung hat in der Regel eine Größe von 30-60 mm und eignet sich so gut für die Einsetzung auf großen Flächen wie Wegen oder umfangreichen Beeten. Grober Rindenmulch verwest langsamer und ist dadurch langlebiger als feinkörniger Rindenmulch. Das hat jedoch auch den Nachteil, dass sich der nährstoffreiche Humus langsamer bildet und auch der Schutz vor Wetterbedingungen weniger effektiv ist. Deswegen muss grober Rindenmulch dicker geschichtet werden.

Rindenmulch aus Kiefer

Da es sich bei der Kiefer um einen heimischen Baum handelt, spart man sich bei der Produktion die Kosten für den Import, was auch das finale Produkt im Shop für den Verbraucher günstiger macht. Kiefernmulch eignet sich außerdem ausgesprochen gut für den Einsatz im Garten. Das Material verrottet schnell, was gut für den Boden ist, jedoch auch häufiges Nachfüllen erfordert. Auf lange Sicht gesehen ist die Nutzung von Kiefernmulch also preislich aufwändiger als die Nutzung von Pinienmulch. Die natürliche Farbe der Kieferrinde verleiht dem Garten einen organischen Look.

Rindenmulch aus Pinie

Die Pinie wächst im Westen und Südwesten Europas und ist die beliebteste Baumart zur Produktion von Rindenmulch. Das liegt unter anderem daran, dass die Pinie einen sehr viel höheren Harzanteil hat als heimische Nadelholzarten. Dadurch verrottet das Holz langsamer und ist somit langlebiger. Pinienmulch hat eine deutlich rote Färbung, ist also auch optisch gesehen ein Hingucker. Manchen mag das leuchtende Rot aber auch zu dominant für den Garten sein.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Rindenmulch?

Vorteile von Rindenmulch Nachteile von Rindenmulch
Unterdrückt Unkrautwachstum Kann Schädlinge anziehen
Verbessert die Bodenstruktur und Belüftung Kann sauren Boden verursachen (abhängig vom Typ)
Reduziert Bodenerosion und Wasserablauf Mögliche Allergene für empfindliche Personen
Hält Feuchtigkeit im Boden Langsamer Zersetzungsprozess, muss ersetzt werden
Reguliert Bodentemperatur (kühler im Sommer) Kosten für Anschaffung und Transport
Fördert das Wachstum von Mikroorganismen im Boden Ästhetische Überlegungen (Farbe, Textur)
Verhindert Staubbildung auf Gehwegen und Spielplätzen Manche Arten sind schwer verfügbar

Die Nutzung von Rindenmulch hat viele Vorteile, aber nicht alles an Rindenmulch ist optimal. Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile:

Vorteile

  • Bodenfruchtbarkeit und Bodenstruktur werden verbessert
  • Schutz des Bodens vor Frost
  • Schutz vor Austrocknung und andauernder Hitze
  • Schutz des Bodens vor Erosion
  • Abschwemmung des Bodens wird verhindert
  • Dekorativer Effekt
  • Unkraut kann sich schwerer entwickeln
  • Feuchtigkeit wird besser reguliert
  • Arbeitserleichterung

Nachteile

  • Manche Pflanzen vertragen Rindenmulch nicht
  • Stickstoff wird dem Boden entzogen
  • Schnecken werden angelockt
  • Jungpflanzen kriegen nicht genug Sonnenlicht
  • Wurzelunkräuter können nicht bekämpft werden
  • Es kann zur Ausbreitung von Pilzen kommen

Was sollte ich beim Kauf von einer Rindenmulch beachten?

Aspekte beim Kauf von Rindenmulch Erklärung
Art des Rindenmulchs Wählen Sie den richtigen Typ für Ihren Garten (z. B. Kiefernrinde, Fichtenrinde, Douglasienrinde)
Körnung Bestimmen Sie die passende Körnung für Ihren Zweck (fein, mittel, grob)
Qualität Achten Sie auf die Qualität des Mulchs, um das Risiko von Schädlingen oder Krankheiten zu reduzieren
Boden-pH-Wert Wählen Sie einen Mulch, der für den pH-Wert Ihres Bodens geeignet ist
Verfügbarkeit Prüfen Sie die Verfügbarkeit und Lieferoptionen in Ihrer Region
Preis Vergleichen Sie Preise, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden
Umweltfreundlichkeit Achten Sie auf nachhaltige und umweltfreundliche Herstellungspraktiken
Menge Schätzen Sie die benötigte Menge, um unnötigen Abfall und Kosten zu vermeiden
Anwendungsbereich Wählen Sie einen Mulch, der für den beabsichtigten Anwendungsbereich geeignet ist (z. B. Beete, Wege, Spielplätze)

Da sich die Qualität bei Rindenmulch stark unterscheiden kann, ist es wichtig zu wissen, worauf man beim Kauf achten sollte. Diese Faktoren sind am entscheidendsten:

RAL-Siegel

Die Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen „GGS“ prüft Rindenmulchprodukte sorgfältig und zeichnet sie mit dem RAL-Gütesiegel aus, wenn sie sie für gut befinden. Befindet sich dieses Siegel also auf einer Packung, kannst du dich darauf verlassen, dass sich tatsächlich Rinde darin befindet und dass sich außerdem an andere wichtige Vorgaben wie Hygiene und richtige Körnung gehalten wurde.

Cadmium

In vielen Wäldern ist der Boden übersäuert, wodurch das giftige Schwermetall Cadmium gelöst wird. Dieses wird dann von Kiefern über die Wurzeln aufgenommen und befindet sich so später auch in der Rinde. Achte beim Kauf darauf, dass der Cadmium-Gehalt im Rindenmulch überprüft wurde, also weniger als 1,5 mg pro kg beträgt.

Zusammensetzung

Ein Hersteller von Rindenmulch ist nicht dazu gezwungen, wirklich nur Rinden bei der Produktion zu verwenden. So kann er auch andere Pflanzenteile wie Nadeln oder Zweige verwenden, im schlimmsten Fall sogar kleine Steine. Da Rinde jedoch am besten wirkt, solltest du beim Kauf darauf achten, dass auf der Verpackung explizit steht, dass es sich um Kiefernrinde oder Pinienrinde handelt. Das RAL-Zertifikat vergewissert darüber, dass sich maximal bei 6 % des Inhalts nicht um Rinde handelt.

Was kostet Rindenmulch?

Rindenmulch ist in verschiedenen Körnungen und Qualitätsstufen erhältlich, sodass sich auch die Preise stark voneinander unterscheiden. Wie viel du ausgeben musst, hängt außerdem davon ab, wie groß die Fläche ist, die du mulchen möchtest. Darüber hinaus ist Kiefernmulch günstiger als Pinienmulch.

Am günstigsten kommst du in der Regel mit feinkörnigem Kiefermulch weg, hier bist du bei circa 70 Euro pro Kubikmeter. Teurer Pinienrindenmulch kostet schon mal 300 Euro pro Kubikmeter.

Test- und Bewertungskriterien

Test- und Bewertungskriterien für Rindenmulch Beschreibung
Art des Rindenmulchs Unterscheidung nach Holzart (Kiefer, Fichte, Douglasie, etc.)
Körnung Bewertung der Größe der Rindenstücke (fein, mittel, grob)
Qualität Überprüfung der Verarbeitung, Reinheit und Freiheit von Schädlingen oder Krankheiten
Farb- und Formbeständigkeit Beurteilung der Haltbarkeit und Ästhetik des Mulchs im Laufe der Zeit
Bodenverbesserung Bewertung der Fähigkeit, Bodenstruktur, Feuchtigkeit und Nährstoffgehalt zu verbessern
pH-Wert Untersuchung des Einflusses des Mulchs auf den pH-Wert des Bodens
Unkrautunterdrückung Bewertung der Effektivität bei der Verhinderung von Unkrautwachstum
Schädlingsbekämpfung Untersuchung der Wirkung des Mulchs auf die Prävention oder Bekämpfung von Schädlingen
Preis-Leistungs-Verhältnis Vergleich des Preises mit den gebotenen Vorteilen und Eigenschaften
Umweltverträglichkeit Bewertung der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in Herstellung und Verwendung

Was sollte ich beim Einsatz von einer Rindenmulch beachten?

Es gibt einige Dinge, die du im Umgang mit Rindenmilch beachten solltest, um seine Vorteile optimal nutzen zu können. Das sind wichtigsten:
  • Achte darauf, vor der Einsetzung des Rindenmulchs den Boden immer von Unkraut zu befreien.
  • Um die beste Wirkung durch Rindenmulch zu erhalten, sollte die Schicht aus Rindenmulch zwischen fünf und sieben mm dick sein. Umso dicker die Schicht ist, umso eher hilft sie auch gegen Unkrautwucherungen.
  • Die Schicht aus Rindenmulch unter Bodendecken sollte nicht höher als 5 Zentimeter sein.
  • Wenn die zu bedeckende Fläche viel Wind ausgesetzt ist, ist es sinnvoll, den Mulch dort zu verdichten und eine feine Körnung zu wählen.
  • Je größer die abzudeckende Fläche ist, desto größer sollte auch die verwendete Körnung des Rindenmulchs sein.
  • Damit genügend Stickstoff erhalten bleibt, ist es wichtig, dass du hin und wieder unter dem Rindenmulch düngst.
  • Wenn du einen Gartenweg aus Rindenmulch anlegen willst, sollte die Schicht mindestens 10 Zentimeter betragen. Auch lohnt es sich, vorher auch Gartenvlies auszulegen. Wähle für diesen Zweck die gröbste zu findende Körnung. Alternativ kannst du hier auch auf günstigere Holzhäcksel zurückgreifen.

Wie kann man ein Hochbeet mit Rindenmulch befüllen?

Ein Hochbeet besteht aus vielen verschiedenen Schichten, damit die Pflanzen in der obersten Schicht genügend Nährstoffe und Wärme zum Überleben bekommen können. Über einer groben Astschicht und Grassoden wird dann auch Rindenmulch oder Häckselgut verwendet, damit das Beet mit genügend Humus versorgt werden kann.

Wichtig ist dabei, dass leicht verrottender Rindenmulch verwendet wird, also am besten feinkörnige Kieferrinde. Darüber kommt dann noch eine Schicht aus Kompost und schließlich die Gartenerde, in der die Samen oder Jungtriebe eingepflanzt werden können.

Welche Pflanzen vertragen Rindenmulch nicht?

Leider ist Rindenmulch kein Allheilmittel und verträgt sich nicht mit allen Pflanzen. Besonders betrifft das flachwurzelnde Pflanzenarten oder Jungpflanzen, die viel Sonnenlicht benötigen. Du solltest ebenfalls auf eine Mulchschicht verzichten, wenn du viele trockenliebende Pflanzen im Garten hast.

Dasselbe gilt für alpine Gewächse und Gemüsebeete. Rosen, Lavendel, sowie viele Kräuterarten sollten daher fern von Mulch bleiben. Auch Steingartenpflanzen vertragen sich gar nicht mit Rindenmulch. Stattdessen eignet sich Rindenmulch hervorragend bei säure- und humusliebenden Waldpflanzen wie Hortensien oder Rhododendron.

Wann sollte man Rindenmulch rausbringen und auftragen?

Gemulcht werden sollte stets im Frühling und im Herbst, wenn der Boden also frei ist und nicht zu stark bewachsen.

Wie oft sollte Rindenmulch erneuert werden?

Wenn du den Rindenmulch zum Schutz einsetzen willst, solltest du ihn jeden Herbst ausbringen und im darauf folgenden Frühling einarbeiten. Pinienmulch hält sich in der Regel länger als die Rinde heimischer Nadelbaumarten, aber auch Kiefern- oder Fichtenmulch solltest du nicht häufiger als einmal jährlich erneuern. Du kannst an der Schichtdicke und der Humusbildung erkennen, in welchem Zustand die Rinde ist.

Weitere Tests und Vergleiche:

Rindenmulch Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Rindenmulch ist ein vielseitiges und nützliches Hilfsmittel für Gärtner, das aus zerkleinerten Pflanzen- und Rindenteilen besteht. Es bietet zahlreiche Vorteile wie Schutz vor Sonneneinstrahlung, Frost und Erosion, Unkrautunterdrückung, verbesserte Bodenqualität und Feuchtigkeitsregulierung. Mit einer breiten Palette von Typen und Körnungen ist für jeden Gartenbedarf etwas dabei.

Bei der Auswahl des richtigen Rindenmulchs ist es wichtig, auf Qualität, Art des Mulchs, Körnung, Boden-pH-Wert und Umweltfreundlichkeit zu achten. Auch das RAL-Gütesiegel kann als Orientierung für eine hohe Produktqualität dienen.

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch einige Nachteile bei der Verwendung von Rindenmulch, wie möglichen Schädlingsbefall, sauren Boden oder allergische Reaktionen bei empfindlichen Personen. Dennoch überwiegen die Vorteile, und Rindenmulch bleibt eine wertvolle Ergänzung für jeden Garten.

Durch die Beachtung von Einsatzempfehlungen und Anwendungstipps kann der Gärtner die positiven Eigenschaften des Rindenmulchs optimal nutzen und einen gesunden, gepflegten und optisch ansprechenden Garten gestalten.

 

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Häufig gestellte Fragen für Rindenmulch

Wie lange hält Rindenmulch?

Die Haltbarkeit von Rindenmulch hängt von der Körnung, der Qualität und den Umweltbedingungen ab. Feinkörniger Mulch zersetzt sich schneller (1-2 Jahre) als grobkörniger Mulch (2-4 Jahre).

Wie hoch sollte Rindenmulch aufgetragen werden?

Eine ideale Schichtdicke für Rindenmulch liegt zwischen 5 und 7 cm. Eine dickere Schicht bietet besseren Schutz vor Unkraut und verbessert die Feuchtigkeitsregulierung.

Welche Pflanzen vertragen Rindenmulch?

Die meisten Pflanzen vertragen Rindenmulch gut, insbesondere solche, die saure Böden bevorzugen, wie Rhododendren, Azaleen, Hortensien oder Heidelbeeren. Achten Sie darauf, den Mulch nicht direkt an den Stamm der Pflanzen zu legen, um Fäulnis und Schädlinge zu vermeiden.

Wann sollte man Rindenmulch ausbringen?

Rindenmulch kann im Frühling, nach dem Bodenfrost, oder im Herbst, vor dem ersten Frost, ausgebracht werden. Eine Frühjahrsanwendung hilft, den Boden für die kommende Wachstumsperiode vorzubereiten, während eine Herbstanwendung den Boden vor Frost schützt.

Wie weit kommt man mit 60 Litern Rindenmulch?

Mit 60 Litern Rindenmulch können Sie eine Fläche von etwa 1,2 Quadratmetern bei einer Schichtdicke von 5 cm abdecken.

Welche Körnung sollte ich für Rindenmulch wählen?

Die Körnung des Rindenmulchs hängt von der gewünschten Anwendung ab. Feinkörniger Mulch (5-15 mm) eignet sich besser für Beete und feinere Pflanzungen, während grobkörniger Mulch (20-40 mm) gut für Wege und Spielplätze geeignet ist.

Wann sollte man Rindenmulch verteilen?

Das Verteilen von Rindenmulch ist im Frühjahr nach dem letzten Bodenfrost und im Herbst vor dem ersten Frost am besten geeignet. Diese Zeitpunkte helfen, den Boden optimal auf die jeweilige Jahreszeit vorzubereiten.

Ist Rindenmulch umweltfreundlich?

Rindenmulch kann umweltfreundlich sein, wenn er aus nachhaltigen Quellen stammt und umweltfreundliche Herstellungspraktiken verwendet werden. Achten Sie beim Kauf auf entsprechende Zertifizierungen und Gütesiegel.

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