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Thermokomposter Test-Überblick, Testsieger, Vergleich und Kaufberatung 2021/2022

Vegan, ohne Zusätze, Nachhaltigkeit. Der Trend in Deutschland geht in Richtung Wiederverwertbarkeit und zu einem nachhaltigen Leben für kommende Generationen. Dabei finden nicht nur neue Technologien oder Prozesse Anwendung, sondern auch alte Bräuche oder Gewohnheiten kehren zurück, die zu Bewusstheit im Umgang mit Lebensmitteln anregen. Eines dieser traditionellen Verfahren ist das Kompostieren von Biomüll, der sich langsam zu Humuserde zersetzt. Der schnellere Weg ist der Thermokomposter, der den Zerfall beschleunigt.

Thermokomposter Test und Testsieger

Thermokomposter Test und Vergleich

Hier finden Sie:
  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Thermokomposter
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Thermokomposter Tests und Erfahrungen von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest oder Ökotest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Thermokomposter von beliebten Marken wie Neudorf, Dehner, Obi, Aldi, Toom, Lidl, Graf, Juwel, Hornbach usw. auf dem Markt
  • Aktuelle Preise und Preisvergleiche für Thermokomposter sowie Tipps, um einen Thermokomposter günstig online zu kaufen

Die aktuellen top 5 Bestseller für Thermokomposter im Vergleich:

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NEUDORFF - Thermokomposter "DuoTherm" 530 L. Wetterfester und UV-beständiger Komposter mit Recycling Kunststoff zur schnellen Kompostierung von Garten- und Küchenabfällen.
  • WÄRMEDÄMMUNG - Der Thermo Kompostierer "Duo Therm" von Neudorff ermöglicht durch die hochwertige, doppelwandige Konstruktion eine hervorragende Wärmedämmung und erstklassigen Kompost.
  • FÜR MITTELGROSSE UND GROSSE GÄRTEN - Der Schnellkomposter wurde speziell für mittlere bis große Hausgärten konzipiert und enthält hochwertigem, stabilen, wetterfestem und UV-beständigem Recyclingkunststoff.
  • EINFACHER AUFBAU - Der Aufbau des Thermo-Komposter ist dank des praktischen Stecksystems sehr einfach und somit schnell einsatzfähig.
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  • SCHNELL EINSATZBEREIT: einfache und schnelle Montage durch Stecksystem ohne Werkzeug, Der Klappdeckel ist fixierbar und bleibt dank Verschlusssystem sicher geschlossen.
  • EFFIZIENT: starke Wärmeentwicklung im Inneren, Ventilationsöffnungen für notwendige Luftzufuhr, ohne Bodenplatte für beschleunigte Verrottung
  • PRAKTISCH: Der Komposter wird von oben befüllt. Der fertige Kompost kann jederzeit bequem durch die Entnahmeklappe herausgeholt werden.
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  • Einfach: Durch das Easy-lock-system wird keinerlei Werkzeug bei der Montage benötigt. Die Montage-Anleitung ist sehr ausführlich beschrieben, somit ist der Aufbau in weniger als 10 Minuten erledigt
  • Das Ergebnis ist ein hervorragender Kompost: Durch das spezielle Belüftungssystem des Thermokomposters wird der Kompostierungsprozess begünstigt und beschleunigt

Thermokomposter im Test:

Was ist ein Thermokomposter?

Ein Thermokomposter oder auch Schnellkomposter genannt, ist eine Art Box für Bioabfälle. Er ist die Weiterentwicklung des Komposthaufens, denn er beschleunigt die Zersetzung der Abfälle zu Humuserde. Die Box ist in mehreren Farben und Größen erhältlich, damit kleine als auch große Haushalte den Thermokomposter unauffällig in den Garten integrieren können.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Thermokomposter sind eine nützliche Anschaffung für Personen, die einen Garten besitzen. Im Garten fallen nicht nur Bioabfälle aus dem Haushalt an, sondern auch Laub, Äste oder sonstiger Strauchschnitt. Diese Reste dauerhaft über die Biotonne zu entsorgen, kann, je nach Stadt und deren Kosten für die Entsorgung, teuer sein. Der Thermokomposter hingegen sorgt für keine laufenden Kosten, sondern zersetzt die Abfälle umsonst. Das Aufstellen eines Thermokomposters im Haushalt ist hingegen unsinnig. Er würde die Abfälle langsamer kompostieren und für unangenehme Gerüche im Haushalt sorgen.

Wie funktioniert ein Thermokomposter? Wie lange dauert die Kompostierung?

Das Kompostieren beschreibt eine Art des Nährstoffkreislaufes, bei der die Zersetzung den Abbau von organischem Material darstellt. Für die Zersetzung sind unterschiedliche Arten von Bakterien, Pilzen und Kleintiere verantwortlich. Diese fühlen sich im Thermokomposter besonders wohl, da er gleichzeitig Sauerstoff einlässt und dennoch ein geschlossenes System darstellt. Die Folge davon ist, dass die Temperatur steigt, Sauerstoff strömt ein und Bakterien, Pilze sowie Kleintiere vermehren sich, da sie ausreichend Nahrung zur Verfügung haben.

Bei der Zersetzung verringert sich nicht nur das Volumen und Aussehen des Komposts, sondern die Bakterien, Pilze und Kleintiere setzen der Humuserde auch Nitrate, Magnesium, Aluminiumsalze und weitere Mineralien bei. Es entsteht ein idealer Dünger für den Garten. Dieser gesamte Prozess dauert, je nach Jahreszeit/Temperatur, zwischen sechs und acht Wochen.

Frischer Kompost aus dem Thermokomposter

Frischer Kompost aus dem Thermokomposter

Welche Arten oder Alternativen von Thermokompostern gibt es?

Thermokomposter sind eine eigene Art der Komposter. Sie beschleunigen den Kompostprozess, erfordern aber gleichzeitig auch mehr Arbeit durch eine genaue Einhaltung der unterschiedlichen Schichten im Vergleich zu einem herkömmlichen Komposthaufen. Daher sind folgende Alternativen für den Thermokomposter erhältlich:

Der Komposthaufen

Der Komposthaufen ist die bekannteste und zugleich älteste Form der Komposter. Bereits seit Jahrhunderten stapeln die Menschen kompostierbare Abfälle auf einem Haufen, schichten diesen von Zeit zu Zeit um und erhalten feinste Humuserde. Dieser Prozess dauert jedoch circa ein Jahr und ist nicht zu vergleichen mit einem Thermokomposter. Dafür bietet der Komposthaufen mehr Platz, insbesondere für Laub, wenn im Garten viele Laubbäume stehen. Selbst ein großer Thermokomposter kann das Volumen mehrerer Laubbäume nicht verarbeiten, weshalb der Komposthaufen hierfür die sinnvollste Alternative ist.

Der Holzkomposter

Der Holzkomposter ist die natürliche Weiterentwicklung des Komposthaufens und stellt eine Vorrichtung dar, in die der Nutzer die Kompostabfälle hineinwerfen kann. Das Füllvolumen ist groß, weshalb auch mittlere Mengen Laub in ihn hineinpassen, aber der Kompostierprozess ist ähnlich langsam. Da das Gefäß nicht geschlossen ist, steigt die Temperatur nicht so stark wie in einem Thermokomposter und der Verrottungsprozess benötigt mehr Zeit. Hinzu kommt die enorme Geruchsbildung im Sommer, die den Hobbygärtner möglicherweise stört.

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Der Gitterkomposter

Die letzte Alternative zu einem Thermokomposter ist ein Gitterkomposter aus Metall. Er ähnelt dem Aufbau eines Holzkomposters, nur mit dem Unterschied, dass er aus Metall und nicht aus Holz besteht. Die feinen Drahtgitter erlauben eine gleichmäßige Belüftung und behalten die Abfälle im halboffenen Behälter. Allerdings ist auch bei dieser Alternative zu vermerken, dass sie sowohl zu Geruchsbelästigungen führt als auch die Wärmeentwicklung nur bedingt funktioniert, weshalb der Verrottungsprozess ähnlich viel Zeit benötigt.

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Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Thermokomposters?

Die Vorteile

Ein Thermokomposter ist ein optimierter Komposthaufen. Er beschleunigt das Verrotten von Bioabfällen um ein Vielfaches, weshalb der Hobbygärtner innerhalb weniger Wochen nährstoffreichen Biodünger erhält und nicht ein Jahr warten muss, um selbiges zu erreichen.

Beim Verrotten der Bioabfälle entsteht nicht nur ein geringeres Volumen an Biogut, sondern dieses ist auch der ideale Dünger für den Garten. Bakterien, Pilze und Kleintiere scheiden Mineralien und andere Stoffe aus, von denen Nutzpflanzen profitieren und schneller wachsen, da sie ausreichend Nährstoffe zur Verfügung haben.

Hinzu kommt, dass es während des Verrottungsprozesses zu starker Geruchsbelästigung kommt. Bakterien, Pilze und Insekten nehmen die Bioabfälle auf, scheiden diese aus und erzeugen den typischen ,,Kompostgeruch“. Diesen Geruch mindert der Thermokomposter ab, denn das System ist geschlossen, wodurch ausschließlich beim Öffnen kurz Gase und andere Geruchsstoffe ausströmen.

Die Geschlossenheit des Systems ist auch ein Schutz vor Tieren. Komposthaufen oder andere Komposter können, beim Wegwerfen einiger Lebensmittel, Ratten und anderes Ungeziefer anlocken. Der Thermokomposter hingegen minimiert Gerüche, verhindert, dass ungewünschte Tiere angezogen werden und dass diese in den Kompost eindringen.

Letztlich spart der Thermokomposter Entsorgungskosten. Städte und Gemeinden erheben auf die Müllentsorgung eine Gebühr und eine Jahresgebühr für das Verwenden der Tonnen. Diese Kosten spart sich der Nutzer eines Thermokomposters, da er auf die Biotonne nicht angewiesen ist.

Vorteile auf einen Blick:

  • beschleunigt Verrottung
  • erzeugt Dünger
  • verringert Geruchsbildung
  • Schutz vor Ungeziefer
  • spart Entsorgungskosten

Die Nachteile

Ein Thermokomposter ist ein geschlossener Behälter, der schnell und effizient Bioabfälle kompostiert, aber nur über begrenzte Kapazitäten verfügt. Einen Komposthaufen kann ein Hobbygärtner möglichst breit und hoch aufsetzen, ein Thermokomposter hingegen ist nach kurzer Zeit bereits voll. Sollte der Hobbygärtner den Behälter öffnen, um über das gewünschte Füllmaß hinaus mehr Bioabfälle einzufüllen, verliert der Thermokomposter seine Funktion.

Hinzu kommt, dass ein Thermokomposter zwar beim Kompostieren Zeit spart, aber auch gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit erfordert als ein Komposthaufen. Der Hobbygärtner muss gewissenhaft den Kompost einfüllen, damit sich weder Schimmel bildet noch der Kompost austrocknet.

Letztlich darf der Hobbygärtner nicht sämtliche Abfälle in den Thermokomposter werfen und darauf hoffen, dass dieser sie kompostiert. Manche Abfälle führen zu Schimmel, verrotten nicht oder schlagen Wurzeln und infizieren Gartenpflanzen, wenn der Hobbygärtner die Humuserde als Dünger verwendet.

Nachteile auf einen Blick:

  • Kapazität gering
  • erfordert Zeit und Arbeit
  • nicht alle Bioabfälle für Thermokomposter geeignet

Was sollte ich beim Kauf von einem Thermokomposters beachten?

Damit der Thermokomposter möglichst effizient jegliche Reste kompostiert und jeder Witterung standhält, ist vor dem Kauf auf folgende Punkte zu achten:

Das Material

Der wichtigste Faktor vor dem Kauf ist das Material, denn Thermokomposter bestehen vorrangig aus Kunststoff. Dabei sollte es sich um recycelten, wetterfesten und dicken Kunststoff handeln. Recycelter Kunststoff ist besser für die Umwelt, Wetterfestigkeit garantiert, dass weder Hitze noch Kälte das Material zerstören und die Dicke verhindert, dass die Temperatur im Inneren im Winter abfällt. Letzteres würde dazu führen, dass der Verrottungsprozess wesentlich länger dauert.

Das Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen beschreibt die Größe des Thermokomposters. Während für kleine Gärten mit wenig Bäumen, Sträuchern oder Hecken ein Thermokomposter mit 300 Litern Fassungsvermögen ausreichend ist, benötigt ein Hobbygärtner mit einem großen Garten einen Thermokomposter mit mindestens 500, wenn nicht sogar 700 Litern Fassungsvermögen.

Die Belüftung

Ein Thermokomposter ist nicht vollständig geschlossen. So kann in ausreichendem Maß dauerhaft neuer Sauerstoff in den Behälter gelangen, damit er nicht schimmelt und die Bakterien, Pilze sowie Kleintiere weiterhin Bioabfälle zersetzen können. Hierfür sind Wandlamellen oder Lüftungsschlitze vonnöten. Beide sollten seitlich von oben bis unten verteilt sein, damit jede Schicht des Komposts ausreichend Sauerstoff erfährt.

Der Deckel

Der Deckel oder auch Ladeklappe genannt, schützt den Kompost vor Nässe durch Regen und muss gleichzeitig groß genug sein, damit der Hobbygärtner ausreichend Material einfüllen kann. Sie sollte zweigeteilt sein. So ist sie einfacher zu befüllen und der Hobbygärtner kann auch nur eine Klappe öffnen, falls es sich um wenig Abfälle handelt. Dadurch bleibt die Temperatur stabil und weniger Gerüche strömen aus. Bestenfalls ist eine Arretierung vorhanden, denn diese garantiert, dass weder Kinder noch der Wind die Ladeklappe versehentlich öffnen.

Die Entnahmeklappe

Der Kompost im Inneren des Thermokomposters besteht aus mehreren Schichten, deren Zusammensetzung sich nicht ändern sollte, sodass die schnelle Verrottung garantiert ist. Deshalb muss der Thermokomposter über eine Entnahmeklappe verfügen. Diese vereinfacht die Entnahme, denn der Hobbygärtner kann so die Humuserde entfernen, ohne intakte Schichten des Komposts zu gefährden.

Das Bodengitter und Kompostsieb

Bodengitter und Kompostsieb erfüllen unterschiedliche Zwecke, aber sind im Grunde dasselbe Material. Das Bodengitter erzeugt einen Abstand zwischen Boden und Thermokomposter, wodurch Mäuse und anderes Ungeziefer nicht in den Behälter eindringen können. Zugleich verhindert das Kompostsieb, dass gröbere Abfälle oder Steine nicht durch den Thermokomposter fallen. Das siebt sie entweder vollständig aus oder lagert sie temporär, bis sie ebenfalls verrottet sind.

Zusätze

Zwar ist ein Thermokomposter schneller als ein Komposthaufen im Zersetzen von Biogut, aber ein Kompostbeschleuniger oder auch Schnellkomposter genannt, verkürzt das erste Kompostieren von Bioabfällen. Selbiges gilt für Regenwürmer, die der Hobbygärtner zusetzen kann, die sich normalerweise erst nach mehreren Wochen im Thermokomposter ansiedeln. Bestenfalls ist ein Zusatz im Lieferumfang enthalten oder der Käufer erwirbt diese ebenfalls.

Thermokomposter online kaufen

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Wie viel kostet ein Thermokomposter?

Thermokomposter sind bereits ab circa 40 Euro erhältlich. Bereits diese Modelle kompostieren schnell und zuverlässig Biogut. Durchschnittlich kostet ein Modell jedoch 100 Euro, ist entsprechend größer und hochwertiger verarbeitet. Sehr große und hochwertige Modelle können sogar bis zu 250 Euro kosten.

Thermokomposter Kosten

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Welche Thermokomposter Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher erschien lediglich ein Vergleichsbericht des angesehenen Testmagazins ,,die Computerbild“. In diesem Bericht verglichen die Autoren unterschiedliche Thermokomposter miteinander und berichteten über Kauffaktoren sowie andere wichtige Informationen. Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Jahre 2004 einen Bericht, in dem sie Thermokomposter miteinander verglich. Es stellte sich heraus, dass bereits günstige Behälter ab 50 Euro völlig ausreichend sind und teure Modelle zum damaligen Zeitpunkt keinen Vorteil bieten. Da dieser Bericht jedoch vor mehreren Jahren erschien, ist dessen Aktualität anzuzweifeln.

Was sollte ich beim Einsatz von einem Thermokomposter beachten?

Ein Thermokomposter zerkleinert in einem Bruchteil der Zeit Biogut, für die ein Komposthaufen bis zu ein Jahr benötigt. Daher ist es beim Einsatz des Behälters entscheidend, dass der Hobbygärtner ihn in der richtigen Reihenfolge schichtet. Da die Umschichtung durch den kurzen Zeitraum entfällt, kann er dies im Nachhinein nicht korrigieren und läuft Gefahr, dass die Bioabfälle schimmeln oder nicht verrotten.

Folgendes ist beim Einsatz des Komposters zu beachten:
  • Gartenabfälle mithilfe einer Schere, eines Rasenmähers oder Häckslers zerkleinern
  • zuerst eine trockene Schicht aus Laub oder Baumschnitt einfüllen
  • im Anschluss eine feuchte Schicht aus Rasenschnitt aufsetzen
  • so den Thermokomposter füllen und abwechselnd eine trockene und feuchte Schicht einfüllen
  • beim Andrücken muss der Kompost feucht, aber nicht nass sein, ähnlich wie ein Schwamm
  • Schnellkomposter oder Würmer hinzugeben, um den Prozess zu beschleunigen, falls gewünscht
  • Deckel schließen und bei Bedarf Biogut nachfüllen

Was darf und was darf nicht in einen Thermokomposter?

Nicht jedes Lebensmittel oder jeder Biorest darf in den Thermokomposter.

Folgende Garten- als auch Küchenabfälle sind für den Komposter geeignet:

  • Obst- und Gemüsereste
  • Eierschalen
  • Kaffee- und Teesatz
  • Holzspäne
  • Schalen von Südfrüchten
  • Rasen- und Strauchschnitt
  • Laub
  • Blumen
  • Kräuter

Folgende Reste sind ungeeignet:

  • Unkraut
  • Saucen
  • Suppen
  • gekochte Speisereste
  • schwer verrottbare Gartenabfälle

Wo kann man einen Thermokomposter gut aufstellen?

Beim Aufstellen von Thermokompostern muss der Hobbygärtner auf drei Faktoren achten, sodass der Komposter das Biogut zersetzen kann. Diese sind:

  • schattiger Platz
  • direkter Zugang
  • steht auf gelockerter Erde

Direkte Sonneneinstrahlung erzeugt zwar Wärme, wodurch Bakterien und Pilze besser das Biogut zersetzen können, aber gleichzeitig besteht die Gefahr, dass das Material austrocknet. Der direkte Zugang erleichtert das Einfüllen von Biogut und Gartenabfällen, während der Standpunkt auf gelockerter Erde Regenwürmern und Insekten ermöglicht, in den Kompost einzudringen.

Kann man einen Thermokomposter auch im Winter verwenden?

Die Verwendung im Winter ist möglich, aber der Hobbygärtner muss sich bewusst sein, dass die Kompostierung wesentlich mehr Zeit benötigt. Da die Umgebungstemperatur unter Null Grad fällt, verlangsamt sie die Aktivität von Bakterien, Pilzen und anderen Kleintieren, weshalb der Prozess des Kompostierens mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Kann man einen Thermokomposter selber bauen?

Prinzipiell ist das Bauen eines eigenen Thermokomposters unkompliziert. Hierfür ist lediglich eine alte Regentonne vonnöten. Sie ist wie ein Thermokomposter aus Kunststoff und verhindert, dass Feuchtigkeit austritt und die Wärme im Inneren des Komposters verweilt.

Folgendes Vorgehen ist vonnöten:
  1. den Boden mit einem kleinen abstehenden Rand aussägen
  2. kleine Löcher in die Außenwände bohren
  3. die Tonne kopfüber aufstellen
  4. Biogut einfüllen
  5. abgesägten Deckel auflegen

Thermokomposter Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Ein Thermokomposter ist die schnellere Variante des Komposthaufens. Beachtet der Hobbygärtner das richtige Mischverhältnis zwischen feuchten und trockenen Inhalten, hat er innerhalb von acht Wochen idealen Biodünger.

Zusammengefasst ist bei Thermokompostern festzuhalten:

  • erzeugen nährstoffreiche Humuserde innerhalb von acht Wochen
  • benötigen keine Umschichtung
  • nicht jeder Bioabfall ist für die Kompostierung geeignet

 

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