Skip to main content

Orchideenerde Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2024/2025

Zuletzt aktualisiert am 1.1.2025
Die besten Orchideenerden im Vergleich
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
  • Orchideenerde ist ein spezielles Substrat für Luftwurzler
  • Hauptbestandteile: Rinde (meist Pinienrinde), Torf, Kokosfasern
  • Unterschiedliche Ansprüche je nach Orchideenart
  • Achte auf Qualität: minderwertiges Substrat kann Schädlinge enthalten
  • Hochwertige Orchideenerde: grobe Pinienrindenstücke, frei von Schädlingen
  • Preise: 3 Liter Sack für 5-7 Euro, 5 Liter Sack für 10-12 Euro
  • Erde alle 2-3 Jahre wechseln, idealerweise im Frühjahr
  • Nicht geeignet für andere Pflanzen

Orchideen sind fast überall auf der Erde anzutreffen. Sie sind außerordentlich schön und haben einen großen dekorativen Wert. Heute kennt man ungefähr 30.000 unterschiedliche Orchideenarten. Wer diese exotischen Blüten gerne im eigenen Haus haben möchte, sollte auf jeden Fall auf gute Orchideenerde zurückgreifen. Damit gelingt die Aufzucht sehr gut und auch Hobbygärtner können damit sehr gute Erfolge erzielen.

Die aktuellen top 5 Bestseller für Orchideenerde im Vergleich:

AngebotBestseller Nr. 1
COMPO SANA Orchideenerde mit 8 Wochen Startdünger für alle Orchideenarten - verhindert Staunässe und...
  • Optimale Startdüngung: Blumenerde für Orchideen versorgt Orchideen für bis zu 8 Wochen mit allen Haupt- und Spurennährstoffen, idealer pH-Wert, sorgt für kräftige Pflanzen und schöne Blüten
  • Hochwertige Qualitätspinienrinde: lockere, luftiger Struktur der Orchideenerde eignet sich ideal für die empfindlichen Luftwurzeln der Orchideen, verhindert Staunässe und Wurzelfäulnis
  • Einfache Anwendung: Beim Umtopfen Ihrer Orchidee alte Erde und faule Wurzeln entfernen und Pflanze in größeren Topf einsetzen, mit frischer Erde für Orchideen auffüllen
AngebotBestseller Nr. 2
Neudorff NeudoHum OrchideenErde - Torffreie Bio-Erde für traumhafte Blüten Aller Orchideenarten, 3 Liter
  • Blütenpracht für alle Orchideen: Entwickelt für diverse Orchideenarten, fördert diese Erde gesundes Wachstum und sorgt für beeindruckende, farbenfrohe Blüten
  • Schutz gegen Staunässe: Die lockere Struktur des Substrats schützt die empfindlichen Wurzeln der Orchideen zuverlässig vor Staunässe
  • Optimale Wurzelbelüftung: Durch die grobe Pinienrindenstruktur wird eine optimale Belüftung der Orchideenwurzeln gewährleistet, die den Wurzeln Raum zum Atmen bieten
AngebotBestseller Nr. 3
Seramis Spezial-Substrat für Orchideen, 7 l – Orchideensubstrat mit Tongranulat und Pinienrinde zur idealen...
  • Optimale Eigenschaften – Das Substrat für Orchideen ist der ideale Ersatz zur Orchideenerde und sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, optimale Wachstumsbedingungen und schöne Blüten.
  • Perfekter Pflanzenschutz – Für eine gute Belüftung der empfindlichen Wurzeln sorgt die lockere Struktur, so werden Staunässe und Wurzelfäulnis durch das Orchideengranulat zuverlässig verhindert.
  • Ideale Nährstoffversorgung – Das Orchideen Pflanz-Substrat ist eine Mischung aus Tonkörnchen, hochwertiger Pinienrinde sowie Spurenelementen, wodurch Orchideen prächtig und gesund gedeihen können.
Bestseller Nr. 4
GOTVUGE Orchideen-Pflanzsubstrat 1L, bestehend aus Orchideenrinde und Perlit, ideal für Einpflanzen,...
  • 【Für spezifische Orchideenarten maßgeschneidert】Unser Orchideensubstrat ist keine Einheitslösung. Wir bieten spezialisierte Mischungen, die für beliebte Orchideenarten wie Phalaenopsis, Cattleya und Dendrobium optimiert sind und so für perfekte Wachstumsbedingungen sorgen.
  • 【Optimale Belüftung und Drainage】Unser Orchideensubstrat wird sorgfältig mit hochwertiger Kiefernrinde und Perlit formuliert, um eine hervorragende Luftzirkulation und Wasserdrainage sicherzustellen, die für eine gesunde Wurzelentwicklung entscheidend sind.
  • 【Überragende Wasserrückhaltung】Unsere Orchideenmischung behält genau die richtige Menge an Feuchtigkeit bei, um Überwässerung zu vermeiden und Ihre Orchideen gut hydriert zu halten.
Bestseller Nr. 5
Westland Orchideen Erde, 8 l – Blumenerde für gesundes Wachstum, Pinienrinde und Tongranulat für eine...
  • Optimale Eigenschaften – Das Kultur-Substrat besteht aus Ton und pflanzlichen Stoffen. Die in der Pflanzenerde enthaltene Rinde verbessert dabei die Luftzirkulation der Orchideen.
  • Ideale Nährstoffversorgung – Durch das Tongranulat ist die Orchideen-Blumenerde ein guter Nährstoff- und Feuchtigkeitsspeicher. So entsteht mit der Pflanzerde ein gutes Klima für die Wurzeln.
  • Gezielt einsetzbar – Das Substrat für Orchideen ist an die Bedürfnisse der Blühpflanze angepasst. Das Orchideengranulat bietet eine hervorragende Luftzirkulation und ausreichend Drainage.

Orchideenerde Test

Test- und Bewertungskriterien

Test- und Bewertungskriterien für Orchideenerde Erläuterung
Anpassungsfähigkeit an Orchideenarten Wie gut eignet sich die Erde für verschiedene Orchideenarten und deren spezifische Anforderungen?
Drainagefähigkeit Wie gut kann die Erde überschüssiges Wasser ableiten, um Staunässe und Wurzelfäulnis zu vermeiden?
Belüftungseigenschaften Wie gut ermöglicht die Erde den Luftaustausch und Sauerstoffzufuhr an die Wurzeln?
Wasserhaltevermögen Wie gut kann die Erde Feuchtigkeit speichern, um eine ausreichende Wasserversorgung für die Orchidee zu gewährleisten?
Nährstoffverfügbarkeit und -aufnahme Wie effektiv stellt die Erde Nährstoffe für die Orchidee zur Verfügung und wie gut können diese von der Pflanze aufgenommen werden?
Haltbarkeit und Zersetzungsgeschwindigkeit Wie lange hält die Erde, bevor sie ersetzt werden muss, und wie schnell zersetzt sie sich?
Schädlingsfreiheit und Krankheitsresistenz Wie gut ist die Erde in der Lage, Schädlinge und Krankheiten abzuwehren oder deren Risiko zu minimieren?
Ökologische Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit Wie umweltfreundlich und nachhaltig sind die Materialien und die Herstellung der Orchideenerde?
Benutzerfreundlichkeit und Handhabung Wie einfach ist die Erde in der Handhabung, sowohl bei der Bepflanzung als auch bei der Pflege der Orchidee?
Preis-Leistungs-Verhältnis Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Orchideenerden auf dem Markt?

Was ist Orchideenerde?

Bei Orchideenerde handelt es sich nicht um Blumenerde im herkömmlichen Sinn. Da Orchideen Luftwurzler sind, beziehen sie ihre Nährstoffe aus der Luft der Umgebung. Wenn eine Orchidee in herkömmliche Blumenerde eingetopft wird, können die Luftwurzeln nicht atmen und die Orchidee fängt an zu faulen und einzugehen.

In ihrer natürlichen Umgebung siedeln sich Orchidenen meist auf Bäumen an. Ihre Luftwurzeln liegen dann völlig frei. Das Regenwasser wird von der Orchidee über die Wurzeln aufgenommen. Das restliche Wasser läuft einfach ab.

Für Topforchideen wird spezielle Orchideenerde angeboten. Diese Erde ist eigentlich ein Substrat. Das Substrat nimmt Wasser auf und lässt die Orchidee trotzdem atmen. Das Substrat besteht in der Regel aus Rinde, Torf, Kokosfasern und einigen anderen Substanzen und ist im Vergleich zu herkömmlicher Blumenerde sehr grob in der Konsistenz.

Aus was besteht Orchideenerde?

Botaniker und Experten haben Orchideenerde speziell nach den Bedürfnissen von Orchideenpflanzen entwickelt. Sie unterscheidet sich stark von herkömmlicher Blumenerde.

Orchideenerde besteht meist aus fein zerkleinerte Pinienrinde, wobei in der Erde auch gröbere Stücke der Pinienrinde enthalten sein können. Die Pinienrinde ist mit feinem und nährstoffhaltigem Torf versetzt.
Je nach Hersteller enthält Orchideenerde außerdem kohlensauren Kalk und Dünger, damit das empfindliche Wurzelwerk der Orchidee sich voll entfalten kann.

Orchideenerde ist besonders luftig und besitzt ausreichend Hohlräume, damit die Wurzeln der Orchideenpflanze ausreichend Luft und Sauerstoff erhalten, die die Pflanze für ein gesundes Wachstum benötigt.

Wann ist der Einsatz von Orchideenerde sinnvoll?

Orchideenerde ist besonders luftig und sauerstoffhaltig. Daher bietet sie den filigranen Wurzeln der Orchideenarten einen perfekten Halt, worauf die Pflanze ihr Wachstum aufbauen kann.

Bei normaler Blumenerde, die normalerweise im Handel erhältlich ist, ist das nicht der Fall. Im Vergleich zu Orchideenerde ist sie zu fest und schwer. Sie würde die Orchideenpflanze nur schlecht mit Sauerstoff versorgen. Die Wurzeln könnten in der feuchten Erde leicht verfaulen.

Somit ist geeignete Orchideenerde die besser Wahl und hilft der Orchideenpflanze erfolgreich zu wachsen.

Orchideen Erde, darauf sollten Sie achten – Profitipps vom Gärtner

Welche Arten von Orchideenerde gibt es?

Art der Orchideenerde Beschreibung
Rinde Eine Mischung aus Pinien- oder Fichtenrinde, die für eine gute Belüftung und Drainage sorgt. Meistens in verschiedenen Körnungen erhältlich.
Kokosnusssubstrat Aus Kokosnussschalen gewonnenes Substrat, das eine gute Wasser- und Nährstoffspeicherung ermöglicht. Nachhaltig, da es ein Nebenprodukt der Kokosnussproduktion ist.
Torf Eher selten für Orchideen verwendet, da die meisten Orchideenarten ein luftigeres Substrat benötigen. Kann jedoch in geringen Mengen beigemischt werden, um die Feuchtigkeitsbindung zu verbessern.
Sphagnum Moos Natürliches Moos, das für eine ausgezeichnete Wasserretention sorgt. Oft als Beimischung oder für spezielle Orchideenarten verwendet.
Perlit Vulkanisches Gestein, das für eine bessere Drainage und Belüftung sorgt. Wird oft in Kombination mit anderen Substraten verwendet.
Vermiculit Mineralisches Substrat, das für eine gute Wasser- und Nährstoffspeicherung sorgt. Wird oft in Kombination mit anderen Substraten verwendet.
Steinwolle Ein künstliches Substrat, das aus geschmolzenem Gestein hergestellt wird. Sorgt für eine gute Drainage und Belüftung, ist aber nicht biologisch abbaubar.
Aktivkohle Wird oft in geringen Mengen beigemischt, um unangenehme Gerüche zu neutralisieren und das Substrat sauber zu halten.

Bei Orchideensubstrat unterscheidet man zwischen organischem und anorganischem Substrat. Organische Substrate sind aus lebender Biomasse entstanden. Dazu gehören alle Rindensubstrate, Kokosfasern, Holzfasern, Kork, Nussschalen, Moos und auch normale Blumenerde.
Anorganische Substrate stammen von nicht belebter Biomasse. Dazu gehören Styropor, Steinwolle, Sand, Blähton, Perlite oder Kalk.

Organische Substrate werden mit der Zeit von Mikroorganismen zersetzt, während das bei anorganischen Substraten nicht der Fall ist.

Die verschiedenen Orchideenarten haben verschiedene Ansprüche an das Substrat, in dem sie gut gedeihen. Die Phalaenopsis Orchidee ist nicht sehr anspruchsvoll und gedeiht gut in mittelgroben Rindensubstrat.

Orchideen der Gattung Vanda besitzen sehr lufthungrige Wurzeln und sollten in sehr grobes Rindensubstrat eingepflanzt werden.

Orchideen mit feinen Wurzeln und sehr junge Pflanzen sollten in feines Orchideensubstrat, das z. B. mit Kokosfasern gemischt ist und Kork, Holzkohle oder Perliten als Zusatz hat, eingepflanzt werden.
Frauenschuhorchideen der Gattung Phragmipedium gedeihen gut in reinem Sphagnum-Moos.
Die groß wachsenden Cymbidium-Orchideen bevorzugen ein Gemisch aus grober Rinde und Humus.

Wo liegen die Vor- und Nachteile von Orchideenerde?

Vorteile von Orchideenerde Nachteile von Orchideenerde
Gute Drainage: Verhindert Staunässe und Fäulnis. Auswahl: Nicht jede Orchideenerde ist für alle Orchideenarten geeignet.
Belüftung: Fördert ein gesundes Wurzelwachstum. Austauschintervalle: Orchideenerde muss regelmäßig (alle 1-2 Jahre) ausgetauscht werden, um eine optimale Pflanzengesundheit zu gewährleisten.
Spezifische Anpassung: Es gibt Mischungen, die auf die Bedürfnisse bestimmter Orchideenarten zugeschnitten sind. Kosten: Spezialisierte Orchideenerde kann teurer sein als herkömmliche Blumenerde.
Nachhaltigkeit: Einige Substrate (z.B. Kokosnusssubstrat) sind umweltfreundlich und nachhaltig. Verfügbarkeit: Manche Substrate sind möglicherweise schwer zu finden oder regional begrenzt.
Wasser- und Nährstoffspeicherung: Fördert ein optimales Wachstum und gesunde Pflanzen. Anfälligkeit für Schädlinge: Manche Substrate können Schädlinge anziehen oder beherbergen.

Orchideenerde besteht meist aus hochwertiger Pinienrinde und anorganischem porösen Material. Das anorganische Material nimmt Wasser und Nährstoffe auf, wodurch der Orchidee ermöglicht wird, soviel Feuchtigkeit aufzunehmen, wie sie benötigt.

Die groben Rindenstücke hingegen sind wichtig für die Belüftung der Wurzeln der Orchidee. So wird Staunässe vermieden und die Wurzeln bleiben gesund.
Außerdem sind in Orchideenerde meist Zugaben von Dünger enthalten, sodass die Pflanze mit allen nötigen Nährstoffen versorgt wird.

Der Nachteil bei Orchideenerde liegt darin, dass oft schlechte Qualitäten angeboten wird. Daher sollten Sie beim Kauf immer auf eine gute Qualität achten.

Was sollte ich beim Kauf von Orchideenerde beachten?

Faktoren beim Kauf von Orchideenerde Erläuterung
Orchideenart-spezifische Bedürfnisse Wählen Sie eine Erde, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Orchideenart abgestimmt ist (Luftfeuchtigkeit, Wasser- und Nährstoffbedarf).
Drainage und Belüftung Achten Sie darauf, dass die Erde eine gute Drainage und Belüftung bietet, um Staunässe und Fäulnis zu vermeiden.
Substratzusammensetzung Die Zusammensetzung der Orchideenerde sollte auf die Anforderungen der jeweiligen Orchideenart abgestimmt sein (z.B. Rinde, Moos, Perlite, Kokosnusssubstrat).
Ökologische Nachhaltigkeit Wählen Sie, wenn möglich, ein Substrat aus nachhaltigen und umweltfreundlichen Materialien.
Qualität und Frische Achten Sie darauf, frische und qualitativ hochwertige Orchideenerde zu kaufen, um das Wachstum Ihrer Pflanzen zu fördern.
Schädlingsfreiheit Wählen Sie ein Substrat, das frei von Schädlingen ist oder eine geringe Anfälligkeit für Schädlinge aufweist.
Preis-Leistungs-Verhältnis Vergleichen Sie die Preise verschiedener Orchideenerden und wählen Sie eine Option, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Verfügbarkeit und lokale Ressourcen Berücksichtigen Sie die Verfügbarkeit von Orchideenerde in Ihrer Region und nutzen Sie lokale Ressourcen, wenn möglich.

Wenn Sie Orchideenerde kaufen, sollte die Rinde, die für das Substrat verwendet wird, von Pinien stammen. Pinienrinde zersetzt sich nur sehr langsam, wodurch das Substrat länger haltbar ist.
Achten Sie weiterhin darauf, dass der Torfanteil nicht höher als 30 Prozent ist. Torf speichert Wasser extrem gut und lässt daher nur wenig Luft durch, die die Wurzeln der Orchidee aber unbedingt benötigt.
Minderwertiges Substrat kann Schädling enthalten.

Sie sollten also auf hochwertiges Substrat achten. In manchem Substrat sind Trauermücken zu finden. Wenn sie die Packung öffen und dabei kleine Fliegen bemerken, verwenden Sie das Substrat besser nicht. Die Trauermücken selbst sind ungefährlich für Ihre Orchidee, aber ihre Larven im Substrat sind es.

Bei vielen Herstellern können Sie zwischen feinkörnigem und grobkörnigem Substrat wählen. Welches Substrat Sie wählen, hängt von der Dicke der Wurzeln Ihrer Orchidee ab. Grobes Substrat eignet sich für dicke Wurzeln, während feines Substrat sich eher für junge Orchideen oder solche mit dünnen Wurzeln eignet.

Vor gedüngtes Orchideensubstrat versorgt Ihre Orchidee bis etwa acht Wochen mit allen nötigen Nährstoffen. Wenn Sie die Pflanze neu einpflanzen, sollten Sie entsprechend lange mit der ersten zusätzlichen Düngung warten.

Wie erkennen Sie hochwertige Orchideenerde?

Hochwertige Orchideenerde besteht aus groben Pinienrindenstücken.
Sie ist frei von Schädlingen, wie z. B. Trauermücken.

Wie viel kostet Orchideenerde?

Ein drei Liter Sack mit hochwertiger Orchideenerde kostet zwischen 5 und 7 Euro. Ein fünf Liter Sack ist für 10 bis 12 Euro erhältlich.

Was sollte ich beim Einsatz von Orchideenerde beachten?

Wie bereits erwähnt, sollte für jede Orchideenart die richtige Erde gewählt werden. Generell gilt, dass grobes Substrat für Orchideen mit dickeren Wurzeln und feineres Substrat für Orchideen mit dünneren Wurzeln genommen werden sollte.
Vor dem Umtopfen sollte die Orchidee vom alten Substrat befreit werden. Dabei muss vorsichtig zu Werke gegangen werden, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Vertrocknete Wurzeln sollten abgeschnitten werden. Der Orchideentopf sollte nicht zu groß Gewählt werden. Orchideen bevorzugen enge Töpfe.

Geben Sie zuerst eine Schicht Substrat in den Topf. Dann legen Sie die Enden der Wurzeln in den Topf. Drehen Sie dabei den Topf in eine Richtung, damit die Wurzeln sich langsam in den Topf hinein drehen. Wenn alle Wurzeln im Topf sind, füllen Sie den Topf mit dem frischen Substrat auf. Klopfen Sie dabei den Topf leicht auf den Tisch, sodass das Substrat von oben nach unten durchrieselt. Die Zwischenräume zwischen den Wurzeln sollten gut mit Substrat gefüllt sein.

Nach dem Umtopfen sollte die Orchidee mehrere Tage nicht gewässert werden, damit sich eventuell entstandene Schäden an den Wurzeln schließen können.

Wie oft muss die Erde gewechselt werden?

Erfahrende Gärtner raten, eine Orchidee alle zwei bis drei Jahre in ein größeres Gefäß umzutopfen. Zu diesem Zeitpunkt ist der alte Topf vollkommen durchwurzelt und einzelne Stränge wachsen bereits aus der Bodenöffnung heraus. Die beste Zeit, eine Orchidee umzutopfen ist das Frühjahr, kurz bevor der neue Austrieb einsetzt. Zu dieser Zeit sind die Lichtverhältnisse ideal, damit die Orchidee sich nach dem Umtopfen schnell wieder regenerieren kann.

Tipps, um Orchideen umzutopfen:

Ist Orchideenerde auch für andere Pflanzen geeignet?

Genau der Punkt, der die Orchideenerde für Orchideen so ideal macht, macht sie ziemlich ungeeignet für andere Pflanzen. Für normale Zimmerpflanzen ist das Orchideensubstrat zu durchlässig und sie haben erstens keinen festen Halt darin und bekommen zweitens nicht ausreichend Wasser und Nährstoffe.

 

Kann man Orchideenerde selber machen?

Wenn Sie Ihre Orchideenerde selbst herstellen wollen, können Sie auf eine ganze Anzahl von Zutaten zurückgreifen. Es ist nur wichtig, darauf zu achten, dass die Orchideenerde Feuchtigkeit speichern kann, aber den Luftwurzeln ausreichend Platz zum Atmen lässt.
Achten Sie darauf, dass Ihre Zutaten frei von Schädlingen sind. Wenn sie Zutaten aus der Natur nehmen möchten, sollten Sie diese 30 Minuten über Wasserdampf desinfizieren. Es ist jedoch sicherer, die Zutaten im Fachhandel zu beziehen.
Orchideenerde besteht aus:

Orchideenerde selber machen (Videoanleitung)

Pinienrinde

Pinienrinde ist die Grundlage für Orchideenerde. Die grobe Struktur der Rinde sorgt dafür, dass das Substrat luftduchlässig bleibt. Außerdem kann die Rinde Feuchtigkeit gut speichern und gibt sie beim Trocknen wieder an die Umgebung ab. Pinienrinde zersetzt sich ziemlich langsam, wodurch die Haltbarkeit des Substrats erhöht wird.

Blähton

Blähton ist ein besonders guter Feuchtigkeitsspeicher. Er gibt diese Feuchtigkeit nach und nach wieder an die Umgebung ab. Die Salze, die in Orchideendünger enthalten sind, binden sich auch gut mit dem Blähton, sodass dieser nach einiger Zeit „versalzt“. Aus diesem Grund sollte nicht zu viel Blähton in dem Substrat enthalten sind. Blähton am Boden des Topfes ergibt auch eine sehr gute Drainage.

Kork oder Korkschrot

Kork speichert keine Feuchtigkeit, er eignet sich aber gut, um die Luftdurchlässigkeit des Substrates zu erhöhen. Wenn Sie alte Korken verwenden wollen, achten Sie darauf, dass sie sauber sind. Weinrückstände können beseitigt werden, indem die Korken einige Zeit in klarem Wasser eingeweicht werden.

Perlite

Perlit ist ein Naturglas. Es ist gut geeignet, um die Luftdurchlässigkeit des Substrates zu erhöhen. Eine gute Durchlüftung der Orchideenerde vermeidet Staunässe und die Bildung von Schimmel. Perlit ist frei von Salzen, ist pH-neutral und das Substrat sackt nicht zu sehr ab.

Sphagnum (Moos)

Sphagnum speichert ebenfalls sehr gut Feuchtigkeit. Außerdem wirkt es desinfizierend. Es wird vor allem für Orchideen mit sehr kleinen, schwachen Wurzeln empfohlen. Es kann auch hilfreich bei durch Krankheit geschwächten Orchideen sein.
Allerdings verrottet das Sphagnum sehr schnell. Orchideen, die darin gepflanzt wurden, sollten nach etwa einem Jahr in neues Sphagnum gepflanzt werden. Sphagnum ist geschützt und darf daher in freier Natur nicht gesammelt werden.
Im Handel sind Sphagnum (Moos)-Platten erhältlich. Diese weicht man ein, trocknet sie wieder und zerkleinert sie dann.

Holzkohle

Holzkohle saugt Giftstoffe auf und sorgt dafür, dass sich Bakterien nicht in der Orchideenerde ausbreiten. Holzkohlenpulver wird auch gerne verwendet, wenn Orchideen zurückgeschnitten werden. Das Pulver wird dann auf Schnittstellen aufgetragen und verhindert ein Eindringen von Bakterien.

Torf/Weisstorf

Torf ist ein sehr guter Feuchtigkeitsspeicher. Er verringert jedoch die Luftdurchlässigkeit des Substrats, sodass es langsamer abtrocknet. Daher sollte Orchideenerde maximal zu einem Drittel aus Torf bestehen. Torf wirkt auch senkend auf den pH-Wert des Substrates.
Aus diesen Zutaten lassen sich viele Anleitung für Orchideenerdee für Orchideenerde ableiten. Wichtig ist, dass Orchideenerde die folgenden Eigenschaften besitzt:

  1. Sie sollte Feuchtigkeit gut speichern können.
  2. Sie sollte möglichst luftdurchlässig sein.
  3. Sie sollte sich nicht zu schnell zersetzen.
  4. Sie sollte eine stabile Struktur besitzen.

Im Folgenden ein paar Anleitungen für Orchideenerdee, die mit wenig Aufwand hergestellt werden kann:

Anleitung 1 für Orchideenerde für epiphytische Orchideen:

  • 60 Prozent Pinienrinde
  • 10 Prozent Blähton
  • 10 Prozent Perlit
  • 10 Prozent Sphagnum
  • 10 Prozent Holzkohle

Anleitung 2 für Orchideenerde für epiphytische Orchideen:

  • 60 Prozent Pinienrinde
  • 20 Prozent Kork
  • 20 Prozent Holzkohle

Anleitung 3 für Orchideenerde für epiphytische Orchideen:

  • 60 Prozent Pinienrinde
  • 30 Prozent Kork
  • 10 Prozent Perlit

Anleitung 4 für Orchideenerde für kleine epiphytische Orchideen:

Kleine Orchideen mit besonders dünnen Luftwurzeln können grundsätzlich auch in die oben genannten Substrate eingepflanzt werden. Sie sollten dann allerdings die Zutaten in kleinere Stücke zerstoßen. Dieses Anleitung für Orchideenerde eignet sich besonders gut für kleine Orchideen mit dünnen Luftwurzeln.

  • 40 Prozent feine Pinienrinde
  • 30 Prozent feiner Torf
  • 20 Prozent Sphagnum
  • 10 Prozent Perlit

Anleitung 5 für Orchideenerde für lufthungrige, epiphytische Orchideen:

Dieses Anleitung für Orchideenerde ist besonders luftdurchlässig und eignet sich sehr gut für beispielsweise die Vanda-Orchidee.

  • 80 Prozent sehr grobe Pinienrinde
  • 10 Prozent Holzkohle
  • 10 Prozent Sphagnum

 

Orchideenerde Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Wenn Sie sich sehr lange an Ihren Orchideen erfreuen wollen, lohnt es sich, diese in spezielle Orchideenerde einzupflanzen. Die im Handel erhältlichen Orchideensubstrate sind dazu sehr gut geeignet.

Wenn Sie selbst ausprobieren wollen, Orchideenerde herzustellen, orientieren Sie sich einfach an den von uns gelisteten Anleitung für Orchideenerdeen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren Orchideen.

FAQ

Aus was besteht Orchideenerde?

Orchideenerde besteht meist aus fein zerkleinerte Pinienrinde, wobei in der Erde auch gröbere Stücke der Pinienrinde enthalten sein können. Die Pinienrinde ist mit feinem und nährstoffhaltigem Torf versetzt.

Wann ist der Einsatz von Orchideenerde sinnvoll?

Orchideenerde ist besonders luftig und sauerstoffhaltig. Daher bietet sie den filigranen Wurzeln der Orchideenarten einen perfekten Halt, worauf die Pflanze ihr Wachstum aufbauen kann.

Wie erkennt man hochwertige Orchideenerde?

Hochwertige Orchideenerde besteht aus groben Pinienrindenstücken.
Sie ist frei von Schädlingen, wie z. B. Trauermücken.

Wie viel kostet Orchideenerde?

Ein drei Liter Sack mit hochwertiger Orchideenerde kostet zwischen 5 und 7 Euro. Ein fünf Liter Sack ist für 10 bis 12 Euro erhältlich.

5/5 - (1 vote)

Letzte Aktualisierung am 31.08.2025 /Verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum zutreffend und können sich jederzeit ändern./ Bilder von der Amazon Product Advertising API/ Affiliate Links   Zum Zwecke der Transparenz möchten wir gerne Folgendes klarstellen: Der umfangreiche Inhalt und die wertvollen Ratschläge auf diesem Portal sind das Resultat zahlloser Stunden privater Arbeit und Hingabe. Solltest du dich dazu entschließen, über einen unserer Links ein Produkt zu erwerben, kann Maehroboter-testberichte.de eine kleine Provision erhalten. Diese hilft uns, unsere redaktionelle Arbeit weiterhin anzubieten und zu verbessern. Für dich bleibt dabei alles beim Alten: Deine Kosten erhöhen sich dabei nicht.



Ähnliche Beiträge

Satellit statt Kabel: So funktioniert die neue EPOS-Technologie von Husqvarna

Mähroboter haben in den letzten Jahren einen enormen Entwicklungssprung gemacht – nicht nur in puncto Leistung, sondern vor allem bei der Navigation. Während klassische Modelle noch auf fest verlegte Begrenzungskabel angewiesen sind, setzen die neuesten Geräte auf satellitengestützte Steuerungssysteme. An der Spitze dieser Entwicklung steht EPOS – das Exact Positioning Operating System von Husqvarna. Diese […]

Mammotion YUKA und LUBA 500, 700, 800, 2000 im Vergleich: Mammotions neue GPS-Mähroboter im Härtetest

Inhalte1 2 🌟 Das Wichtigste im Überblick3 Die Evolution der Rasenpflege – Kabellose GPS-Mähroboter im Fokus4 Vorstellung: Was macht die Mammotion YUKA-Serie 2025 besonders?5 🎯 Unsere Modell-Empfehlungen nach Gartentyp6 Die Mammotion YUKA-Serie im detaillierten Test: Erste Eindrücke und Methodik7 Praxistest & Eigene Erfahrungen: Wie schlägt sich der YUKA im Alltag?8 Ausführliche Analyse: Stärken und Schwächen […]

Mähroboter mit Fangkorb – Alle Vorteile und die besten Modelle im Test

Rasenroboter mit Fangkorb

Das Wichtigste in Kürze: Saubere Rasenfläche: Mähroboter mit Fangkorb sammeln Rasenschnitt auf und hinterlassen eine perfekt saubere Rasenfläche Ideal für Allergiker: Reduzierte Pollenbelastung durch Entfernung des Schnittguts Rasengesundheit: Vermeidung von Rasenfilz und Moosbildung bei starkem Wachstum Neue Technologie: Moderne Modelle wie der Mammotion Yuka bieten Sammelfunktionen für Rasenschnitt und Laub Wartungsarm: Automatisches oder halbautomatisches Entleeren […]

Mammotion YUKA 1000, 2000 & 3000 im Test & Vergleich 2025 – Der ultimative Guide zu den kabellosen GPS-Mährobotern

Vergleich der Modelle

Mammotion YUKA 1000, 2000 & 3000 im VergleichInhalte1 Mammotion YUKA 1000, 2000 & 3000 im Vergleich2 Inhaltsverzeichnis3 Die Revolution der Rasenpflege ohne Begrenzungskabel4 Die Mammotion YUKA Serie im Überblick: Technische Daten & Features5 Detaillierter Test: Was können die neuen YUKA-Modelle wirklich?6 Vergleich: YUKA 1000 vs. YUKA 2000 vs. YUKA 3000 – Welches Modell ist das […]

Unser interaktiver Mähroboter-Berater: So finden Sie das perfekte Modell für Ihren Garten

Mähroboter Finder

In der Welt der Gartenautomatisierung haben sich Mähroboter als echte Zeitsparer etabliert. Doch mit der wachsenden Anzahl an Modellen wird die Auswahl immer schwieriger. Welcher Roboter passt wirklich zu meinem Garten? Welche Funktionen brauche ich tatsächlich? Und lohnt sich die Investition in ein teureres Modell? Um genau diese Fragen zu beantworten, haben wir den interaktiven […]

Mähroboter Pflege: Ein umfassender Leitfaden für lange Lebensdauer

Rasenroboter Pflegetipps

Ein gut gepflegter Mähroboter ist die Grundlage für einen perfekten Rasen und eine lange Nutzungsdauer Ihres elektronischen Gartenhelfers. Mit der richtigen Wartungsroutine können Sie nicht nur teure Reparaturen vermeiden, sondern auch die Leistung Ihres Geräts optimieren. In diesem Leitfaden erfahren Sie alles Wichtige zur korrekten Pflege Ihres Mähroboters. Warum ist regelmäßige Pflege wichtig?Inhalte1 Warum ist […]

Klemmmarkise für den Balkon Test-Überblick, Erfahrungen, Vergleich und Kaufberatung 2024/2025

klemmmarksie balkon test

Sonnige Tage auf dem Balkon genießen – wer möchte das nicht? Doch oft wird die Freude durch zu starke Sonneneinstrahlung getrübt. Hier kommen Klemmmarkisen ins Spiel. Als langjähriger Nutzer und Berater im Bereich Balkonausstattung kann ich Ihnen aus erster Hand sagen: Diese praktischen Schattenspender sind die perfekte Lösung für alle, die ihren Balkon ohne aufwändige […]

Segway Navimow Mähroboter: Modelle H500E, H800E, H1500E und H3000E im Vergleich

Segway bietet mit seiner Navimow-Serie verschiedene Mähroboter an, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Aktuell werden die Segway Navimow Modelle H500E, H800E, H1500E und H3000E angeboten. Diese unterscheiden sich in einigen wichtigen Spezifikationen, wie Akkukapazität und Mähzeit, die die Entscheidung für ein bestimmtes Modell maßgeblich beeinflussen können. Meine persönliche Erfahrung mit den Segway Navimow Mährobotern […]



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *