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4 Tipps, um Ameisen im Rasen zu bekämpfen

An sich sind Ameisen Tiere, die sehr nützlich sind. Sie sorgen für ein ein ausgeglichenes Ökosystem und beseitigen Aas und Abfall. Außerdem sind sie sehr effektive natürliche Schädlichngsbekämpfer für beispielsweise Raupen oder Larven von Käfern.

Im Garten können Sie jedoch auch zu Problemen führen. Beispielsweise haben sie die lästige Angewohnheit, Blattläuse zu beschützen, um diese zu „melken“.  Darüber hinaus fühlen sich viele Leute von Ameisen belästigt, wenn diese an einem heraufkrabbeln, wenn man im Sommer im Garten sitzt.

Bevor man direkt zu chemischen Mitteln zur Bekämpfung greift, sollte man jedoch vorher erst einmal natürliche Methoden ausprobieren.

Umsiedlung von Ameisennestern

Die einfachste und ameisenfreundlichste Methode, um Ameisen loszuwerden, liegt wohl in der Umsiedlung der Nester. Hierfür muss man nur einen Blumentopf nehmen, den man mit Holzwolle auffüllt. Nach einiger Zeit werden die Ameisen ihr komplettes Nest in den Topf umgesiedelt haben. Daraufhin kann man das Nest ohne Probleme mit einer Schaufel transportieren. Wichtig hierbei ist es jedoch zu beachten, dass das Nest mindestens 50 Meter von dem alten Nest entfernt angesiedelt wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Ameisen zu ihrer alten Heimat zurückkehren.

Ameisen durch Natürliche Duftstoffe vertreiben

Es gibt eine große Anzahl von natürlichen Duftstoffen, die Ameisen als sehr unangenehm empfinden. Wenn man also verhindern will, dass Ameisen bestimmte Bereiche im Garten meiden, kann man beispielsweise Chillipulver, Zitronenschalen oder Zimt verwenden. Diese Stoffe verteilt man dann einfach um das Ameisennest herum.

Dazu kann man noch Gartenkalk zur Absperrung von bestimmten Zonen einsetzen. Dieser ist alkalisch und wird daher nicht von den Ameisen überquert.

Abgestandenes Bier mit Honig zur Ameisenbekämpfung

Ein weiteres beliebtes Hausmittel zur Bekämpfung von Ameisen liegt in dem Einsatz von abgestandenem Bier mit Honig. Dieses kann man an einer Ameisenstraße in einem flachen Gefäß platzieren. Die Tiere krabbeln dann dort hinein, da sie von dem süßen Duft des Honigs angelockt werden. Daraufhin ertrinken die Ameisen in dem Bier.

Diese Methode ist zwar etwas grausam, jedoch deutlich humaner, als der Einsatz von Backpulver. Dieses Mittel wird ebenfalls häufig zur Ameisenbekämpfung eingesetzt und führt dazu, dass die Tiere irgendwann platzen bzw. an Verätzungen durch das Backpulver sterben. Diese Methode ist nicht nur Tierquälerei, sie ist darüber hinaus nicht sehr effektiv.

Einsatz von Chemikalien

Wenn natürliche Mittel nicht ausreichen, kann man auch zu Chemikalien greifen, die speziell für eine Bekämpfung von Ameisen entwickelt wurden. Diese Methode sollte jedoch nur im absoluten Notfall eingesetzt werden, da der komplette Ameisenstaat getötet wird. Außerdem werden im Garten ungesunde Giftstoffe verteilt, die vor allem für Kinder sehr gefährlich werden können.

Chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung funktionieren meistens so, dass ein spezieller Köder ausgelegt wird. Dieser wird dann von den Arbeiterinnen in den Ameisenbau transportiert und von der Königin verzerrt. Diese stirbt daraufhin. Da ein Ameisenstaat ohne die Königin nicht überleben kann, stirbt daraufhin auch der restliche Teil der Ameisenkolonie.

Professionelle Schädlingsbekämpfung

Wenn man es sich nicht zutraut, die Ameisen selbst zu entfernen, kann man auch einen professionellen Schädlingbekämpfer engagieren. Diese besitzen eine spezielle Ausbildung und können in der Regel Schädlinge sehr effektiv beseitigen. Dafür ist diese Vorgehensweise aber auch deutlich kostenintensiver, als die anderen Methoden.

Weitere hilfreiche Tipps für einen schönen und gepflegten Rasen finden Sie in dem Artikel „4 Tipps zur richtigen Rasenpflege„.