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Mähroboter mit Igelschutz

Das Wichtigste im Überblick:
  • Mähroboter mit Igelschutz sind herkömmliche Mähroboter, die so modifiziert sind, dass sie die Chance verringern, dass ein Igel in Betrieb verletzt wird
  • Mähroboter mit Igelschutz verfügen über Ultraschallsensoren, Igelschürzen oder spezielle Klingen, die die Tiere vor Verletzungen schützen
  • Mähroboter mit Igelschutz können nie zu 100 Prozent garantieren, dass den Tieren nichts passiert, weshalb auch Vorkehrungen im Garten zu treffen sind

Der Mähroboter breitet sich in deutschen Gärten aus. Er verbessert das Schnittbild, benötigt nur eine einmalige Einrichtung und mäht autonom den Rasen. Doch so toll die Geräte auch sind, sie bringen Gefahr für Mensch und Tier. Während Katzen und Hunde bei der ersten Begegnung mit dem Mähroboter noch die Flucht antreten, rollt sich der Igel bei Gefahr ein und verweilt an einer Stelle. Das hindert den Mähroboter aber nicht am Weitermähen, weshalb er das Tier zerfetzt oder lebensbedrohlich verletzt. Damit auch der Igel im Garten weiterleben kann, greifen Sie zu einem Mähroboter mit Igelschutz.

Die aktuellen top 3 Bestseller für Mähroboter mit Igelschutz im Vergleich:

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Gardena Mähroboter SILENO minimo 250 m²: intelligenter Rasenmäher mit optimaler Konnektivität, mit Gardena...
  • Full connect: Intuitive Gardena Bluetooth App (Online Registrierung erforderlich) für einfache Installation und leichte Bedienung: Der SILENO minimo lässt sich aus bis zu 10m Entfernung bedienen
  • Pro-silent: Mit nur 57 db(A) der Leiseste seiner Klasse und stört somit niemanden wenn er mäht
  • AI-precise: Erfahrener Navigator, der selbst enge Passagen sowie schmale Ecken dank der CorridorCut-Funktion bewältigt
AngebotBestseller Nr. 2
WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter für Gärten bis 700 qm mit WLAN, Bluetooth und schwimmendem Mähdeck
  • Cut to edge: Der LANDROID hat versetzte Messer, um so nah wie möglich an der Rasenkante zu mähen
  • NEU: WiFi und Bluetooth – direkte Verbindung zwischen App und Mäher – mehr Bedienkomfort und bequeme Software-Updates
  • NEU: GroundTracer – die Messer heben sich bei Unebenheiten automatisch an und werden geschützt
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Einhell Mähroboter FREELEXO CAM 500 Power X-Change (18V, Kamera ersetzt Begrenzungsdraht, für 500 m²,...
  • Power X-Change – Der Mähroboter FREELEXO CAM 500 ist Teil der Einhell Power X-Change Familie, in der Akkus, Ladegeräte und Systemgeräte flexibel kombiniert werden können.
  • Echte kabellose Freiheit – Der Mähroboter erkennt dank der integrierten Kamera die zu mähende Rasenfläche automatisch anhand von Farben und Strukturen – ganz ohne Begrenzungsdraht.
  • Individuell verstellbar – Für den perfekt gemähten Rasen ist die Schnitthöhe des Mähroboters verstellbar und kann ganz einfach zwischen 20 und 60 mm reguliert werden.

Was ist ein Mähroboter mit Igelschutz?

Ein Mähroboter mit Igelschutz ist ein Mähroboter, der über zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen verfügt, die ihn befähigen, Igel nicht zu überfahren. Jährlich stirbt eine hohe Dunkelziffer an Igeln durch Mähroboter, da die scharfen Klingen an der Unterseite des Geräts das Tier beim Überfahren lebensgefährlich verletzen oder zerfetzen. Trifft es das Muttertier, sterben sogar die Jungtiere, da sie von der Mutter nicht mehr versorgt werden. Der Igelschutz verhindert das, denn Igel haben durch die steigende Urbanisierung weniger Lebensräume und ziehen sich deshalb immer häufiger in Kleingärten zurück.

Wie funktioniert ein Rasenroboter mit Igelschutz?

Ein Mähroboter mit Igelschutz ist ausgestattet mit den unterschiedlichsten Schutzvorkehrungen, die verhindern sollen, dass das Gerät das Tier überfährt. Hierzu kann der Mähroboter mit Igelschutz mit Sensoren versehen sein, die mithilfe von Ultraschalltechnologie frühzeitig erkennen, ob ein Hindernis naht. Diese Sensoren dienen vorrangig zum Erkennen von Hindernissen, weshalb ein sich zu schnell bewegender Gegenstand oder ein Lebewesen nicht erkannt wird.

Deshalb greift die zweite und häufigere Schutzvorkehrung bei Mährobotern mit Igelschutz – eine Schürze. Sie ist so konzipiert, dass der Mähroboter mit Igelschutz zwar weiterhin den Rasen mähen kann, aber keine niedrigen Hindernisse überfährt, um die Igel zu schützen.

Letztlich schützt der Mähroboter mit Igelschutz nicht nur während des Betriebs auf dem Rasen den Igel, sondern auch direkt beim Start. Igel suchen in der Nacht den Schutz in Laubhaufen oder unter Überdachungen. So auch in der Ladestation. Startet der Mähroboter sofort das Mähen, zerfetzt er das Tier. Mähroboter mit Igelschutz hingegen starten die Klingen erst verzögert und schützen so die kleinen Nager.

Was sollte ich beim Einsatz des Rasenroboters beachten, um Igel im Garten zu schützen?

Sie können mehrere Vorkehrungen treffen, um die Tiere trotz Mähroboter zu schützen. Diese sind:

Mähroboter mäht tagsüber

Igel sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere. Tagsüber haben sie einen sicheren Ort gewählt und verstecken sich dort. Mäht der Mähroboter hingegen nachts, kann er die Tiere beim Suchen des Verstecks oder von Nahrung überraschen und verletzt sie. Daher programmieren Sie die Zeiten des Mähroboters so, dass er ausschließlich tagsüber den Rasen mäht.

Mähroboter für größere Flächen

Mähroboter können immer nur eine begrenzte Quadratmeterzahl mähen, weshalb ihre Leistung auf die Mähfläche angepasst ist. Dies führt dazu, dass der Mähroboter circa fünfmal pro Woche den Rasen mäht und dauerhaft in Betrieb ist. Somit bleibt wenig Zeit für den Igel, sich frei über die Gartenfläche zu bewegen und ein Versteck zu suchen. Greifen Sie daher zu einem Mähroboter, der mehr als 50 Prozent der Maximalfläche mähen kann. Dadurch mäht er seltener den Rasen und die Tiere haben mehr Freiraum.

Mähroboter mit Fliehkraft-Messer

Mähroboter mit Fliehkraft-Messer sind zwar keine Garantie, dass der Igel durch den Kontakt mit dem Mähroboter nicht stirbt, aber sie schützen ihn mehr als herkömmliche Messer. Ein Mähroboter mit Fliehkraft-Messer dreht die kurzen Messer an der Unterseite des Geräts so schnell, dass es sie nach außen drückt. Kommen sie in Kontakt mit einem Gegenstand, klappen sie sofort ab. Das schützt das Tier oder verletzt es nur geringfügig, sodass es überlebt.

Rückzugsorte einrichten

Sie können das Begrenzungskabel des Mähroboters so verlegen, dass es den Igeln einen geschützten Raum überlässt. Dies kann hohes Gras oder ein Laubhaufen sein, in dem nicht nur der Igel seinen Winterschlaf hält und sich versteckt, sondern auch seine Nahrung lebt. Kleine Krabbeltiere vermehren sich im Laubhaufen, weshalb der Igel weniger gewillt ist, auf den Rasen zu laufen.

Randsteine beachten

Ein Mähroboter mit Igelschutz kann nie bis zum Randstein den Rasen mähen. Dies ist auf die Messer zurückzuführen, die sich in der Mitte der Unterseite des Roboters befinden, wodurch ein Rand beim Mähen übersteht. Entscheiden Sie sich dazu, diesen von Hand zu trimmen, suchen Sie zuerst den Rasen ab. Im hohen Gras verstecken sich nicht nur Igel, sondern auch Eidechsen, Frösche oder Kröten.

Notausgänge schaffen

Moderne Gärten sind eingegrenzt und völlig verschlossen. Heißt, sobald ein Lebewesen im Garten ist, kann es nicht mehr durch den engmaschigen Zaun flüchten. Richten Sie daher eine Igelklappe im Zaun ein. Sie ähnelt einer Katzen- oder Hundeklappe, durch die die Tiere flüchten können.

Was sollte ich beim Kauf von einem Mähroboter mit Igelschutz beachten?

Der Mähroboter mit Igelschutz ist zwar eine besondere Form der Mähroboter, dennoch gelten für ihn ähnliche Kauffaktoren, wie für einen herkömmlichen Mähroboter. Diese sind:

Mähleistung in Quadratmeter

Bei einem gewöhnlichen Mähroboter messen Sie Ihre Gartenfläche aus und kaufen einen Roboter, dessen maximale Fläche der Gartenfläche in etwa entspricht. Beim Mähroboter mit Igelschutz nehmen Sie Ihre Gartenfläche und addieren mindestens 50 Prozent der Fläche hinzu. So mäht der Roboter seltener, Ihre Fläche wird vollständig gemäht und dem Igel passiert nichts.

Steigung

Nicht jeder Kleingarten ist völlig eben, sodass für den Mähroboter mit Igelschutz erschwerte Bedingungen herrschen. Messen Sie zuerst die Steigung in Ihrem Garten aus und kaufen Sie ein Gerät, das die Steigung mit Sicherheit überwindet. Sollte die Steigung 20 Prozent betragen, greifen Sie zu einem Gerät, dessen maximale Steigung mindestens 25 Prozent beträgt, damit der Roboter selbst bei Nässe nicht abrutscht.

Beachten Sie auch, dass steilere Gärten die maximale Rasenfläche, die der Roboter mähen kann, reduziert. Bei steilen Gärten müssen Sie möglicherweise zu noch leistungsfähigeren Geräten greifen.

Begrenzungsdraht

Mähroboter sind als Modelle mit oder ohne Begrenzungsdraht erhältlich. Roboter, die einen Begrenzungsdraht benötigen, eignen sich besser für Kleingärten, deren Rasenfläche kleinstmöglich ist. Bei größeren Gärten sollten Sie zu einem Gerät greifen, das auf den Begrenzungsdraht verzichtet, denn diesen in einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück zu verlegen, ist schweißtreibend.

Igelschürze

Die Igelschürze ist an der Front des Mähroboters installiert und verringert den Raum zwischen Mähroboter und dem Rasen. So kann der Roboter zwar weiterhin über den Rasen fahren, aber stoppt bereits bei kleinen, aber etwas höheren Hindernissen.

Hierzu sollte die Igelschürze bestenfalls aus Metall oder einem robusten Kunststoff bestehen. Beides ist langlebig und muss sicher am Mähroboter befestigt sein.

Ultraschallsensor

Der letzte Kauffaktor ist der Ultraschallsensor, der den zweiten Sicherheitsfaktor für Igel darstellt. Der Ultraschallsensor ist ebenfalls an der Front des Mähroboters mit Igelschutz installiert und sendet dauerhaft Ultraschall aus. Trifft dieser auf ein Hindernis, kommt der Ultraschall zurück zum Mähroboter und er weicht dem Hindernis aus. Dieser Sensor kann bereits Zusammenstöße verhindern, damit die Igelschürze lediglich im Notfall den Igel vor Verletzungen retten muss.

Wie finde ich heraus, ob sich ein Igel in meinem Garten befindet?

Nicht jeder Kleingarten ist Ziel von Igeln, da sie dort keinen Schutz finden oder sich aus anderen Gründen nicht wohlfühlen. Um herauszufinden, ob der Igel von Frühling bis Herbst im Garten ist, müssen Sie den Kot des Tieres finden. Dieser ist kleiner und dunkler als Katzenkot, aber für den Laien kaum vom Kot anderer Tiere zu unterscheiden.

Um dennoch herauszufinden, ob ein Igel den Garten beherbergt, hilft folgendes Vorgehen:

  1. einen Karton nehmen und daraus einen länglichen Tunnel bauen, dessen Enden offen sind
  2. den Boden mit weißem Papier auslegen
  3. in der Mitte des Tunnels Katzenfutter auslegen
  4. Malerkreppband auf das Papier an beiden Eingängen kleben
  5. Farbpulver mit durchsichtigesm Speiseöl mischen und auf dem Kreppband verteilen

Sollten Sie einen Igel im Garten haben, wird er das Katzenfutter fressen und dabei über die Farbmixtur laufen. Dabei hinterlässt er auf dem Papier typische Igel-Pfotenabdrücke, die Sie sofort erkennen. Im Winter hingegen versteckt sich der Igel in Laubhaufen oder unter größeren Steinen, daher sichten Sie diese erst, bevor Sie sie entfernen.

Ist es erlaubt, Igel aus dem Garten zu vertreiben oder woanders auszusetzen?

Igel sind Wildtiere, die nicht aus ihrer natürlichen Umgebung entfernt werden dürfen. Demnach dürfen Sie den Igel nicht aus dem Garten vertreiben oder ihn im nächstgelegenen Wald aussetzen. In beiden Fällen könnten Sie ein Muttertier von den Jungtieren trennen, wodurch Letztere verenden.

Wie viel kostet ein Mähroboter mit Igelschutz?

Der Preis eines Mähroboters mit Igelschutz hängt vorrangig davon ab, welche Fläche das Gerät mähen kann und ob es auf einen Begrenzungsdraht verzichtet. Leistungsstärkere Modelle, ohne Begrenzungsdraht, kosten bis zu 10 000 €. Günstige Geräte für Kleingärten sind hingegen schon für 500 € erhältlich.

Welche Tests zu Mährobotern mit Igelschutz von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher testete kein angesehenes Testmagazin Mähroboter mit Igelschutz. Die Stiftung Warentest ebenso wenig, aber dafür veröffentlichte sie in der Märzausgabe im Jahre 2022 einen Bericht, wie Sie Igeln das Leben retten können, wenn ein Mähroboter den Rasen mäht.

Was, wenn der Mähroboter mit Igelschutz einen Igel verletzt hat?

Sie können nie vollständig ausschließen, dass der Roboter die Tiere nicht doch verletzt. Bereiten Sie daher alles vor, um im Ernstfall reagieren zu können. Suchen Sie im Internet nach nahegelegenen Igel-Anlaufstellen und notieren Sie sich die Kontaktdaten. Eine dieser Websites ist pro-igel.de. Der bundesweit aktive Igelschutzverein betreut die Seite und zeigt für jeden Landkreis die zugehörige Anlaufstelle für verletzte Tiere. Diese besprechen telefonisch mit Ihnen auch Ihr Vorgehen bei verletzten Tieren, weswegen Sie lediglich die Kontaktdaten notieren müssen.

Fazit

Jeder Mähroboter sollte ein Mähroboter mit Igelschutz sein. Sie können noch so viele Vorkehrungen im Garten treffen, wenn kein Igelschutz installiert ist, ist die Gefahr groß, dass Igel verletzt werden. Wählen Sie ein Gerät, das möglichst alle Schutzvorkehrungen trifft, sodass nur eine minimale Gefahr für die Tiere besteht.

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Kommentare

Max Oktober 10, 2022 um 3:09 pm

Moin Herr Weckerle,

seit inzwischen über einer halben Stunde schwinge ich mich nun schon tarzan-esque auf Ihrer Seite von einem Artikel zum nächsten. Ich hoffe (vor allem für mich selbst), dass Sie sich das nicht bildlich vorstellen.

Besonders der Artikel Mähroboter mit Igelschutz auf https://maehroboter-testberichte.de/maehroboter-mit-igelschutz/ hat mich dann doch mal zum Schreiben einer Nachricht an Sie animiert.

Bei den ersten Modellen konnte einem wirklich Angst und Bange um das Wildtierleben im eigenen Garten werden. Schön zu sehen, dass die Hersteller inzwischen nachgerüstet haben und den Naturschutz bei ihren Modellen berücksichtigen.

Was mich zur Frage führt: Welches Tier wollten Sie als Kind am liebsten sein?

Ich weiß noch, dass ich darauf in der Schule immer mit „ein Igel“ geantwortet habe und dafür regelmäßig ausgelacht wurde. Warum habe ich mich für den Igel entschieden? Weil ich mit Igeln in unserem Garten aufgewachsen bin und die kleinen, freundlichen Stacheltierchen schon immer faszinierend fand.

Außerdem sind Igel so eine Art spirit animal von mir: nachtaktiv, schlafen viel, schauen immer lieb und fressen sich ab Herbst ordentlich Fett an, um über den Winter zu kommen. Und das schreibe ich Ihnen gerade mit einer überbackenen Brezel in der Hand.

Sie sehen: Ich stehe einem Igel näher als einem Immobilienökonom und habe beiden Leidenschaften miteinander verbunden und einen Artikel darüber geschrieben, wie Sie Ihrem Igel ein kleines Häuschen zum Überwintern selbst bauen können. Denn wer würde nicht gern in Bansko überwintern!? 😉

Falls Sie den Artikel lesen möchten, hier der Link: https://www.karaenke.com/igelhaus-bauen/

Nun dachte ich mir beim Stöbern auf Ihrer Seite, vielleicht wäre der Artikel auch für Ihre Leser interessant und Sie haben Lust, ihn als Link in Ihre Seite mit aufzunehmen? Mit den thematischen Schwerpunkten auf Ihrer Seite würde sich das hervorragend ergänzen.

Was denken Sie?

Ich freue mich von Ihnen zu hören, wünsche einen schönen Start in die Woche und sende herzliche Grüße nach Bansko

Max

Immobilienökonom mit Leidenschaft fürs Bloggen/ Familienvater / unterdurchschnittlicher Läufer

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